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Gemeinsame Stellungnahme zur neuen Empfehlung der WHO zur Behandlung der multiresistenten und Rifampicin-resistenten Tuberkulose

Die Entwicklung von Medikamentenresistenz ist global derzeit eines der größten Hindernisse im Kampf gegen TB. Die Problematik resistenter TB ist auch in Deutschland präsent. Zwar sind die Resistenzraten in den letzten Jahren relativ stabil geblieben, die RKI-Surveillancedaten der letzten 10 Jahre zeigen jedoch, dass bei einem Großteil der Fälle multiresistenter TB (MDR-TB) mehr als nur die beiden wichtigsten TB-Medikamente Isoniazid und Rifampicin unwirksam sind. Um eine Ausbreitung von MDR-TB zu verhindern, sind rechtzeitige und sachgemäße Resistenztestungen sowie eine resistenzgerechte, individualisierte Behandlung durch Experten/-innen unabdingbar. Hierbei sind aktuelle Entwicklungen zur Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Medikamenten zu berücksichtigen. In Epidemiologischen Bulletin 11/12 2019 beschreiben Maurer et al. die von der WHO empfohlene Umstellung auf ein orales Behandlungsregime und betonen auch hier, dass die Möglichkeiten der Resistenztestung ausgeschöpft werden sollten.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 11/12 2019 (PDF, 531 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Ergänzung: Statistik melde­pflichtiger Infektions­krankheiten, 9. Woche 2019 (PDF, 184 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 14.03.2019

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