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Veranstaltung anlässlich des 10. Jahres­tages des Forschungs­projektes "Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus", 04.10.2018

Anfang:
04.10.2018, 16:00 Uhr
Ende:
04.10.2018

Als das Robert Koch-Institut im Jahr 2016 sein 125-jähriges Jubiläum gefeiert hat, wurde im Rahmen eines zwölfteiligen Salons zur Instituts­geschichte auch die Zeit des National­sozialismus beleuchtet. Dabei wurden Ausschnitte aus dem Dokumentar­film "Begegnungen mit der alten Heimat - Ein Wieder­sehen mit Berlin" gezeigt. Diesen Film hatte der Berliner Senat, der 1969 ein "Emigranten­programm" ins Leben gerufen hatte, beauftragt. Das Emigranten­programm des Berliner Senats „ist im Jahre 1969 ins Leben gerufen worden, um den ehemaligen Berlinerinnen und Berlinern, die während der NS-Zeit verfolgt wurden und Berlin verlassen mussten, eine Möglich­keit des Wieder­sehens mit ihrer Heimat­stadt zu ermöglichen.“ (https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/wir-ueber-uns/abteilungen/artikel.181862.php).

Einer dieser Berliner war Werner Silberstein, Anfang 1933 ein renommierter Salmonellose-Forscher im damaligen Preußischen Institut für Infektions­krankheiten ´Robert Koch´. Silberstein war nach der Macht­ergreifung 1933 wie alle anderen jüdischen Mitarbeiter des RKI entlassen worden, er konnte nach Palästina emigrieren. Die beim Salon gezeigten Film­aus­schnitte zeigen Werner Silber­stein bei seinem Besuch 1979 in Berlin und im Robert Koch-Institut - dabei war er auch in der Bibliothek, in der 2016 der Salon zur Instituts­geschichte statt­ge­funden hat. Nach dem Salon entstand die Idee, den vermutlich kaum bekannten Film einmal in Gänze zu zeigen, erneut im historischen Ambiente der Bibliothek und fast genau zehn Jahre, nachdem die Ergebnisse des Forschungs­projektes „RKI im National­sozialismus“ vorgestellt wurden. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind,

am 4. Oktober, 16.00 bis 17.30 Uhr
im Robert Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin

Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Instituts, wird die Teilnehmer begrüßen, danach berichtet der ehemalige RKI-Präsident Reinhard Burger über seine Motivation, das Forschungs­projekt zum RKI in der NS-Zeit zu initiieren. Annette Hinz war an diesem Forschungs­projekt maßgeblich beteiligt und wird ausgewählte Ergebnisse erläutern. Thomas Hartwig geht als Regisseur des Dokumentar­films auf Vor­geschichte und Dreh­arbeiten ein. Antje Flieger, im RKI Leiterin des Fachgebiets Bakterielle darmpathogene Erreger und Legionellen, würdigt die Forschungs­arbeiten Silbersteins auf dem Gebiet der Salmonellose-Forschung. Der anschließende Film dauert rund 45 Minuten.

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