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Museum und Mausoleum

Ein erster Blick in das neugestaltete Museum des RKI. Quelle: RKI

Das Museum im Robert Koch-Institut

Neueröffnung

Am Freitag, den 1. Dezember 2017, ist das erweiterte und neu gestaltete Museum des Robert Koch-Instituts eröffnet worden.

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertage geschlossen
Vom 23.12.2017 bis 3.1.2018 geschlossen

Eintritt und Führungen

Eintritt frei
Führungen für Gruppen ab acht Personen nach Anmeldung kostenlos möglich
Anmeldungen: Museum@rki.de.

Adresse
Robert Koch-Institut
Hauptsitz
Nordufer 20
13353 Berlin-Wedding
Wegbeschreibung: https://www.rki.de/DE/Service/Kontakt/Weg_Nordufer.html

Kontakt

Museum@rki.de

Das Museum ist barrierefrei zugänglich. Keine Parkmöglichkeiten, öffentliche Verkehrsmittel empfohlen.

Eine kurze Geschichte des Museums

Die erste Ausstellung im Robert Koch-Institut war anlässlich der Beisetzung Robert Kochs am 4. Dezember 1910 im Vorraum des Mausoleums gestaltet worden. Mit der Fertigstellung des Nebengebäudes wurde 1913 in dessen Erdgeschoss ein größeres Museum eingerichtet. Durch Umbau und Erweiterungsbauten nach Ende des 2. Weltkrieges entstand im neu hinzugefügten Vorbau des Hauptgebäudes wieder ein Museum, welches am 50. Todestag von Robert Koch (1960) am heutigen Standort eingeweiht wurde. Nach über 50 Jahren wurde 2017 das Museum erweitert und die Ausstellung neu gestaltet. Die aktuelle Ausstellung zeigt ausgewählte Exponate aus dem Besitz Robert Kochs. Die Ausstellung präsentiert auf 180 qm Themen aus dem heutigen Arbeitskontext des Instituts. Erzählt wird die spannende Geschichte der Wandlung des wissenschaftlichen Weltbildes von Gesundheit und Krankheit und welche Rolle die Ideen und Entdeckungen Robert Kochs und seiner Schüler dabei spielten, die teilweise heute noch in der Forschung angewandt werden.

Das Mausoleum für Robert Koch im Robert Koch-Institut

Bild des Mausoleums von Robert Koch. Quelle: RKI

Am 10. Dezember 1910 fand die offizielle Einweihung des Mausoleums statt. Wenige Tage zuvor, am 4. Dezember, war in Gegenwart von Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen die kupferne Urne mit der Asche Robert Kochs im Mauerwerk beigesetzt worden.

In einem Schreiben vom 4. Juni 1910 an den Minister der „geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten“ legt Georg Gaffky, Leiter des Königlich Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten, dar, dass es sein dringender Wunsch ist, die sterblichen Reste Robert Kochs in dem Institut zu bewahren, welches für den Verstorbenen und nach seinen Plänen errichtet wurde.

Im Erd­ge­schoss des Südwestflügels gegenüber dem Hörsaal wurde ein großer Raum, in dem zu Lebzeiten Robert Kochs die photographische Abteilung unter­ge­bracht war, als Grabstätte ausgewählt und mit Marmor in verschiedenen Farb­tönen ausgekleidet. Die Ausführung erfolgte nach Plänen des Architekten Paul Mebes. Die westliche Schmalseite enthält das von dem Berliner Künstler Prof. Walter Schmarje ausgeführte Epitaph mit dem Reliefbild Robert Kochs. Darunter befindet sich in einer durch eine weiße Marmorplatte verschlossenen Nische die Urne mit der Asche. An der Ostseite des Mausoleums sind unter der Überschrift „Robert Koch - Werke und Wirken“ wesentliche Daten zu den Ergebnissen seiner Forschungsarbeit dargestellt.

Ihre Wertschätzung für den Forscher und Menschen Robert Koch brachten Mitarbeiter, Kollegen und Freunde durch Spenden zum Ausdruck, welche letztlich den Bau des Mausoleums ermöglichten.

Stand: 05.12.2017

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