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Epidemiologische und mikrobiologische Untersuchung von zeitlich parallelen lebensmittelbedingten S.-Kottbus-Geschehen

Ab der 26. Meldewoche zeigten Ausbruchsalgorithmen, mit denen das Robert Koch-Institut die Meldedaten kontinuierlich auswertet, Signale für erhöhte Fallzahlen von Salmonella Kottbus. Eine daraufhin von den RKI-Wissenschaftlern durchgeführte Fall-Kontroll-Studie ergab eine starke Assoziation mit einem bestimmten Schinken einer bestimmten Lebensmittelkette. Im Epidemiologischen Bulletin 38/2017 erläutern die Wissenschaftler den Weg zur Aufklärung des Ausbruchsgeschehens. Die dargestellte Untersuchung des Ausbruchs, der erregerseitig aus verschiedenen Geschehen zusammengesetzt ist, verdeutlicht die Bedeutung der am Nationalen Referenzzentrum für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger durchgeführten molekularen Feintypisierung von Isolaten (durch PFGE- und Ganzgenom-Analyse) für die Entdeckung und Aufklärung von Ausbruchsgeschehen. Darüber hinaus können solche Feintypisierungen epidemiologische Untersuchungen (Befragungen, analytische Studien) ergänzen und steuern. Ohne die molekulare Typisierung der S.-Kottbus-Isolate wären zwei andere, kleinere S.-Kottbus-Ausbrüche nicht entdeckt bzw. nicht herausgefiltert worden.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 38/2017 (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 21.09.2017

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