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RKI-Ratgeber Histoplasmose

Zur Gattung Histoplasma zählen thermal dimorphe, obligat pathogene Pilze, die bei Umwelttemperaturen als Schimmelpilz wachsen, bei menschlicher Körpertemperatur aber als kleine Hefepilze nachweisbar sind. Bislang werden unter der Spezies Histoplasma (H.) capsulatum drei Varietäten subsumiert, von denen zwei humanpathogen sind: H. capsulatum var capsulatum als weltweit häufigster Erreger der Histoplasmose und H. capsulatum var duboisii, der Erreger der afrikanischen Histoplasmose. Etwa 95% der akuten Infektionen verlaufen mit wenigen unspezifischen Symptomen und sind meist innerhalb von 2 bis 3 Wochen rückläufig. Allerdings können H. capsulatum-Hefezellen im Körper persistieren und Monate bis Jahre später symptomatische Reaktivierungen auslösen. Determinanten für eine schwere Verlaufsform sind dabei das Alter (Kleinkinder sowie Erwachsene älter als 55 Jahre haben ein erhöhtes Risiko), Expositionsdauer und -intensität sowie der Immunstatus der Betroffenen. Das Epidemiologische Bulletin 12/2022 fasst im RKI-Ratgeber Histoplasmose wichtige Punkte wie Infektionsweg, klinische Symptomatik, Diagnostik, Therapie, Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen zusammen.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 12/2022 (PDF, 2 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 24.03.2022

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