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Hepatitis-C-Meldedaten nach IfSG, 2016 – 2018: Auswirkungen der Änderungen von Falldefinition und Meldepflicht

Im Zeitraum 2016–2018 ist die Inzidenz übermittelter Hepatitis-C-Virus-Infektionen angestiegen. Wie das Epidemiologische Bulletin 30/2019 ausführt, wurde nach einem zuvor (bis 2016) zu beobachtenden Abfall der Meldeinzidenz vermutlich v.a. bedingt durch die Einengung der Falldefinition (nach der nur noch aktive Infektionen mit Erregernachweis die labordiagnostischen Kriterien erfüllen) seit 2017 ein deutlicher Anstieg der Meldeinzidenz beobachtet (verursacht v.a. durch die IfSG-Novellierung, aber möglicherweise auch durch vermehrte Testung und bessere Therapiemöglichkeiten).

Deutschland hat sich den Eliminationszielen viraler Hepatitis der WHO bis 2030 verschrieben. Um diese zu erreichen, besteht Verbesserungsbedarf bei der Fallfindung, Prävention und Behandlung insbesondere von besonders betroffenen Gruppen, die in der Regel marginalisiert und schwer zu erreichen sind: Drogengebrauchende, Inhaftierte, MigrantInnen aus Ländern mit hoher Prävalenz.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 30/2019 (PDF, 696 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 25.07.2019

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