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Epidemiologisches Bulletin 32/33 2020

Erhebung von Impfquoten im Kindes- und Jugendalter in Deutschland – Die RKI-Impfsurveillance und ihr neues Publikationsformat

Die RKI-Impfsurveillance und ihr neues Publikationsformat: Bisher wurden die Ergebnisse der Impfstatuserhebungen zum Schuleingang und Impfquoten aus KV-Daten separat publiziert. Im Epidemiologischen Bulletin 32/33 wird gezeigt, wie sich beide Datenquellen hinsichtlich des Standes der Grundimmunisierung im Kindesalter ergänzen. Ab sofort gibt es einmal jährlich eine Gesamtdarstellung und Interpretation der Impfquoten im Kindes- und Jugendalter unter Einbezug dieser beiden Datenquellen in einer Publikation.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 32/33 2020 (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 30.07.2020

    Impfquoten von Kinderschutzimpfungen in Deutschland – aktuelle Ergebnisse aus der RKI-Impfsurveillance

    In dem im Epidemiologischen Bulletin 32/33 2020 vorliegenden Artikel zu den Impfquoten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland werden erstmals Analysen von Daten aus den Schuleingangs­untersuchungen mit Analysen von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam veröffentlicht und in der Gesamtschau interpretiert. Die Analysen zeigten bei fast allen Impfungen die gleichen Defizite auf: Die Impfungen beginnen später als empfohlen, und die Impfserien werden nicht zeitgerecht abgeschlossen. Dadurch werden nationale und internationale Impfziele hinsichtlich der Impfquoten bei keiner Impfung erreicht. Zudem gibt es bei der Inanspruchnahme aller Impfungen große regionale Unterschiede.

    Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 32/33 2020 (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Anhang: Anhang zum Epidemiologischen Bulletin 32/33 2020 (PDF, 131 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 30.07.2020

      Stellungnahme der STIKO: Bestätigung der aktuellen Empfehlungen zur saisonalen Influenzaimpfung für die Influenzasaison 2020/21 in Anbetracht der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (Stand: 30.7.2020)

      Von verschiedenen Seiten wird derzeit die Meinung geäußert und an die STIKO herangetragen, dass die Indikation für eine Influenzaimpfung auf die gesamte Bevölkerung ausgeweitet werden sollte. Hintergrund ist die aktuelle COVID-19-Pandemie, die zusammen mit einer starken Influenzawelle das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen stellen könnte. Die STIKO schlussfolgert im Epidemiologischen Bulletin 32/33 2020, dass zum Schutz der Menschen und zur Entlastung des Gesundheitssystems in der kommenden Influenzasaison 2020/21 mit den verfügbaren Impfstoffmengen der größte Effekt erzielbar ist, wenn die Influenzaimpfquoten entsprechend der STIKO-Empfehlung vor allem in den Risikogruppen erheblich gesteigert werden.

      Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 32/33 2020 (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

      Stand: 30.07.2020

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