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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (42/21)

Bewerbungsfrist:
21. März 2021
Arbeitsbeginn:
nächstmöglicher Zeitpunkt; befristet bis 31.12.2022
Arbeitszeit:
Vollzeit

Unser Angebot

Wir sind das Public-Health-Institut für Deutschland. Unser Ziel ist es, die Bevölkerung vor Krankheiten zu schützen und ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Daran arbeiten und forschen im Robert Koch-Institut jeden Tag gemeinsam 1.300 Menschen aus 90 verschiedenen Berufen und mehr als 50 Nationen.

Wir suchen im Fachgebiet 36 „Respiratorisch übertragbare Erkrankungen“ in der Abteilung 3 „Infektionsepidemiologie“ ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
(je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD).

Die Position ist bis zum 31. Dezember 2022 befristet.
Der Arbeitsplatz befindet sich in Berlin-Mitte.

Stellenbezeichnung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)

Ihre Aufgaben

Mitarbeit in einem Projekt zur Untersuchung des Public Health Beitrags einer bundesweiten, Integrierten Molekularen Surveillance am Beispiel der Tuberkulose (PHIMS-TB).

  • Weiterentwicklung und Implementierung eines Konzepts für die Auswahl der zu integrierenden Tuberkulose-Daten aus dem Meldesystem und aus den Genomanalysen der Erreger für die integrierte molekulare Surveillance
  • Durchführung der erweiterten Transmissionsanalyse der Tuberkulose in Deutschland basierend auf den integrierten epidemiologischen und molekularen Daten
  • Implementierung eines Konzepts für die Vermittlung der Ergebnisse der Transmissionsanalyse an den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)
  • kontinuierliche Beratung und Training des ÖGD zur Interpretation der molekularen Informationen
  • enge Zusammenarbeit und Abstimmung als Teil des infektionsepidemiologischen TB-Teams am RKI sowie mit externen Partnern, z.B. dem Nationalen Referenzzentrum für Mykobakterien am Forschungszentrum Borstel, dem ÖGD und Kooperationspartnern im Ausland
  • Durchführung einer Machbarkeitsanalyse zur Übertragung der Forschungsergebnisse auf andere meldepflichtige Erreger
  • aktive Beteiligung bei der Nutzung der Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt für die Surveillance und Kontrolle der COVID-19 Pandemie
  • Mitarbeit an der Entwicklung von Projekt-SOPs (standard operating procedures) und Berichten
  • Mitarbeit an und Beantragung von Datenschutz- und Ethikanträgen für das gesamte Projekt
  • Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen in deutscher und englischer Sprache für nationale und internationale Journale sowie die Aufbereitung und Vorstellung der Ergebnisse und das Verfassen von Forschungsanträgen

Ihr Profil

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Universitäts-Diplom) im Bereich Epidemiologie / Public Health oder in einem verwandten Fachgebiet des Gesundheitswesens
  • eine abgeschlossene Zusatzausbildung im Bereich Epidemiologie / Public Health (z.B. PAE, EPIET, MSAE) oder aber nachgewiesene langjährige, einschlägige Berufserfahrung
  • eine Promotion ist von Vorteil
  • Erfahrungen in der Durchführung und Dokumentation von wissenschaftlichen Projekten
  • Erfahrungen in der Analyse von epidemiologischen Daten
  • Erfahrungen in der interdisziplinären Arbeit sind erwünscht
  • Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit sind von Vorteil
  • Erfahrungen im Bereich der molekularen Epidemiologie und dem Umgang mit Erregertypisierungsdaten sind von Vorteil
  • Erfahrungen in einem Public Health Institut bzw. einer entsprechenden Organisation sind von Vorteil
  • gute Kenntnisse in den Bereichen Prävention und Kontrolle der Tuberkulose sind von Vorteil
  • gute Kenntnisse der Maßnahmen und Strukturen des Infektionsschutzes in Deutschland sowie in Europa und/oder im Bereich der Surveillance von übertragbaren Krankheitserregern sind von Vorteil
  • Sprachkenntnisse (CEFR-Niveau): Deutsch C2 (annähernd muttersprachliche Kenntnisse), Englisch mindestens B2 (selbständige Sprachverwendung)

Sie arbeiten sich rasch in neue Aufgaben ein und gestalten Ihre Arbeitsabläufe so, dass Sie zusätzliche Aufgaben flexibel in diese einbeziehen können. Ihre Arbeitsorganisation ist zudem durch die Setzung von Prioritäten gekennzeichnet, die Sie regelmäßig überprüfen und ggf. korrigieren. Sie sind in der Lage, Sachverhalte übersichtlich und anschaulich darzustellen und können präzise und sachlich argumentieren. In der Zusammenarbeit mit anderen setzen Sie sich engagiert für ein gemeinsames Ergebnis ein und bringen dabei Ihre eigenen Fähigkeiten gerne gezielt ein. Das Vertreten der Interessen des Instituts gegenüber Dritten ist für Sie selbstverständlich.

Unser Angebot

  • Flexible Arbeitszeiten und verschiedene Teilzeitmodelle
  • 30 Urlaubstage im Jahr
  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit
  • Umfangreiche Fortbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Hervorragende Ausstattung und Infrastruktur
  • Kita „RoKo-Kids“ und Familienservice
  • Gelebte Diversität und Inklusion

Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Das Bundesministerium für Gesundheit kann im Rahmen seiner aufsichtsrechtlichen Befugnisse im Einzelfall Einblick in Ihre Bewerbungsunterlagen nehmen. Ihre Daten werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht.

Bewerbungsverfahren

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter www.interamt.de.
Bitte bewerben Sie sich über das Stellenportal des Öffentlichen Dienstes Interamt unter der StellenID 660269 / Kennziffer 42/21 bis zum 21.03.2021.

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