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Zielgruppeneinstiege

Erstmals deutschland­weite Ergeb­nisse zu sozialer Un­gleich­heit beim Krebs­risiko

Mit etwa 480.000 Neuerkran­kungen pro Jahr und rund 25 % aller Todesfälle stellen Krebserkrankungen in Deutschland, wie in fast allen Ländern mit hoher Lebenserwartung, eine Krankheitsgruppe mit großer Public-Health-Bedeutung dar. Durch die demografische Alterung wird die Bedeutung in Zukunft weiter ansteigen. Wissenschaftler des RKI haben erstmals deutschlandweit untersucht, inwieweit das Krebsrisiko davon abhängt, ob man in einer wohlhabenden oder armen Region lebt. Dafür werteten sie Daten zu Krebs­neu­er­kran­kungen zwischen 2010 und 2013 aus.

Ein höheres Krebsrisiko in ärmeren Regionen zeigte sich insbesondere für Lungen-, Mund- und Atemwegs-, Magen-, Nieren- und Blasenkrebs bei Männern. Bei Frauen war das Risiko für Nieren-, Blasen-, Magen-, Gebärmutterhals- und Leberkrebs sowie Leukämien und Lymphome in armen Regionen höher als in reichen. Für einzelne andere Krebsarten wie Brust- und Hautkrebs zeigte sich dagegen, dass diese in wohl­haben­deren Regionen am häufigsten auftreten. Die Ergebnisse der Studie weisen auf Potenziale für die bevölkerungs­bezogene Krebs­prävention hin und können zur Entwicklung lokaler Präventions­strategien beitragen.

Stand: 25.09.2018

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