Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Internationale Unterstützung durch das Robert Koch-Institut seit 2014 Quelle: Andreas Haertle - Fotolia bearbeitet vom RKI

Das Robert Koch-Institut als inter­natio­naler Netzwerk­knoten des Gesund­heits­schutzes

Die Expertise des Robert Koch-Instituts ist auf internationaler Ebene zunehmend gefragt. RKI-Wissenschaftler sind an vielen internationalen Projekten und Programmen beteiligt, mit dem Ziel, Krankheitserreger zu überwachen und zu erforschen, Epidemien einzudämmen, Laborkapazitäten in Partnerländern auszubauen oder vergleichbare Gesundheitsdaten aus EU-Mitgliedstaaten zu erheben. Auf diese Weise trägt das RKI dazu bei, drängende Public-Health-Probleme anzugehen und die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Vom internationalen Engagement profitieren auch die Menschen in Deutschland, etwa, wenn Krankheitsausbrüche frühzeitig gestoppt werden können. Seit Juli 2017 ist die wichtige Rolle des Instituts im Bereich des internationalen Gesundheitsschutzes auch gesetzlich verankert (Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten).

Das RKI arbeitet eng mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krank­heiten (ECDC), der EU-General­direktion für Gesund­heit und Ver­braucher (DG SANTE) und der Welt­gesund­heits­organisation (WHO) zusammen. Im RKI sind zwei WHO-Referenz­labore angesiedelt (Poliomyelitis und Masern/Röteln), seit 2016 ist das Institut WHO-Kooperations­zentrum für neu auftretende Infektions­krank­heiten und biologische Gefahren. Das RKI ist auch Partner des Global Outbreak Alert & Response Network (GOARN) der WHO und unterstützt das Netz­werk bei der Aus­bruchs­be­kämpf­ung in be­troffenen Ländern. Darüber hinaus ist das RKI mit weiteren inter­nationalen Institutionen vernetzt, was den Austausch von Wissen und Methoden sowie den Aufbau weiterer Forschungs­kooperationen erleichtert. So ist das Robert Koch-Institut als deutsches Public-Health-Institut gleichzeitig ein inter­nationaler Netz­werk­knoten des Gesund­heits­schutzes.

Vom 1. Dezember 2016 bis zum 30. November 2017 hatte Deutsch­land den Vor­sitz der "G20" inne, dem zentralen Forum der 20 führenden Industrie- und Schwellen­länder. Ein Schwer­punkt­thema war die globale Gesund­heit: Im Mai 2017 hatte in Berlin erstmals ein G20-Gesundheits­minister­treffen statt­ge­funden, in dem unter anderem über nach­haltige Verbesserung der Gesund­heits­systeme in Ent­wicklungs- und Schwellen­ländern und über den welt­weiten Kampf gegen Anti­biotika­resistenzen beraten wurde.

Stand: 16.03.2018

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.