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3. Internationales Symposium des Global Health Protection Programme (GHPP)

Teilnehmende des dritten GHPP-Symposiums in Berlin: Quelle: RKITeilnehmende des dritten GHPP-Symposiums in Berlin. Quelle: RKI

Anlässlich des 3. Internationalen GHPP-Symposiums am 3. und 4. Dezember 2019 trafen sich mehr als 100 Personen aus 19 Ländern in Berlin: Expertinnen und Experten aus GHPP-Partnerländern, Vertreterinnen und Vertreter deutscher Ministerien und nationaler wie internationaler akademischer und zivilgesellschaftlicher Institutionen, sowie viele Kolleginnen und Kollegen aus den sechs Instituten, die in Deutschland GHPP-Projekte koordinieren und umsetzen (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – BfArM, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin – BNITM, Friedrich-Loeffler-Institut – FLI, Forschungszentrum Borstel – FZB, Paul-Ehrlich-Institut – PEI, und das RKI).

Ziel war es, über Projektergebnisse, Herausforderungen und mögliche zukünftige Projektaktivitäten zu diskutieren und einen ersten Blick auf die Fortführung des Programms nach 2020 zu werfen. Die GHPP-Geschäftsstelle, welche im Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) des RKI angesiedelt ist, war für die Ausrichtung des Symposiums zuständig. Der erste Tag war einem aktuellen Überblick zum Thema Global Health gewidmet. Adressiert wurden u.a. Prioritäten im Bereich Global Health, die Notwendigkeit von interdisziplinärem Arbeiten für die nachhaltige Verbesserung der Gesundheit weltweit und die Herausforderungen bei der Vernetzung der verschiedenen Global Health-Akteure auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene. In Vorträgen und Diskussionsbeiträgen wurde immer wieder die Notwendigkeit langfristigen Engagements betont, da nur dieses die Entwicklung von vertrauensvollen Arbeitsbeziehungen ermöglicht. Ebenso wurde die bessere Verknüpfung bestehender Projekte und Programme gefordert, auch über Ressortgrenzen hinweg, und ein Fokus auf das Denken und Arbeiten in "systems, not in individual boxes". Unterstrichen wurde auch die Wichtigkeit des "community engagement" und der partnerschaftlichen Prioritätensetzung und Projektgestaltung. Zusätzlich stellten drei deutsche Ministerien (für Bildung und Forschung, Verteidigung und für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ihre Aktivitäten zur Förderung der globalen Gesundheit vor.

Der zweite Tag konzentrierte sich ganz auf die GHPP Projekte. Alle 24 Projekte hatten Gelegenheit, ihre Ziele, Erfolge, Herausforderungen und zukünftigen Planungen in 5-Minuten-Beiträgen kurz zu präsentieren. Die Projekte wurden in Gruppen vorgestellt, die die 6 thematischen Schwerpunkte des GHPP widerspiegeln:

  • Gesundheitskrisen gemeinsam bewältigen. Weltweit 24/7 Expertise für die Bekämpfung von Krankheitsausbrüchen verfügbar machen: D:APS, AfroLabNet
  • Auf Gesundheitskrisen vorbereitet sein. Weltweit die Implementierung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der WHO unterstützen: GEtPrepaReD, IHR Summer School, Lassa-Nigeria, TRICE
  • Qualität von Arzneimitteln sichern. Weltweit die Sicherheit von Blut und Blutprodukten, Medikamenten und Impfstoffen verbessern: BloodTrain, DQA, RegTrain-PharmTrain, RegTrain-VaccTrain
  • Krankenhausinfektionen verhindern. Weltweit Hygienesysteme stärken und Antibiotikaresistenzen bekämpfen: ARGOS, EFFO, NiCaDe, PASQUALE, Stand-AMR, TuNDRA
  • Evidenz für Gesundheitsmaßnahmen generieren. Weltweit Forschungslücken schließen und junge Forschende fördern: CPA, IDEA, ORDER-HC, PPE, SeqMDRTB_NET
  • Global gestalten. Globale Gesundheitsordnung stärken und internationale Vernetzung vorantreiben: IHR-PVS-toolbox, SYSVAC, WHO CC GOARN

Auf einem anschließenden interaktiven "Marktplatz" war Zeit für den Austausch zwischen den Projektmitarbeitenden und mit den anwesenden Expertinnen und Experten. Sechs der anwesenden Expertinnen und Experten sind als External Expert Group in die Evaluierung des GHPP involviert, die zur Zeit in Vorbereitung auf die nächste Phase des GHPP durchgeführt wird.

Die Mitglieder der External Expert Group zeigten sich zum Abschluss des Symposiums beeindruckt von den in kurzer Zeit erreichten Ergebnissen, forderten aber u.a. eine bessere Einbindung der Projekte in die gesundheitspolitischen Strukturen in den Partnerländern. 

Mehr zu den einzelnen Projekten unter www.ghpp.de.

Stand: 20.01.2020

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