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MaMoDaR: Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle

Projektbeschreibung

Schema Datenmanagement MaMoDaR Dromedar. Quelle: RKI

"MaMoDaR: Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle" ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt mit einer Laufzeit von 24 Monaten (2019-2021).

Das Projekt "MaMoDaR: Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle" hat als Ziel, den effizienten und nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten zu ermöglichen. Es wird vom Robert Koch-Institut (RKI) in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam (FHP) realisiert. Hierzu dient die Entwicklung, Dokumentation und Veröffentlichung eines nachnutzbaren Konzepts sowie einer benutzer­freundlichen Softwarelösung. Die vom RKI entwickelte Software, der sogenannte DataLinker, unterstützt eine strukturierte Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten nach den FAIR-Prinzipien. Dabei werden auch bestehende Lösungen wie der Research Data Management Organiser (RDMO) und öffentliche Repositorien wie Zenodo in das System integriert.

Durch die erhöhte Datenverfügbarkeit können der nationale wie auch der internationale wissenschaftliche Austausch verbessert werden. Die im Rahmen dieses Projektes produzierten Konzepte und Software-Lösungen sind öffentlich verfügbar. Die in MaMoDaR generierten Ergebnisse sollen insbesondere außer­universitären Forschungs­instituten mittlerer Größe als Forschungs­daten­management dienen.

Workshop

Am 06.10.2020 fand der erste virtuelle MaMoDaR Workshop statt. Teilnehmer*innen aus dem Robert Koch-Institut und anderen Einrichtungen wurde das Projekt MaMoDaR in Form von Vorträgen und Videos nähergebracht. Im interaktiven Teil konnten Teilnehmer*innen die Software-Module RDMO und DataLinker ausprobieren und auf Online Whiteboards bewerten und kommentieren. In einer Breakout-Session wurden die Themen "Features / Usability", "FDM im institutionellen Kontext" und "Generalisierung und Nachnutzung" zielgerichtet diskutiert. Insgesamt wurde der interaktive Online-Workshop sehr gut aufgenommen. Das MaMoDaR Projektteam bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für das wertvolle Feedback, welches helfen wird das Projekt effektiv und effizient weiterzuentwickeln.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Rund 60 % der Umfrageteilnehmer aus der Abteilung, die mit molekularen Daten arbeiten, hatten wenig bis keine Erfahrung im Forschungsdatenmanagement und die meisten gaben an, digitale Tools zu nutzen, die nicht konform mit den FAIR-Prinzipien sind.
  • Die Vielzahl der derzeit genutzten disziplin- und verwaltungsspezifischen Plattformen sollte nicht ersetzt, sondern durch eine Plattform ergänzt werden, die die Metadaten dieser aus den Expertensystem extrahieren und zentral durchsuchbar machen kann.
  • Forschungsdatenmanagement und Projektmanagement ist eng verzahnt zu betrachten, da mit der Veröffentlichung von Forschungsdaten viele administrative und organisatorische Prozesse verknüpft sind.
  • Starke abteilungsübergreifende Zusammenarbeit mit Querschnittsabteilungen wie der IT, dem Datenschutzteam, der Forschungskoordination, der Organisationsentwicklungsabteilung und der Rechtsabteilung spielen eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz einer solchen neuen Plattform.
  • Alle Prozesse, die aufgrund der neuen technischen Plattform zwangsläufig an die Organisation angepasst werden müssen, sollten auf bestehenden Prozessen aufbauen, um Wissenschaftler*innen in ihrem realen Arbeitsalltag abzuholen und den Arbeitsaufwand möglichst gering zu gestalten.

Projektabschluss & Wissenstransfer

Mit dem Abschluss des Projekts MaMoDaR plant das RKI MF4-Team einen Wissenstransfer und die Umsetzung der Erkenntnisse in die Konzeptentwicklung von Metadata Exchange (MEx), der Metadatenaustauschplattform. Nähere Informationen zu MEx enthält die Open-Data-Strategie der Bundesregierung.

Kontakt:

E-Mail

Ansprechpartner*innen:

RKI: Luca Leipold M.A., Dr. Kyanoush Yahosseini
FHP: Dr. Janine Straka

Projektleitung:

Projektleiter (RKI): PD Dr. med. Linus Grabenhenrich, MPH
Projektleiterin (FHP): Prof. Dr. Heike Neuroth

Affiliationen:

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM): Dr. Thilo Muth
Hasso-Plattner-Institut (HPI): Prof. Dr. Bernhard Renard


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Stand: 05.10.2021

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