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Bundesgesundheits­minister Spahn: Globale Gesundheits­gefahren erkennen und abwehren –
Neues Zentrum für Inter­nationalen Gesundheits­schutz im Robert Koch-Institut

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts

In einem neuen Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) bündelt und verstärkt das Robert Koch-Institut seine Kompetenzen in diesem Bereich. Das Zentrum hat seine Arbeit zu Beginn dieses Jahres in Berlin aufgenommen.

Dazu erklärt Bundesgesundheits­minister Jens Spahn: "Gesundheits­krisen wie Infektions­ausbrüche sind in unserer global vernetzten Welt kein Problem einzelner Staaten. Das neue Zentrum für Inter­nationalen Gesundheits­schutz im Robert Koch-Institut wird dazu beitragen, weltweite Gesundheits­gefahren zu erkennen und abzuwehren. Die internationale Perspektive ist wesentlicher Teil einer verant­wortungs­vollen Gesundheits­politik. Und wir stärken damit auch den Gesundheitsschutz in Deutschland".

"Beschäftigte des RKI sind an vielen internationalen Projekten und Programmen beteiligt, um Krankheitserreger zu erforschen und zu überwachen, Epidemien einzudämmen oder Labor- und andere für die Infektions­kontrolle wichtige Kapazitäten in Partnerländern aufzubauen", unterstreicht Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die dabei aufgebauten Kompetenzen werden im neuen Zentrum für Internationalen Gesundheits­schutz (ZIG) zusammengeführt, ausgebaut und stehen jetzt dauerhaft zur Verfügung.

Zu den Aufgaben des neuen Zentrums gehören die Überwachung der internationalen Gesundheits­gefahren sowie das Zusammenführen von Informationen, die Unterstützung von Projekten im internationalen Gesundheitsschutz und die Entwicklung evidenzbasierter Public-Health-Methoden im Bereich des Gesundheits­schutzes. Im ZIG sollen nach vollständigem Aufbau 30 Expertinnen und Experten in vier Fachgebieten arbeiten. Diese Fachgebiete bilden die wissenschaftlichen Grundlagen und Kern­kompetenzen des internationalen Gesundheits­schutzes ab: Informations­stelle für Internationale Gesundheitsschutz (INIG / ZIG 1), Evidenzbasierte Public Health für den internationalen Gesundheitsschutz (ZIG 2), Notfallvorsorge und Einsatz­unterstützung (ZIG 3) sowie Public Health-Laborunterstützung (ZIG 4).

Vor allem seit dem verheerenden Ebola-Ausbruch in Westafrika im Jahr 2014 hat das Bundesministerium für Gesundheit seine Rolle in der internationalen Gesundheitspolitik ausgeweitet. So startete das BMG 2016 für eine stärkere Unterstützung in Ausbruchs­geschehen und beim Aufbau von Kapazitäten für die Epidemieprävention sein Global Health Protection Programme (GHPP). Das RKI hat darin eine zentrale Rolle. Ebenfalls 2016 hatte die Weltgesundheits­organisation (WHO) das RKI zu seinem Kooperations­zentrum für neu auftretende Infektionen und biologische Gefahren ernannt.

Weitere Informationen:

Stand: 21.01.2019

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