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RKI/EMT/GOARN-Mission in die Republik Kosovo (21. September – 03. Oktober 2020)

Links: Schulung zu COVID-19 Atemtherapie; Rechts: Pressestatements vor dem National Institute of Public Health of Kosovo, Pristina (Quelle: RKI)Links: Schulung zu COVID-19 Atemtherapie; Rechts: Pressestatements vor dem National Institute of Public Health of Kosovo, Pristina Quelle: RKI

Als Reaktion auf ein Hilfsersuchen des Gesundheitsministeriums und des Außenministeriums der Republik Kosovo wurde vom 21. September bis 03. Oktober 2020 eine gemeinsame RKI/EMT/GOARN-Mission in den Kosovo entsandt, um das Land im Kampf gegen COVID-19 zu unterstützen. Die RKI-geführte Mission, die in enger Zusammenarbeit mit der WHO und dem Global Outbreak Alert and Response Network (GOARN) der WHO initiiert und geplant wurde, bestand aus einer Delegation von RKI-Experten aus den Bereichen Surveillance, Epidemiologie, Risikokommunikation und Labordiagnostik von ZIG 1, ZIG 2, ZIG 4 und Abteilung 3, sowie aus einem Emergency Medical Team (EMT), das klinischen Support und Trainings für das lokale Gesundheitspersonal leistete und vom ZIG 3 Team des National Focal Point für Emergency Medical Teams (EMT NFP) koordiniert wurde.

Es handelte sich um das erste Mal, dass Mitglieder verschiedener deutscher EMT-Organisationen, in diesem Fall humedica, I.S.A.R. Germany und Johanniter-Auslandshilfe, zusammen als gemeinsames EMT in den Einsatz gingen. Das Team wurde durch medizinische Spezialisten der Universitätsmedizin der Charité, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und des Kommando Sanitätsdienstes der Bundeswehr ergänzt. Die Einsatzleitung und den Logistik-Support des 17-köpfigen EMTs stellte RKI-Personal aus dem Team des EMT NFP.

EMT bei einem Krankenhausbesuch (Quelle: Dr. Gezim Kumoviku)EMT bei einem Krankenhausbesuch Quelle: Dr. Gezim Kumoviku

Während der Mission, die von Dr. Andreas Jansen, Leiter von ZIG 1, geleitet wurde, traf sich die RKI-Delegation mit dem Gesundheitsminister und weiteren hochrangigen Repräsentanten des kosovarischen Gesundheitssystems in Pristina und den regionalen Zentren, um Wissen und Erfahrungen in Bezug auf COVID-19 auszutauschen in den Bereichen Surveillance, Epidemiologie, Risikokommunikation und Labordiagnostik zu beraten. Unterdessen begutachtete das EMT 11 Krankenhäuser in Pristina und den 8 Regionen des Landes und leistete zahlreiche Trainings zu den Themen Infektionsschutz und -kontrolle, Intensivbehandlung, invasive und nicht-invasive Beatmung, Atemtherapie sowie Mobilisierung und Lagerung von Patienten. Ein GOARN-Repräsentant des RKI führte außerdem die Evaluation, Implementierung und das Monitoring der Go.Data-Plattform, einem Projekt zur Erhebung von Daten im Feld, durch. Eine Sondierungsmission für den möglichen Einsatz eines mobilen Labors aus Deutschland war ebenfalls in die zweiwöchige Mission integriert, die mit der Abgabe von umfangreichen Empfehlungen zur Eindämmung von COVID-19 im Kosovo zu ihrem Abschluss kam.

Stand: 18.12.2020

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