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MaMoDaR: Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle

Projektbeschreibung

Schema Datenmanagement MaMoDaR Dromedar. Quelle: RKI

„MaMoDaR: Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle“ ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt mit einer Laufzeit von 24 Monaten (2019-2021).

Das Projekt „MaMoDaR: Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle“ hat als Ziel, den effizienten und nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten zu ermöglichen. Es wird vom Robert Koch-Institut (RKI) in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam (FHP) realisiert. Hierzu dient die Entwicklung, Dokumentation und Veröffentlichung eines nachnutzbaren Konzepts sowie einer benutzer­freundlichen Softwarelösung. Die vom RKI entwickelte Software, der sogenannte DataLinker, unterstützt eine strukturierte Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten nach den FAIR-Prinzipien. Dabei werden auch bestehende Lösungen wie der Research Data Management Organiser (RDMO) und öffentliche Repositorien wie Zenodo in das System integriert.

Durch die erhöhte Datenverfügbarkeit können der nationale wie auch der internationale wissenschaftliche Austausch verbessert werden. Die im Rahmen dieses Projektes produzierten Konzepte und Software-Lösungen werden öffentlich verfügbar sein. Während der Projektlaufzeit wird eine Nutzercommunity aufgebaut, die schon im ersten Schritt dem One-Health-Ansatz folgt und Institutionen aus den Domänen Mensch / Tier / Umwelt umfasst. Die in MaMoDaR generierten Ergebnisse sollen insbesondere außer­universitären Forschungs­instituten mittlerer Größe als Blaupause für effizientes Forschungs­daten­management dienen.

Umsetzung

Das Projekt umfasst sechs Arbeitspakete und wird in Zusammenarbeit durch das RKI und die FHP umgesetzt.

  • Arbeitspaket 1: Konzeptionierung und agile Entwicklung des DataLinkers (RKI)
  • Arbeitspaket 2: Integration des RDMO in den DataLinker (FHP)
  • Arbeitspaket 3: Entwicklung eines Regelkatalogs für den DataLinker (RKI)
  • Arbeitspaket 4: Entwicklung von Benutzer­interface und Daten-Importern und -Exportern (RKI)
  • Arbeitspaket 5: Pilotphase und Evaluation (RKI, FHP)
  • Arbeitspaket 6: Dokumentation, Outreach und Aufbau einer Community (RKI)

Schema des Projektes Management Molekularer Daten im Research Data Life Cycle. Foto: © RKI Projekt MaMoDaR: Aufbau und Entwicklungsplan des vorgeschlagenen Systems sowie der geplanten Datenflüsse. Grün: Entwicklung FH Potsdam, Lila: Entwicklung RKI, Weiß: sonstige profitierende Akteure (Förderer; externe Datenbankanbieter)

Erläuterung der Abbildung: Informationen aus dem mittels RDMO erstellten Daten­management­plans (DMP) (siehe AP2) sowie auf Standard Operating Procedures (SOPs) basierende Regeln (siehe AP3) werden vom DataLinker (siehe AP1) genutzt, um erhobene Messdaten automatisch mit relevanten Metadaten anzureichern und zu speichern, dem Nutzer Zugriff auf diese zu gewähren und den Export in externe Datenbanken zu vereinfachen (siehe AP4). Dies ermöglicht der IT eine verbesserte Speicherplanung, unterstützt die Wissenschaftler*innen bei der Umsetzung des DMP, vereinfacht für die Förderer die Überprüfung dieser Umsetzung und erlaubt der internationalen Community eine effiziente Nachnutzung der Daten.

Kontakt:

E-Mail

Ansprechpartner*innen:

RKI: Luca Leipold M.A., Dr. Kyanoush Yahosseini
FHP: Dr. Janine Straka

Projektleitung:

Projektleiter (RKI): PD Dr. med. Linus Grabenhenrich, MPH
Projektleiterin (FHP): Prof. Dr. Heike Neuroth

Affiliationen:

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM): Dr. Thilo Muth
Hasso-Plattner-Institut (HPI): Prof. Dr. Bernhard Renard


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 416783714

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Stand: 27.08.2020

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