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Epidemiologisches Bulletin 9/2021

FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2021)

In Deutschland besteht ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen. Einzelne Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

Wie das Epidemiologische Bulletin 9/2021 ausführt, kommen nun 5 neue Risikogebiete hinzu, von denen 4 an bekannte Risikogebiete grenzen: jeweils 1 Kreis in Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen. Als erster Kreis in Sachsen-Anhalt wird der Stadtkreis Dessau-Roßlau Risikogebiet. Dieser Stadtkreis grenzt nicht an bestehende Risikogebiete und ist somit nach dem Landkreis Emsland in Niedersachsen ein weiteres nördlich gelegenes FSME-Risikogebiet. Somit sind aktuell 169 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert.

Im Jahr 2020 wurde mit 704 FSME-Erkrankungen die bislang höchste Anzahl Erkrankungen seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 gemeldet. Dies ist mehr als das Doppelte des jährlichen Medianwertes von 301 Erkrankungen.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 9/2021 (PDF, 4 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 04.03.2021

    FSME-Fünfjahresinzidenz in Kreisen und Kreisregionen, Deutschland, 2002-2020

    In den FSME-Risikogebieten liegen die Erkrankungszahlen über dem Schwellenwert, ab dem ein Kreis als Risikogebiet definiert wird. Ein Kreis wird als Risikogebiet definiert, wenn in einem Fünfjahreszeitraum in dem Kreis oder in der Kreisregion, bestehend aus dem Kreis und allen angrenzenden Kreisen, mehr als ein Fall pro 100.000 Einwohner aufgetreten ist.

    Die Fünfjahres-Inzidenzen aller Landkreise zwischen 2002 und 2020 sind in der Anlage zum Epidemiologischen Bulletin 9/2021 aufgeführt.

    Veröffentlicht: Anlage zum Epidemiologischen Bulletin 9/2021 (PDF, 400 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 04.03.2021

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