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PASQUALE

Partnerschaft zur Verbesserung der Patientensicherheit und der Qualität der medizinischen Versorgung

Besuch beim lokalen Produktionsteam im Universitätsklinikum Bouaké (Elfenbeinküste). Quelle: RKILokale Produktion von Händedesinfektionsmitteln im Universitätsklinikum Bouaké (Elfenbeinküste) Quelle: RKI

PASQUALE ist ein Projekt des Global Health Protection Programme (GHPP), das durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert wird. Schwerpunkt der GHPP ist die Unterstützung von Partnerländern und der WHO bei Maßnahmen zur Epidemieprävention und -management.

Seit 2017 unterstützt das RKI die Aktivitäten des Projektes PASQUALE zur Verbesserung der Händehygiene (HH) und damit zur Reduktion von nosokomialen Infektionen und Erhöhung der Patientensicherheit in zwei Partnerkrankenhäusern, dem Regionalkrankenhaus Faranah in Guinea und dem Universitätskrankenhaus Bouaké in der Elfenbeinküste. Das Projekt versteht sich als interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum für internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) und dem Fachgebiet 14, "Angewandte Infektions- und Krankenhaushygiene“.

Ziele des Projektes

Ziel des Projektes ist die Implementierung der sogenannten „Global Patient Safety Challenges“ (GPSC) der WHO.

PASQUALE 1 widmete sich der ersten GPSC „Clean care is safer care“ mit Fokus auf Händehygiene und lokaler Produktion von alkoholischen Händedesinfektionsmitteln.

PASQUALE 2 bearbeitet die zweite GPSC mit dem Thema „Safe surgery saves lives“. Hierbei wird durch die Implementierung der Surgical Safety Checklist die chirurgische Komplikationsrate reduziert. Die Patientensicherheit wird demnach durch die Schaffung von Strukturen, der Anschaffung von medizinischem Equipment und der Ausbildung von Personal verbessert.

PASQUALE-C ist ein Projekt zur Unterstützung der Partnerkrankenhäuser bei der Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Der erste Schritt zur Stärkung der Strategie der Krankenhäuser bestand darin, die lokale Produktion in beiden Partnerkrankenhäusern zu erhöhen, um eine kontinuierliche Verfügbarkeit von alkoholischen Händedesinfektionsmitteln zu gewährleisten und die Abhängigkeit von teuren europäischen Importprodukten zu reduzieren, sowie zur Vermeidung von Lieferengpässen.

Im Regionalkrankenhaus Faranah wurde im Dezember 2020 eine Schulung zu Infektionsprävention und -kontrolle (IPC) unter besonderer Berücksichtigung von COVID-19 durchgeführt. Das Gesundheitspersonal zweier Gesundheitszentren auf der Ebene der Primärversorgung wurde in die Schulung einbezogen, da die Zentren oft die erste Anlaufstelle für Patienten sind.

Partnerinstitutionen

  • Elfenbeinküste: Universitätskrankenhaus Bouaké
  • Guinea: Regionalkrankenhaus Faranah

Projektlaufzeit und Förderung

Das Projekt ist im Jahr 2017 gestartet und wird voraussichtlich bis Ende 2021 laufen. Die Finanzierung findet im Rahmen der GHPP durch das Bundesministerium für Gesundheit statt.

Wie treten Sie mit uns in Kontakt?

Projektleitung: Lena Landsmann FG14
Fachgebietsleitung FG14: Mardjan Arvand

Stand: 02.02.2021

Ausgewählte Publikationen

  • Müller SA, Diallo AOK, Wood R, Bayo M, Eckmanns T, Tounkara O, Arvand M, Diallo M, Borchert M (2020): Implementation of the WHO hand hygiene strategy in Faranah regional hospital, Guinea.
    Antimicrob. Resist. Infect. Control 9 (1): 65. Epub May 14. doi: 10.1186/s13756-020-00723-8. mehr

  • Müller SA, Diallo AOK, Wood R, Tounkara O, Arvand M, Borchert M (2019): Implementation of the WHO Hand Hygiene Strategy in Faranah Regional Hospital, Guinea.
    The 5th International Conference on Prevention & Infection Control (ICPIC). Geneva, Switzerland (2019). mehr

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