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Impfquotenmonitoring (Stand: 8.1.2021)

Warum gibt es ein digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung am RKI?

Die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland übermitteln dem RKI Abrechnungsdaten von Impfleistungen bei Gesetzlich Krankenversicherten mit Hilfe derer die Impf-Inanspruchnahme zu verschiedenen Impfungen bestimmt werden kann. Diese Abrechnungsdaten werden regelmäßig pseudonymisiert und über sichere Datenverbindungen mit einem Zeitverzug von ca. 6 Monaten an das RKI übermittelt. Da für die COVID-19-Impfung von den Bundesländern zentrale Impfstellen und mobile Teams eingerichtet sind, stehen die o.g. Abrechnungsdaten für die COVID-19-Impfsurveillance nicht zur Verfügung. Für einen neuen Impfstoff ist außerdem eine zeitnahe Bewertung der Impfinanspruchnahme sowie der Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe essentiell. Daher wurde mit der Umsetzung der COVID-19-Impfung eine digitale Impfquotenerfassung aufgebaut, mit der die Daten aus den Impfzentren täglich übermittelt werden können.

Grundlage für die Datenerhebung ist das Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Hier haben sich die Bundesländer auf die Erfassung folgender Daten geeinigt. An das RKI übermittelt werden:

  • Datum der Impfung
  • der Name des Impfstoffes (Handelsname)
  • die Chargennummer
  • Beginn oder Abschluss der Impfserie
  • Pseudonym der geimpften Person
  • Alter und Geschlecht
  • die PLZ des Wohnortes und das
  • Vorliegen bzw. Nichtvorliegen einer Impfindikation nach STIKO-Empfehlung

Stand: 08.01.2021

Wo werden die Daten zu den durchgeführten COVID-19-Impfungen erhoben?

Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams. Autorisiertes Personal der Impfzentren und Impfteams kann über die Webanwendung „Digitales Impfquotenmonitoring“ die Daten eingeben und über eine gesicherte Internetverbindung täglich an die Bundesdruckerei übermitteln, wo im Auftrag des RKI die Daten zwischengespeichert und vom RKI täglich abgerufen werden.

Stand: 17.12.2020

Welche Daten zu den durchgeführten COVID-19-Impfungen werden wie oft und in welcher Form veröffentlicht?

Über die Anzahl der durchgeführten Impfungen (unterschieden nach erster und zweiter Impfung) wird werktäglich berichtet (www.rki.de/covid-19-impfquoten). Die Daten werden am RKI aufbereitet, visualisiert und auf der Website bereitsgestellt. Dazu gehören auch die Berechnung und Darstellung von Impfquoten, also der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung oder in bestimmten Bevölkerungsgruppen sowie regionale Bezüge (wie z.B. Bundesland und ggf. Landkreisebene), sofern möglich.

Stand: 08.01.2021

Wie und wo wird dokumentiert, wie viele Personen vollständig geimpft sind?

Es gibt in Deutschland kein Impfregister. Über die KV-Impfsurveillance kann über pseudonymisierte, ambulante Abrechnungsdaten der gesetzlich Krankenversicherten die Impf-Inanspruchnahme zu verschiedenen Impfungen bestimmt werden. Diese Daten liegen aber meist mit einer zeitlichen Verzögerung von ca. 6 Monaten vor. Weitere Informationen zur KV-Impfsurveillance: www.rki.de/kv-impfsurveillance.

Für die COVID-19-Impfung erfolgt die Erhebung der Daten in den Impfzentren über die Webanwendung „Digitales Impfquotenmonitoring“. Grundlage für die Datenerhebung ist das Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (siehe auch "Warum braucht es ein digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung am RKI?“).

Die Coronavirus-Impfverordnung ist auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums abrufbar.

Stand: 08.01.2021

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