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Beitrag des ZIG zur internationalen Bekämpfung von COVID-19

Seit Beginn des COVID-19-Ausbruchs unterstützt das RKI aktiv die Krisenreaktion auf nationaler und internationaler Ebene. Im Erfahrungsaustausch hinsichtlich des Managements des COVID-19-Ausbruchs ist das RKI ein gefragter Partner für Public-Health-Institutionen weltweit. Das Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) des RKI analysiert durch sein Public-Health-Intelligence-Team kontinuierlich die internationale epidemiologische Situation und steht in regelmäßigem Kontakt mit Gesundheitsministerien und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in zahlreichen Ländern. Mit Stand Anfang September 2020 hat das ZIG bereits in über 60 Ländern in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika Unterstützung und Beratung zu allen Aspekten der öffentlichen Gesundheit bei der Reaktion auf Ausbrüche geleistet.

Map of ZIG COVID-19 response activities. Source Robert Koch Institute / © Created with mapchart.net

Einsätze

Anfragen für COVID-19-bezogene Feldmissionen erreichten das RKI entweder durch das WHO Emergency Medical Team Secretariat, über den GOARN-Mechanismus, durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), in der Form von SEEG-Missionen oder durch bilaterale Anfragen. Mitarbeiter des ZIG unterstützten, in Zusammenarbeit mit anderen RKI-Abteilungen und externen Partnern, die folgenden Einsätze:

Zusätzlich unterstützte der EMT National Focal Point (NFP) die internationale Entsendung deutscher Emergency Medical Teams (EMTs), die ihre Expertise in Bezug auf COVID-19-Ausbruchsmanagement und Vorbereitungsmaßnahmen den lokalen Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsministerien, z.B. in Armenien, Kamerun und der Mongolei, zur Verfügung stellten.

Diagnostik-Material und Training

Während der frühen Phase der Epidemie bereitete das ZIG eine Reihe bilateraler Vor-Ort-Schulungen in Partnerländern, sowie regionale Schulungen zur SARS-CoV-2-Diagnostik in Zusammenarbeit mit der WHO und dem afrikanischen CDC (Africa-CDC) vor. Parallel dazu erhielt das ZIG Anfragen nach materieller Unterstützung für die Diagnostik. Angesichts der im März 2020 auferlegten Reisebeschränkungen und in enger Zusammenarbeit mit dem Africa-CDC und der WHO AFRO wurden die geplanten Schulungen schließlich in webbasierte Schulungen umgewandelt.

Seit Januar 2020 hat das ZIG über 55 Anfragen aus 32 Ländern für Laborunterstützung im Bereich der öffentlichen Gesundheit erhalten. Angefragt wurden u. a. Schulungen zur SARS-CoV-2-Diagnostik, sowohl online als auch in persona, sowie Diagnostikmaterial und Laborausrüstung. In diesem Zusammenhang ermöglichte das ZIG bis dato 18 Lieferungen von Diagnostik- und Verbrauchsmaterialien sowie zwei Lieferungen von Laborausrüstung an Partnerlabors (bilaterale Aktivitäten) und 20 Lieferungen von Diagnostikmaterial an Teilnehmende der Online-Schulungen.

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Forschung und weitere Projekte

Die bereits bestehenden internationalen Gesundheitsprojekte, die am RKI koordiniert werden, haben ihre Ressourcen und ihr Personal eingesetzt, um die Ausbruchseindämmung in den Partnerländern vorzubereiten und zu unterstützen. Die Kapazitäten des öffentlichen Gesundheitswesens, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden, leisten vielerorts einen sichtbaren Beitrag zu einem reaktionsschnelleren und erfolgreicheren Krisenmanagement. Neben der Stärkung der Diagnostik konzentrieren sich diese Kapazitäten vor allem auf eine verbesserte Infektionsprävention und -kontrolle.

Weitere Informationen:
>> Das Global Health Protection Programme (GHPP) des Bundesgesundheitsministeriums
>> Deutsches Biosicherheitsprogramm des Auswärtigen Amtes

Zusätzlich hat das ZIG zahlreiche COVID-19-bezogene Forschungsaktivitäten initiiert, sowie weitere Projekte ins Leben gerufen.

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Stand: 21.09.2020

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