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Epidemiologisches Bulletin 3/2022

Lepra 2022 – Vereint für die Würde von Leprabetroffenen eintreten

Der diesjährige internationale Weltlepratag steht unter dem Motto „United for Dignity“ und ruft dazu auf, gemeinsam die Würde Leprabetroffener, von denen viele nach wie vor unter krankheitsbedingter Stigmatisierung und Diskriminierung leiden, zu achten.

Laut WHO-Leprabericht für das Jahr 2020 wurden aufgrund der COVID-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Leprafälle diagnostiziert und auch die registrierte Prävalenz sank im Vergleich zu 2019. Wie das Epidemiologische Bulletin 3/2022 ausführt, sind diese Daten jedoch nicht auf epidemiologische Entwicklungen, sondern auf operationelle Negativeinflüsse durch die Pandemie zurückzuführen: Lepradienste sind vielerorts durch die Pandemie in den Hintergrund gerückt.

Andererseits lässt sich trotz oder u.a. auch wegen der Pandemie auch Positives verzeichnen, wie z.B. Fortschritte im Bereich der Digitalisierung, eine verbesserte Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygienepraktiken.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2022 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 20.01.2022

    Beschluss der STIKO zur 17. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung

    Die STIKO empfiehlt in der im Epidemiologischen Bulletin 3/2022 veröffentlichten 17. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung die Auffrischimpfung für 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (30 μg), in einem Zeitfenster von 3 bis 6 Monaten nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung. Die STIKO empfiehlt außerdem die Optimierung der Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff nach vorausgegangener Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen und auch hier eine 3. Impfstoffdosis (Auffrischimpfung) im Abstand von mindestens 3 Monaten zur 2. Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff.

    Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2022 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 20.01.2022

      Wissenschaftliche Begründung der STIKO zur Empfehlung der COVID-19-Auffrischimpfung von 12- bis 17-Jährigen mit einem mRNA-Impfstoff

      Wie das Epidemiologische Bulletin 3/2022 ausführt, hat sich die STIKO in Anbetracht stark ansteigender Fallzahlen durch Omikron-Infektionen und befürchteter Konsequenzen für das Gesundheitssystem in Deutschland dazu entschieden, ihre Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 – 17 Jahren anzupassen. Mit dem Ziel der Reduktion der Transmission und der damit verbundenen Verhinderung von schweren COVID-19-Erkrankungen in der Bevölkerung empfiehlt die STIKO die Auffrischimpfung für 12- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty in der gleichen Dosierung, die auch für die Grundimmunisierung in dieser Altersgruppe verwendet wird (30 μg). Die 3. Impfstoffdosis soll in einem Zeitfenster von 3 bis 6 Monaten nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung verabreicht werden.

      Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2022 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

      Stand: 20.01.2022

        Wissenschaftliche Begründung der STIKO zur Empfehlung der Optimierung der Grundimmunisierung nach einmaliger Gabe von COVID-19 Vaccine Janssen und zur Auffrischung mit einer dritten Impfstoffdosis

        Die STIKO empfiehlt seit Oktober 2021 allen Personen, die einmalig mit der COVID-19 Vaccine Janssen geimpft worden waren, zur Optimierung ihrer Grundimmunisierung eine zusätzliche Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (heterologes Impfschema). Wie das Epidemiologische Bulletin 3/2022 berichtet, ist nach Einschätzung der STIKO aufgrund der vorliegenden immunologischen Daten das homologe Impfschema dem heterologen Impfschema unterlegen. Darüber hinaus wird auch weiterhin eine 3. Impfung (Auffrischimpfung) im Abstand von mindestens 3 Monaten zur 2. Impfstoffdosis, wiederum mit einem mRNA-Impfstoff, empfohlen.

        Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2022 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

        Stand: 20.01.2022

          Meldedaten und KiTa-Register ergänzen sich in der Bewertung der Dynamik der SARS-CoV-2-Ausbrüche in Kindertageseinrichtungen

          Daten zu SARS-CoV-2-bedingten Ausbrüchen in Kitas können wichtige Hinweise zur Einschätzung des Infektionsgeschehens im Kita-Setting liefern und sind ein wichtiger Bestandteil in der Gesamtbewertung des Pandemiegeschehens. In dem im Epidemiologischen Bulletin 3/2022 veröffentlichten Beitrag wurden SARS-CoV-2-Ausbrüche in Kitas anhand der Daten aus zwei verschiedenen Systemen untersucht: Zum einen die Meldedaten zu den gemäß IfSG an das RKI übermittelten Kita-Ausbrüchen und zum anderen das Infektionsgeschehen in Kitas, welches von etwa 14 % der bundesweit registrierten Einrichtungen an das Deutsche Jugendinstitut in dem dort etablierten KiTa-Register berichtet wird.

          Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2022 (PDF, 3 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

          Stand: 20.01.2022

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