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Epidemiologische Situation der Masern und Röteln in Deutschland in 2020

(Stand: 1.03.2021)

Masern:

Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 wurden Daten von 76 Masernfällen an das RKI übermittelt (Gesamtanzahl 2019: 515). Die Fallzahl ist im Jahr 2020 erheblich gesunken.

Abb. 1: Dem RKI übermittelte Masernfälle pro Monat und Jahr seit 2013 bis 2020 in Deutschland

Abbildung 1: Dem RKI übermittelte Masernfälle pro Monat und Jahr seit 2013 bis 2020 in Deutschland. Quelle: RKI

Tab. 1: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner pro Jahr seit 2006 bis 2020 in Deutschland

Tabelle 1: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner pro Jahr seit 2006 bis 2020 in Deutschland. Quelle: RKI

Tab. 2: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner für die Jahre 2019 und 2020 im Vergleich zum Median der Inzidenz der letzten 5 Vorjahre nach Bundesland (Stand: 1.03.2020)

Tabelle 2: Fallzahl und Inzidenzen pro 1 Mio Einwohner für die Jahre 2019 und 2020 im Vergleich zum Median der Inzidenz der letzten 5 Vorjahre nach Bundesland (Stand: 1.03.2020). Quelle: RKI

Abb. 2: Anzahl der übermittelten Masernfälle nach Altersgruppe sowie Anzahl der hiervon hospitalisierten Fälle für das Jahr 2020 (Stand: 1.03.2021)*

Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Masernfälle nach Altersgruppe sowie Anzahl der hiervon hospitalisierten Fälle für das Jahr 2020 (Stand: 1.03.2021). Quelle: RKI *Ohne Fälle mit unbekannten oder nicht angegebenen Hospitalisierungsstatus


Von 72 Fällen mit diesbezüglicher Information, wurden 27 (rund 38%) der Masernfälle 2020 in ein Krankenhaus eingewiesen. Besonders häufig wurden Kinder zwischen 1 und 4 Jahren und Jugendliche und Erwachsene im Alter von 20 bis 59 Jahren hospitalisiert.

Röteln:

Auch die akuten Rötelnfälle sind im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 wurden dem RKI Daten von 18 postnatalen Rötelnfällen (Falldefinitionskategorie A-C) an das RKI über­mittelt (2019: 58). Das entspricht einer Inzidenz von 0,2 pro 1 Million Einwohner. 7 Fälle (39%, 2019: 26%) waren labordiagnostisch bestätigt worden. 11 Fälle (61%) wurden als klinische Verdachtsfälle einer akuten Rötelninfektion ohne eine Laborbestätigung übermittelt. Dies traf insbesondere bei den Kindern zu.

Die Röteln sind in Deutschland sehr selten geworden. Das unspezifische Krankheitsbild mit häufig auch einem symptomlosen Verlauf macht es allerdings schwierig, eindeutige Aussagen zu Infektionsketten der Röteln treffen zu können. Die fast nur negativen Ergebnisse zu eingesandten Proben an das Nationale Referenzzentrum für Masern, Mumps, Röteln am RKI führen ferner dazu, dass kaum Erkenntnisse zu möglichen zirkulierenden Genotypen der Viren in Deutschland vorliegen. Trotzdem sprechen die geringen Fallzahlen der Röteln für eine Unterbrechung der endemischen Transmission.

Im Jahr 2020 erhielt Deutschland den Status der Elimination der Röteln von der WHO.

Dem RKI ist für das Jahr 2020 kein konnataler Rötelnfall übermittelt worden.

Tab. 3: Altersgruppen der übermittelten Rötelnfälle in 2020

Tabelle 3: Altersgruppen der übermittelten Rötelnfälle in 2020. Quelle: RKI

Impfquoten gegen Masern und Röteln

Abb. 3: Impfquoten für die erste und zweite Masern- und Rötelnimpfung bei 4-7-jährigen Kindern in den bundesweiten Schuleingangsuntersuchungen 1998 bis 2018 (in Klammern die Impfquote der zweiten MMR-Impfung).

Abbildung 3: Impfquoten für die erste und zweite Masern- und Rötelnimpfung bei 4-7-jährigen Kindern in den bundesweiten Schuleingangsuntersuchungen 1998 bis 2018 (in Klammern die Impfquote der zweiten MMR-Impfung). Quelle: RKI

Stand: 12.04.2021

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