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Robert Koch-Institut - Seestr. 10 - Berlin. Quelle: RKI

Ausbau und Zukunft

RKI 2025: Public Health in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung

Die Her­aus­for­derungen für Public Health nehmen sowohl auf nationaler als auch auf inter­na­tio­naler Ebene zu. Das Robert Koch-Institut hat be­gon­nen, seine Struk­turen und Arbeits­weisen ent­sprechend an­zu­passen: Die Strategie "RKI 2025: Evidenz er­zeugen – Wissen teilen – Gesund­heit schützen und ver­bessern" sieht unter anderem vor, Me­thoden und Infra­struktur für die digitale Epi­de­mio­logie aus­zu­bauen, Public-Health-Akteure in Deutsch­land zu ver­netzen, den One-Health-Ansatz zu ver­tiefen und mehr Ver­ant­wort­ung bei inter­nationalen Gesund­heits­themen zu über­nehmen. Das Strategie­papier wurde im Juni 2017 ver­öffent­licht.

Stand: 26.06.2017

    Große Baumaßnahme: erster Bauabschnitt

    Das Robert Koch-Institut ist auf verschiedene Standorte in Berlin-Wedding, Berlin-Tempelhof, Wildau bei Berlin und in Wernigerode im Harz verteilt. In Berlin soll es langfristig nur noch die beiden Standorte im Wedding geben: den Hauptsitz am Nordufer und den Standort Seestraße, beide in unmittelbarer Nachbarschaft zum Campus Virchow-Klinikum der Charité. In einem ersten Bauab-schnitt wurde am Standort Seestraße ein Gebäude bis 2013 umfassend saniert. Direkt daneben wurde ein neues Büro- und Laborgebäude (mit Hochsicherheitslabor) errichtet und 2015 eingeweiht. Im zweiten Bauabschnitt ist geplant, ein morsches Laborgebäude am Standort Nordufer durch einen Neubau zu ersetzen und zwei denkmalgeschützte Häuser zu modernisieren.

    Stand: 15.02.2022

      RKI 2010: Ausbau zum nationalen Public-Health-Institut

      Das 2007 ent­wickelte Pro­gramm „RKI 2010“ hatte das Ziel, das RKI zu einem Public-Health-Institut für Deutsch­land aus­zu­bauen. Unter an­derem wurden die Kom­pe­tenzen in den Be­reichen Anti­bio­tikare­sis­ten­zen, Bio­terror­is­mus, wach­sen­de Inter­na­tiona­lisie­rung, chronische Krank­heiten in einer älter wer­den­den Ge­sell­schaft und Prä­ven­tion von Über­ge­wicht, Dia­betes mellitus und Krebs ver­stärkt. Die Um­setz­ung von „RKI 2010“ er­folgte von 2008 bis 2012; in der Folge be­schloss der Bundes­tag eine per­so­nelle Er­weiterung des Instituts.

      Stand: 14.06.2017

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