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Sonderausstellungen & Projekte im RKI Museum

Tuberkulose damals und heute

Eine Präsentation aus dem Museum

Tuberkulinfläschchen im RKI Museum. Quelle: RKIEin Klick auf das Bild startet die Präsentation.

Im Lesesaal des Berliner Physiologischen Instituts verkündete Robert Koch am 24. März 1882 die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers. Der Tag, an dem der 38-Jährige einst seinen berühmten Vortrag hielt, wird jedes Jahr als Welttuberkulosetag begangen.

Contagious Cities ("Ansteckende Städte")

Contagion in the 21st Century. © RKIContagion in the 21st Century

Das Projekt Contagious Cities hat der Wellcome Trust anlässlich der Influenza Pandemie 1918 initiiert. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Menschen, Tieren und Krankheitserregern im urbanen Umfeld aus verschiedenen Perspektiven untersucht.

Ziel des interkulturellen Vorhabens ist es, Dialoge in der Öffentlichkeit anzustoßen. In vier globalen Städten – Berlin, Genf, Hongkong und New York – werden lokale Debatten über globale Herausforderungen der Seuchenprävention geführt.

Ergänzung zu der Dauerausstellung im Museum

Als Teil von Contagious Cities zeigte das Robert Koch-Institut das Kurzvideo „Contagion in the 21st Century" (Ansteckung im 21. Jahrhundert).

Die Ausstellung ist ein ausgefallenes und spannendes digitales Erlebnis. Contagion in the 21st Century basiert auf dem 2019 vom Museum erstellten ‌ Kurzfilm Contagious Cities und ist mit Foto- und Videomaterial angereichert.Es geht es um die Orte, an denen Robert Koch seine bahnbrechenden Forschungen und wichtigsten Entdeckungen gemacht hat. Der Aufsatz regt dazu an, zu reflektieren, wie sich Infektionskrankheiten über die Zeit hinweg entwickelt haben und wie man darauf reagieren kann.


Credits

Script und Film: Esther-Maria Antao
Script Review: Lothar H. Wieler, Henriette Senst, Heide Tröllmich
Übersetzung: Marieke Degen, Barbara Buchberger
Fotos und Video Clips: Esther-Maria Antao, RKI Fotosammlung, Dirk Brockmann (Simulationen), Public Domain
Beratung: Wellcome Trust
Software: Apple inc. (iMovie/ Final Cut)

Die Erzählung führt das Publikum in die Zeit zurück, in der Robert Koch an verschiedenen Standorten wichtige Entdeckungen gemacht hat. Hier wird die Bedeutung von Ansteckung (Contagion) im Sinne von Ansteckung durch Infektionserreger dargestellt. Die Bedeutung ändert sich, je weiter die Geschichte in die Gegenwart führt. Das Publikum soll somit zum Nachdenken darüber angeregt werden, was Ansteckung für uns heute bedeuten könnte und mit welchen gesundheitlichen Bedrohungen wir heute und zukünftig rechnen müssen.

Berlin: a narrative cartography of virus. Ein Videorundgang auf YouTube. Quelle: © Welcome TrustBerlin: a narrative cartography of virus | Contagious Cities

Weitere Informationen

"Contagious Cities kommt nach Berlin!", Pressemitteilung des Museums für Naturkunde (10.05.2019)

Wellcome Trust, Contagious Cities

Contagion – Science Gallery Bengaluru (2021)

Archive of Science Gallery Bengaluru’s first digital exhibition-season CONTAGION. © sciencegallery.comArchive of Science Gallery Bengaluru’s first digital exhibition-season CONTAGION

Das Museum im RKI ist Teil der Ausstellung Contagion der Science Gallery Bengaluru. Die Science Gallery ist eine Einrichtung für junge Menschen in Indien, die als Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft, Kunst und Kultur fungiert und auf die wissenschaftliche Expertise von Indiens führenden Forschungsinstituten zurückgreift. Die Ausstellung Contagion, die ausschließlich als digitales Format existiert, setzt sich auf vielfältige Art und Weise mit der Übertragung von Emotionen, Verhaltensweisen und auch Krankheiten auseinander. Die Formate reichen von klassischen Vortragsveranstaltungen, über Workshops und Filmvorstellungen bis hin zur Ausschreibung von Projekten zu aktuellen und themenbezogenen Forschungsfragen.

Co-Vids
Die ‌Co-Vids Series ist eine Reihe dreiminütiger Videoclips, in denen Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen – von Medizin über Epidemiologie und Geschichte bis hin zu Psychologie ausgehend von ihrer Expertise über Contagion sprechen und themenbezogene Fragen erörtern, die sie gerade besonders beschäftigen.

Learning from a pandemic (J. Hanefeld). © sciencegallery.com

Learning from a pandemic (Prof. Dr. Johanna Hanefeld)

Science and common sense in a pandemic (L.H. Wieler). © sciencegallery.com

Science and common sense in a pandemic (Prof. Dr. Lothar H. Wieler)

Walktrough of the Museum at the RKI (E.M. Antao). © sciencegallery.com

Walktrough of the Museum at the RKI (Dr. Esther Maria Antao)

Weitere Informationen

Science Gallery Bengaluru’s Co-Vids series

Gesundheitsämter im Nationalsozialismus

Volk Gesundheit Staat. Gesundheitsämter im Nationalsozialismus. Quelle: RKI/ Edgar ZippelVolk Gesundheit Staat. Gesundheitsämter im Nationalsozialismus.

Diese Wanderausstellung "Volk, Gesundheit, Staat. Gesundheitsämter im Nationalsozialismus." wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes von Medizinhistorikern an der Charité konzipiert. Sie präsentiert Tätigkeitsbereiche der Gesundheitsämter während des Nationalsozialismus am Beispiel der Länder Thüringen und Württemberg.

Im Mittelpunkt steht die Umsetzung der „Erb- und Rassenpflege“, deren Grundsätze die Leitlinie für alle Tätigkeitsbereiche lieferten.

Wie bleibe ich gesund?

Ein Gesundheitsfilm von 1922

„Wie bleibe ich gesund?“ Ein Gesundheitsfilm aus dem Jahr 1922. © RKI „Wie bleibe ich gesund?“ Ein Gesundheitsfilm aus dem Jahr 1922

Gustav Tugendreich (1876-1948), der sich insbesondere um die Stillförderung und den Kleinkinderschutz verdient gemacht hat, entwickelte die Idee für einen unterhaltsamen Lehrfilm zur gesundheitlichen Aufklärung. Als Jude wurde er von den Nationalsozialisten verfolgt. Er emigrierte kurz vor Kriegsbeginn mit seiner Familie in die USA.

Aus der Reihe "Jüdische Miniaturen": Gustav Tugendreich © Hentrich & HentrichAus der Reihe "Jüdische Miniaturen": Gustav Tugendreich

Kinderarzt und Sozialhygieniker

Dr. Benjamin Kuntz – ein Mitarbeiter des RKI Museums und Public-Health-Besucherzentrums – hat inzwischen eine Biographie über den Berliner Kinderarzt und Sozialhygieniker Gustav Tugendreich veröffentlicht.

Lucie Adelsberger: RKI Wissenschaftlerin, Chronistin von Auschwitz

Der Trailer beleuchtet das Leben einer Frau, deren Erinnerungen an Auschwitz ein bedeutendes Zeugnis des Holocaust sind. Ein Videorundgang auf YouTube. Quelle: RKIDer Trailer beleuchtet das Leben einer Frau, deren Erinnerungen an Auschwitz ein bedeutendes Zeugnis des Holocaust sind.

Lucie Adelsberger (1895-1971) war Fachärztin für Kinderheilkunde und Innere Medizin. In Berlin betrieb sie eine eigene Praxis, in der sie vor allem Patienten mit allergischen Erkrankungen behandelte. Auch ihr wissenschaftliches Interesse galt den Allergien.

Von 1927 bis 1933 war sie am Robert Koch-Institut in der neu gegründeten Beobachtungsstelle für Überempfindlichkeitsreaktionen tätig. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kümmerte sie sich weiterhin um ihre Patienten – trotz Entzug von Kassenzulassung und Approbation. Ein Angebot aus Harvard schlug sie aus, um ihre kranke Mutter nicht im Stich zu lassen. Im Mai 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert, wo sie als Häftlingsärztin im „Zigeuner- und Frauenlager“ von Birkenau arbeiten musste. Kurz vor Kriegsende wurde sie aus einem Außenlager des KZ Ravensbrück befreit.

Lucie Adelsberger Auschwitz Ein Tatsachenbericht. Quelle: RKI/Esther-Maria AntaoLucie Adelsberger Auschwitz Ein Tatsachenbericht

Emigration in die USA

Lucie Adelsberger emigrierte im Jahre 1946 in die USA. In New York war sie bis zu ihrem Tod als Ärztin und Wissenschaftlerin in der Krebsforschung tätig.

Weitere Informationen

Erinnerung an eine Berliner Ärztin, Wissenschaftlerin und Auschwitz-Überlebende. Zum 125. Geburtstag von Lucie Adelsberger

Stand: 21.06.2022

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