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Allgemeines (Stand: 27.04.2022)

Wo finde ich welche Informationen zum Thema COVID-19 und Impfen?

Allgemeine Informationen für die Fachöffentlichkeit, unter anderem Antworten auf häufig gestellte Fragen zur COVID-19-Impfung, stellen das RKI und weitere Institutionen des Bundes bzw. der Bundesländer online zur Verfügung.

RKI-Impf-Seiten
www.rki.de/impfen

COVID-19 und Impfen
www.rki.de/covid-19-impfen

COVID-19 und FAQs zum Impfen
www.rki.de/covid-19-faq-impfen

Informationen zu Fragen der Sicherheit und Zulassung von COVID-19-Impfstoffen (Zuständigkeit: Paul-Ehrlich-Institut)
https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html

STIKO-Internetauftritt
www.rki.de/stiko

Informationsplattform der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen zu den COVID-19-Impfseiten der Bundesländer
https://www.nali-impfen.de/

Gemeinsame Informationsseiten von BMG, RKI und BZgA
https://www.zusammengegencorona.de/

Informationen zum Coronavirus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html

Daten zu COVID-19-Impfquoten (Digitales Impfquotenmonitoring - DIM)
www.rki.de/covid-19-impfquoten

Aktueller Impfstatus in Deutschland
https://impfdashboard.de/

Stand: 18.10.2021

Wo finde ich Informationen zur Aufklärung von COVID-19-Impfmythen?

Antworten auf Fragen zu Impfmythen, Verschwörungstheorien und „Fake-News“ finden sich auf zusammengegencorona.de:

Die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung klärt über Mythen oder Gerüchte rund um die COVID-19-Impfstoffe und das Pandemiegeschehen auf.

Die unabhängige und gemeinnützige Redaktion CORRECTIV setzt sich gegen Desinformation im Netz ein und klärt Menschen auf, wie sie sich selbst vor Falschmeldungen schützen können.

Auch auf der Webseite der Europäischen Kommission zur Bekämpfung von Desinformationen findet man einen Faktencheck.

Forschende der Universität Erfurt, der Uni Bristol und des Robert Koch-Instituts haben Gesprächskarten entwickelt, die helfen sollen, übers Impfen zu sprechen.

Stand: 23.02.2022

Was bedeutet Herdenimmunität bzw. Gemeinschaftsschutz und welche Besonderheiten bestehen während der COVID-19 Pandemie?

Der Begriff „Herdenimmunität“ bzw. „Gemeinschaftsschutz“ wird in zweierlei Hinsicht benutzt:

Im herkömmlichen Sinne beschreibt Gemeinschaftsschutz das Phänomen, dass bei hoher Impfquote die Transmission, also die Weitergabe und Verbreitung eines Erregers in der Bevölkerung reduziert wird und damit auch ungeschützte Personen ein geringeres Risiko für eine Infektion haben. Dieser Effekt kann bereits bei moderaten Impfquoten auftreten und mit steigenden Impfquoten an Intensität zunehmen. In Israel konnte beobachtet werden, dass sich mit jedem Anstieg der COVID-19-Impfquote um 20% in der Bevölkerung ab 18 Jahre die Wahrscheinlichkeit einer COVID-19-Diagnostik unter ungeimpften Kindern halbierte. Dieses Phänomen wird als Gemeinschaftsschutz bezeichnet.

Der Begriff wird jedoch häufig auch gleichgesetzt mit einer Impfquoten-Schwelle, ab der die Transmission so weit reduziert wird, dass die Virustransmission nicht nur reduziert, sondern komplett zum Erliegen kommt und der Erreger in einer Bevölkerung eliminiert wird. Daher ist es bei Gebrauch des Begriffs wichtig zu erklären, in welchem Sinne dieser benutzt wird.

Welche Faktoren beeinflussen die Virusübertragung?

Die Transmission von Infektionserregern und die sie beeinflussenden Faktoren können mit dem Konzept der effektiven Reproduktionszahl (R-Wert) beschrieben werden. Der R-Wert beschreibt die Anzahl von Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Der R-Wert kann abgeleitet werden von der sog.Secondary Attack Rate“. Diese beschreibt den Anteil an Personen, die sich nach dem Kontakt mit einer infizierten Person selbst infizieren. Dazu ein Beispiel: Die „Secondary Attack Rate“ des Virus beträgt 50% und die Anzahl an Kontakten der infizierten Person beläuft sich auf 10. So ergibt sich ein R-Wert von 5. Das heißt, die infizierte Person steckt im Durchschnitt 5 weitere Personen an.

Mehrere Faktoren beeinflussen die effektive Reproduktionszahl (R-Wert):

  1. Die Basisreproduktionszahl (R0) des Erregers:
    Die Basisreproduktionszahl charakterisiert die Wahrscheinlichkeit des Erregers bei einer komplett empfänglichen Population übertragen zu werden. Neue Virusvarianten (z.B. die Delta-Variante) haben per se eine höhere Kapazität übertragen zu werden.
  2. Kontaktverhalten der Bevölkerung:
    Je mehr Personen ein:e Infizierte:r trifft, desto mehr kann diese:r anstecken. Und ob diese Kontakte in einem eher geschlossenen Personenkreis stattfinden, oder ob diese Kontakte wiederum selber viele andere Kontakte haben (Mischung der Bevölkerung).
  3. Die Immunität bzw. Empfänglichkeit in der Bevölkerung:
    Je mehr Personen gegen das Virus immun sind, desto weniger Menschen können von einer infizierten Person angesteckt werden. Angenommen 6 der 10 Kontakte aus dem Beispiel oben besitzen eine Immunität, so kann das Virus nur noch an 4 Personen weitergegeben werden. Für eine „Secondary Attack Rate“ von weiterhin 50% bedeutet das einen R-Wert von 2. Das heißt, eine infizierte Person steckt im Durchschnitt nur noch 2 weitere Personen an.

Welche Faktoren beeinflussen die Immunität?

Immunität kann man durch die Erkrankung selbst und durch eine Impfung erlangen. Dabei ist auch relevant:

a) Dauer der Immunität: Eine erlangte Immunität durch Erkrankung oder Impfung kann im Laufe der Zeit abschwächen. Folglich kann sich die Anzahl von Personen, die sich infizieren können, wieder erhöhen. Beobachtungsstudien, in denen der Verlauf der Impfeffektivität der COVID-19-Impfstoffe über die Zeit unter Zirkulation der Delta-Variante untersucht wurden, zeigen, dass es über einen Zeitraum 4-6 Monaten nach Abschluss der Grundimmunisierung zu einem leichten Rückgang der Wirksamkeit gegen schwere COVID-19-Erkrankung (Hospitalisierung) kommt. Der Rückgang der Wirksamkeit gegen symptomatische Infektionen jeglicher Schwere ist hingegen ausgeprägter.

b) Wirksamkeit der Impfung: Je besser eine Impfung wirkt, desto höher ist der Anteil der tatsächlich immunen Personen unter den Geimpften. Die Wirksamkeit einer Impfung kann auch variieren in Bezug auf den Schutz vor verschiedenen „Endpunkten“, d.h. Schutz vor schweren / tödlichen Verläufen, Schutz vor moderater Erkrankung, Schutz vor asymptomatischer Infektion oder Verhinderung einer Transmission.

c) Sog. „Immune Escape Varianten“: Das SARS-CoV-2 verändert sich fortlaufend. Dabei kann es nicht nur zu einer veränderten Übertragungsfähigkeit (R0) kommen, sondern auch zu einer Verminderung in der Impfstoffwirksamkeit. Die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe schützen sehr gut vor den derzeit in Deutschland zirkulierenden Virusvarianten (inkl. der Delta-Variante), daher spricht man hier noch nicht von Immune Escape Varianten. In Bezug auf den Schutz vor asymptomatischen oder milden Krankheitsverläufen scheinen die Impfstoffe jedoch etwas weniger gut bei den neuen Virusvarianten zu wirken, was sich wiederum auf den R-Wert auswirken kann.

d) Impfstoffzulassung bzw. Impfempfehlung: Seit dem 25.11.2021 ist der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer auch für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren zugelassen. Dadurch hat eine vergleichsweise große Bevölkerungsgruppe jetzt die Möglichkeit zu einer vorsorglichen Immunisierung mit einem Impfstoff.

Bedeutung aus Public Health Sicht:

Von Herdenimmunität spricht man, wenn einzelne, nicht immune Individuen in einer Gemeinschaft („Herde“) durch die Immunität der anderen Individuen in der gleichen Gemeinschaft indirekt geschützt sind. Deshalb empfiehlt sich auch die Bezeichnung: Gemeinschaftsschutz.

Bereits ab der ersten geimpften Person ist theoretisch ein indirekter Effekt beobachtbar, da die Ansteckungsgefahr durch diese Person bereits reduziert ist und dadurch Menschen in der Umgebung (z.B. im Haushalt) indirekt ein geringeres Infektionsrisiko haben. Auf der Bevölkerungsebene greifen indirekte Effekte in das Infektionsgeschehen aber erst merklich ein, wenn eine große Zahl an Geimpften nicht mehr als Überträger oder empfängliche Person in Frage kommen.

Das Ausmaß des Gemeinschaftsschutzes baut sich mit steigenden Impfquoten kontinuierlich auf. Aus Public Health Sicht ist es wünschenswert, eine möglichst hohe Impfquote zu erreichen. Dadurch ist nicht nur ein Maximum an Personen direkt geschützt, sondern es werden auch indirekt solche geschützt, die selber nicht geimpft werden können. Eine hohe Impfquote trägt auch dazu bei, den R-Wert unter 1 zu senken und somit ein exponentielles Wachstum von Infektionen bzw. größere Ausbrüche zu verhindern.

Ob bei den o.g. Aspekten, die einen Einfluss auf die effektive Reproduktionszahl (R-Wert) haben, ein Schwellenwert für die Elimination von COVID-19 realistisch ist, ist aktuell eher fraglich. Es wird vielmehr erwartet, dass die aktuellen oder neue Virus-Varianten in Zukunft noch weitere, mehr oder weniger stark ausgeprägte Infektionswellen verursachen werden. Das heißt, es ist nicht davon auszugehen, dass der SARS-CoV-2 Erreger wieder verschwindet, sondern endemisch weiter zirkuliert. Auch wenn eine Eliminierung des Virus nicht realistisch erscheint, tragen Impfungen wesentlich dazu bei, die Übertragung einzudämmen. Das ist essentiell, um die Erkrankung so zu kontrollieren, dass größere Ausbrüche verhindert werden und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Stand: 21.12.2021

Welche medizinischen Gründe (Kontraindikationen) sprechen gegen die COVID-19-Impfung?

Es gibt nur sehr wenige Kontraindikationen und Gründe, warum eine Person sich dauerhaft oder vorübergehend nicht gegen COVID-19 impfen lassen kann.

Viele Menschen glauben jedoch, sie könnten sich nicht gegen COVID-19 impfen lassen. Zu solchen falschen Kontraindikationen gehören u.a.:

  • banale Infekte, auch wenn sie mit subfebrilen Temperaturen (≤ 38,5 °C) einhergehen
  • Krebserkrankungen, rheumatologische Erkrankungen
  • Allergien (die nicht spezifisch gegen Bestandteile der Impfung bestehen)
  • Behandlung mit Antibiotika oder Kortikosteroiden oder lokal angewendeten steroidhaltigen Präparaten
  • Blutungsneigung/ Einnahme von Gerinnungsmedikamenten
  • Vorbestehende neurologische Erkrankungen wie bspw. Multiple Sklerose
  • Chronische Erkrankungen wie Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen oder Nierenerkrankungen

Fälschlicherweise nehmen viele Menschen an, dass bei hohem Antikörperspiegel nach der Grundimmunisierung gegen COVID-19 oder einer SARS-CoV-2-Infektion keine (Auffrisch-)Impfung verabreicht werden sollte. Das ist jedoch nicht korrekt. Es ist nicht bekannt, ab welchem Wert von einem ausreichenden Schutz vor der Erkrankung ausgegangen werden kann. Es ist daher auch nicht empfohlen, vor der Verabreichung der (Auffrisch-)Impfung mittels serologischer Antikörpertestung zu prüfen, ob weiterhin ein Schutz vor COVID-19 besteht. Sicherheitsbedenken für eine (Auffrisch-)Impfung bei noch bestehender Immunität gibt es nicht. Weitere Informationen in der FAQ "Sollte der Impferfolg nach einer COVID-19-Impfung mittels Antikörperbestimmung überprüft werden?"

Nach Einschätzung des RKI können nur sehr wenige Personen (Einzelfälle) aufgrund von Allergien gegen Bestandteile der COVID-19-Impfstoffe nicht geimpft werden (siehe FAQ "Was ist bei Patient:innen mit bekannten Allergien vor einer Impfung gegen COVID-19 mit einem mRNA-Impfstoff zu beachten?"). In der Regel können Personen, die mit einem der Impfstofftypen (mRNA, Vektor-basiert oder proteinbasiert) nicht geimpft werden können, mit dem jeweils anderen geimpft werden. Besteht z.B. nach Verabreichung der ersten COVID-19-Impfstoffdosis eine produktspezifische, medizinische Kontraindikation gegen eine Fortführung der Impfserie mit dem verwendeten COVID-19-Impfstoff, kann die Grundimmunisierung oder Auffrischimpfung mit Nuvaxovid vervollständigt werden.

Für den Vektor-basierten COVID-19-Impfstoff Janssen (Janssen Cilag International/Johnson & Johnson) gibt es darüber hinaus zwei seltene Kontraindikationen: ein vorbestehendes Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) oder ein Kapillarlecksyndrom. Beides sind sehr seltene Vorerkrankungen (Einzelfälle). In diesen Fällen können mRNA-Impfstoffe oder der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid verwendet werden.

Kinder unter 5 Jahren können aktuell nicht geimpft werden. Für sie ist kein Impfstoff zugelassen. Daran wird jedoch geforscht, sodass zukünftig mit einem Impfstoff auch für diese Altersgruppe gerechnet werden kann.

Infektionen mit Temperaturen >38 °C sind eine vorübergehende Kontraindikation, nach Abklingen des Fiebers kann geimpft werden.

Viele andere Personengruppen können zwar geimpft werden, möglicherweise ist die Impfung bei ihnen aber weniger wirksam. Das betrifft Personen mit Immundefizienz. Dies heißt aber nicht, dass alle diese Personen nicht auf die Impfung ansprechen. Selbst unter schwer immunsupprimierten Personen, wie z.B. Krebspatienten unter bestimmten Chemotherapien oder Organtransplantierten, ist das Ansprechen auf die Impfung sehr unterschiedlich.

Viele Patient:innen und auch manche Ärzt:innen fürchten vermehrte Komplikationen durch COVID-19-Impfungen bei Immundefizienz. Teilweise wird diese Gefährdung als so hoch eingeschätzt, dass auf wirksamen und möglicherweise dringend indizierten Impfschutz verzichtet wird. Die Impfung immundefizienter Patient:innen ist jedoch besonders wichtig, da diese ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Deshalb wird hier in der Regel besonders zu einer Impfung geraten.

Stand: 27.04.2022

Sollten andere Impfungen während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie durchgeführt werden?

Ja. Während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie wird das Gesundheitssystem stark belastet. Es ist wichtig, einen guten allgemeinen Gesundheitszustand in der Bevölkerung zu erhalten, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ein umfassender Impfschutz gemäß den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) kann hierzu beitragen. Die STIKO hat zur Durchführung von Schutzimpfungen während der COVID-19-Pandemie außerdem im Epid Bull 18/2020 eine Stellungnahme veröffentlicht. Für den Grippeschutz gilt: Sofern eine Indikation zur Impfung sowohl für Influenza als auch COVID-19 besteht, können die Impfstoffe gleichzeitig verabreicht werden.

Mögliche Interaktionen von anderen Impfungen und COVID-19:

  • Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) durch eine in zeitlicher Nähe verabreichte Impfung beeinflusst wird. Durch Impfungen wird der Impfling vor Infektionen geschützt, die ihn auch in der Pandemiezeit zusätzlich gefährden oder schädigen können.

Mögliche Interaktionen von anderen Impfungen und einer COVID-19-Impfung:

  • Die COVID-19-Impfung kann simultan, d.h. gleichzeitig mit anderen sog. Totimpfstoffen verabreicht werden. Die Injektion soll jeweils an unterschiedlichen Gliedmaßen erfolgen.

Priorisierung von Impfungen:

  • Grundimmunisierungen im Säuglingsalter mit dem 6-fach-Impfstoff und dem Pneumokokken-Impfstoff sowie die erste MMR(V)-Impfung sollten weiterhin mit hoher Priorität durchgeführt werden. Wenn zum gleichen Zeitpunkt weitere allgemein empfohlene Impfungen anstehen, sollen diese ebenfalls gegeben werden.
  • Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern mit Symptomen einer Atemwegsinfektion sollen 2 Wochen lang verschoben werden. Die Begleitperson darf weder Fieber noch Zeichen einer akuten Atemwegsinfektion aufweisen und soll möglichst mit dem Kind allein (d.h. ohne Geschwister) zum vereinbarten Termin erscheinen. Weitere Informationen gibt es u.a. auf den Internetseiten der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin.
  • Für Senior:innen und Patient:innen mit chronischen Grundleiden ist eine Pneumokokken-Impfung empfohlen, sofern in den letzten 6 Jahren keine Impfung erfolgte.
  • Auch andere von der STIKO empfohlene Impfungen, die fällig sind (wie z.B. die Tdap-Auffrischimpfung oder die Herpes-zoster-Impfung), können durchgeführt werden. Das Vorgehen wird unter Abwägung des individuellen Risikos und der lokalen Gegebenheiten geplant. Wenn ein:e Patient:in bereits in der Praxis ist, sollten ausstehende Impfungen sofort durchgeführt werden. Insbesondere Patient:innen, die zu einer Risikogruppe für einen schweren Verlauf von COVID-19 gehören (z.B. Senior:innen, Personen mit Immundefizienz oder pulmonalen Vorerkrankungen), sollten jedoch zurzeit nicht in einem Wartezimmer mit weiteren Personen sitzen, um eine Impfung wahrzunehmen. Kontaktreduzierungen schützen nicht nur vor COVID-19 sondern auch vor der Übertragung anderer Infektionserkrankungen.

Stand: 24.09.2021

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