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Zielgruppeneinstiege

FG 26: Psychische Gesundheit

Leitung:
Heike Hölling
Vertretung:
Ulfert Hapke

Psychische Gesundheit (Mental Health) ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Ihre weit verbreiteten Beeinträchtigungen reichen von leichten Einschränkungen des psychischen Wohlbefindens bis hin zu schweren psychischen Störungen. Sie gehen mit erheblichen individuellen und gesellschaftlichen Folgen einher und beeinflussen auch die körperliche Gesundheit und das Gesundheitsverhalten.

Aufgrund Ihrer weiten Verbreitung in der Bevölkerung haben besonders Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und Demenzerkrankungen in der Erwachsenen­bevölkerung große Public-Health-Relevanz.

Informationsgrafik: Anteil der Männer und Frauen mit Depressionen. Quelle: © RKIDepressionen in den letzten 12 Monaten - Anteile an der gleichaltrigen Bevölkerung Quelle: © Robert Koch-Institut 2013, Studie DEGS1, Erhebung 2008–2011

Bereits in der Kindheit und Jugend können psychische Belastungen oder Störungen auftreten. Dazu zählen neben emotionalen und verhaltensbezogenen Problemen manifeste Störungen wie ADHS (Aufmerksamkeits­defizit-/Hyperaktivitäts­störung), Angst- oder Essstörungen.

Die psychische Gesundheit wird beeinflusst von

  • zahlreichen Risiko­faktoren (zum Beispiel familiäre, schulische oder berufliche Belastungen, chronischer Stress, chronische körperliche Erkrankungen, schwerwiegende Lebensereignisse, Persönlichkeitsfaktoren, unzureichende ökonomische und soziale Ressourcen, Lebensführung),
  • Schutzfaktoren (wie familiäre und andere soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeits­erwartungen),
  • durch eine gesunde Lebensweise.

Hieraus ergeben sich viele Ansatzpunkte für die Prävention und Versorgung psychischer Störungen sowie die Förderung der psychischen Gesundheit in der Bevölkerung.

Aktivitäten am Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheits­monitorings von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen regelmäßig Daten zur psychischen Gesundheit, psychischen Auffälligkeiten, psychischen Störungen sowie Risiko- und Schutzfaktoren.

Neben der Häufigkeit und Verteilung psychischer Beeinträchtigungen und Störungen in der Bevölkerung werden in epidemiologischen Studien zum Beispiel auch der Einfluss von Risiko- und Schutzfaktoren sowie der Zusammenhang zwischen psychischer und körperlicher Gesundheit und der Lebenssituation untersucht.

Dabei befassen sich die Forschungs­aktivitäten mit einer Vielzahl relevanter Aspekte der psychischen Gesundheit über die gesamte Lebensspanne – von der Kindheit bis zum höheren Erwachsenenalter.

Stand: 04.12.2018

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