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SEEG-Einsatz zur Stärkung der SARS-CoV-2-Diagnostikkapazitäten und Implementierung der Qualitätssicherung in Usbekistan (20. - 30. September 2021)

Laborschulung zur Qualitätssicherung in Taschkent. Vorbereitung externer SARS-CoV-2-Positivkontrollen © GIZLaborschulung zur Qualitätssicherung in Taschkent. Vorbereitung externer SARS-CoV-2-Positivkontrollen © GIZ

Im März 2020 wurde der erste COVID-19-Fall aus Usbekistan gemeldet. Offiziellen Angaben der WHO zufolge wurden seitdem 182.819 Fälle im Land registriert, davon sind Stand 17. Oktober 2021 1.300 Menschen verstorben. Derzeit ist ein Rückgang der Fälle zu beobachten, wobei im ganzen Land derzeit täglich etwa 450 neue Fälle gemeldet werden. Die Impfquote ist noch verhältnismäßig gering (12,6 % vollständig geimpft, eine Impfdosis 28,6 %; WHO, Stand 5. Oktober 2021). SARS-CoV-2-Diagnostik wurde bislang im nationalen Referenzlabor in Taschkent (Service on Sanitary Epidemiological Wellbeing and Public Health of the Republic of Usbequistan-RepSES) und verschiedenen Regionallaboren durchgeführt.

Im April 2021 baten das usbekische Gesundheitsministerium und das RepSES die Schnell Einsetzbare Expertengruppe Gesundheit (SEEG) um Unterstützung bei der Stärkung sowie Implementierung einer Qualitätssicherung der SARS-CoV-2-Diagnostik. Die SEEG ist eine Kooperation zwischen der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, dem Friedrich-Löffler-Institute, der Charité und dem RKI. Vom 20. bis zum 30. September 2021 hat ein Expertenteam von Charité, des Martsinovsky Institut for Medical Parasitology und Tropical Medicine, Moskau, des RKI und der GIZ das RepSES in Taschkent und ein Regionallabor in Nukus besucht, um die Qualität der SARS-CoV-2-Diagnostik und die Diagnostikkapazität der Labore zu stärken.

Training in Nukus zur Stärkung der SARS-CoV-2-Diagnostikkapazitäten © GIZTraining in Nukus zur Stärkung der SARS-CoV-2-Diagnostikkapazitäten © GIZ

Im RepSES-Training wurden die Teilnehmer mit den Prinzipien und der Praxis der internen und externen Qualitätskontrolle sowie dem Erkennen und der Beseitigung von Fehlerquellen vertraut gemacht. Schwachstellen in den Arbeitsabläufen wurden analysiert und durch zielgerichtete zusätzliche Trainingseinheiten verbessert. Insgesamt konnte das System der internen Qualitätskontrolle erfolgreich etabliert und eine externe Qualitätssicherung durchgeführt werden. In Nukus, ca. 1.000 km westlich von Taschkent, fokussierte sich das Training auf die Grundlagen der molekularen SARS-CoV-2-Diagnostik und eine Bewertung des aktuell etablierten SARS-CoV-2-Diagnostikverfahrens durch das aktive Beobachten und Bewerten der Arbeitsabläufe im Labor, die dadurch verbessert werden konnten. Die Teilnehmenden, sowohl in Taschkent als auch in Nukus, waren durchweg hoch motiviert und äußerst engagiert. Insgesamt erlangte der SEEG-Einsatz eine hohe Aufmerksamkeit in Usbekistan. Während des Einsatzes fand ein informeller Empfang beim deutschen Botschafter Dr. Tilo Klinner in der Deutschen Botschaft in Taschkent statt. Im Anschluss wurde das SEEG-Team vom Direktor des RepSES und seinem administrativen Stab begrüßt. Diese Veranstaltung wurde sowohl von nationalen Print- als auch von TV-Medien flankiert. In Nukus wurde das gesamte Team der SEEG von Herrn Qurbanov Murad Ismaylovich, amtierender Gesundheitsminister der Republik Karakalpakistan, empfangen.

SARS-CoV-2-Antigentests bei Schulungsteilnehmern und anderen Mitgliedern des Teams in Taschkent © GIZSARS-CoV-2-Antigentests bei Schulungsteilnehmern und anderen Mitgliedern des Teams in Taschkent © GIZ

Stand: 28.10.2021

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