Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

RKI-Projekt RefBio: Labore vorbereiten auf den Ernstfall - Veröffentlichung in Nature Communications

Bestimmte Bakterien, Viren und biologische Toxine können bei einer absichtlichen Freisetzung verheerende Auswirkungen auf Menschen und Tiere haben. Um in einer solchen Lage passende Schutz- und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, müssen Labore in der Lage sein, die jeweiligen Agenzien schnell und zuverlässig zu identifizieren.

Das Projekt RefBio – kurz für Deutscher Beitrag zur Stärkung der Referenzlabore im United Nations Secretary-General’s Mechanism (UNSGM) – ist im Zentrum für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene des RKI angesiedelt. Seit 2017 unterstützt RefBio die von den UN-Mitgliedsstaaten für den Generalsekretärsmechanismus weltweit nominierten Labore, sich auf diesen Ernstfall vorzubereiten. Das Projekt liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Übereinkommens über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung biologischer Waffen und von Toxinwaffen (BWÜ). Die Aktivitäten und der internationale Kontext werden nun im Fachmagazin Nature Communications vorgestellt: "Strengthening the United Nations Secretary-General's Mechanism to an alleged use of bioweapons through a quality-assured laboratory response".

Ein übergeordnetes Ziel von RefBio ist es, den Aufbau eines internationalen Labornetzwerkes zu unterstützen, welches im Bedrohungsfall über UNSGM aktiviert werden kann. RefBio bietet den Laboren die Möglichkeit, im Vorfeld ihre diagnostischen Fähigkeiten zu trainieren und auszubauen, um im Ernstfall eine leistungsfähige qualitätsgesicherte Diagnostik anbieten zu können. So werden jährlich Qualitätssicherungsübungen zum Nachweis von Bakterien, Viren und Toxinen durchgeführt. Für 2021 haben sich bereits 33 Labore aus 20 Ländern für die geplanten Übungen angemeldet.

Publikation:

Appelt, S., Rohleder, A.M., Invernizzi, C., Mikulak, R., Brinkmann, A., Nitsche, A., Krüger, M., Dorner, M.B., Dorner, B.G., Scholz, H.C., Grunow, R., Strengthening the United Nations Secretary-General's Mechanism to an alleged use of bioweapons through a quality-assured laboratory response. Nature Communications, 2021.

Stand: 25.05.2021

Zusatzinformationen

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.