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Aktivitäten des Robert Koch-Instituts

Denken und Schreiben, Quelle: Pixabay

Nationale Referenzzentren im RKI

Am RKI sind die Nationalen Referenzzentren (NRZ) für Staphylokokken und Entero­kokken sowie für Salmonellen und andere Enteritiserreger angesiedelt. Zu den Aufgaben zählt neben der epidemiologischen Überwachung der Erreger auch die Weiter­entwicklung der Diagnostik, die Feintypisierung und das Testen der Resistenz­entwicklung. Außerdem arbeitet das RKI eng mit weiteren Nationalen Referenz­zentren und Konsiliarlaboren für verschiedene Erreger zusammen, darunter dem NRZ für die Surveillance von noso­komialen Infektionen an der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem NRZ für gramnegative Kranken­hauserreger an der Ruhr-Universität Bochum.

Stand: 09.05.2019

    Surveillance von Antibiotika­resistenzen und -verbrauch

    Um die Verbreitung von antibiotikaresistenten Erregern auf nationaler und internationaler Ebene zuverlässig einschätzen und bekämpfen zu können, sind Daten zu Antibiotika­resistenz und -verbrauch unerlässlich.

    Das RKI koordiniert seit 2008 die Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS), in deren Rahmen Resistenz­ent­wicklungen sowohl in der stationären Kranken­versorgung als auch in der ambulanten Versorgung erfasst werden, sowie seit 2014 die Antibiotika-Verbrauchs-Surveillance (AVS), die den Verbrauch von Antibiotika in Kranken­häusern überwacht. Die Daten zu Antibiotika-Verbrauch und Antibiotika-Resistenz aus beiden Surveillance-Systemen werden auch auf Krankenhaus­ebene in Bezug zueinander ausgewertet (ARVIA) – um so die Frage zu beantworten, inwieweit der Antibiotika­verbrauch die Resistenz­situation tatsächlich beeinflusst. Die Surveillance-Systeme sind ein zentraler Bestandteil der Deutschen Antibiotika-Resistenz-Strategie (DART 2020).

    Darüber hinaus wird in der Machbarkeits­studie SAMBA (Surveillance ambulanter Antibiotika­verbrauch) am RKI die Etablierung einer bundesweiten Surveillance des ambulanten Antibiotika­einsatzes, einschließlich eines Feedbackreport-Systems für Arztpraxen, bewertet.

    Darüber bauen das RKI und das Konsiliarlabor für Gonokokken ein gesamtdeutsches Labor-Netzwerk - Gonokokken-Resistenz-Netzwerk GORENET – auf, um die Datenlage zu Resistenzen bei Gonokokken zu verbessern, Therapie­empfehlungen anzupassen und Empfehlungen für zielgerichtete Präventions­maßnahmen im Gesundheits­wesen zu entwickeln.

    Stand: 09.05.2019

      Prävention

      Die Kommission für Krankenhaus­hygiene und Infektions­prävention (KRINKO), die am Robert Koch-Institut angesiedelt ist, erstellt Empfehlungen zur Prävention nosokomialer Infektionen sowie zu betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Maßnahmen der Hygiene in Kranken­häusern und anderen medizinischen Einrichtungen. Ebenfalls am RKI angesiedelt ist die Kommission Antiinfektiva, Resistenz und Therapie, die Empfehlungen für Standards zu Diagnostik und Therapie von Infektions­krankheiten nach aktuellem Stand der medizinischen Wissenschaft erstellt.

      Stand: 09.05.2019

        Forschung und Beratung

        Verschiedene Fachgebiete und Projekt­gruppen am RKI erforschen unterschiedliche Aspekte antibiotika­resistenter Erreger, ihrer Verbreitung, Bekämpfungs- und Präventions­strategien und tauschen sich im Rahmen von Forschungs­projekten auch mit klinischen Einrichtungen aus. Das RKI ist Mitglied des Deutschen Zentrums für Infektions­forschung (DZIF) und an zahlreichen nationalen und internationalen Studien zum Thema Infektions­prävention und Antibiotika­resistenz beteiligt. RKI-Wissenschaftler beraten auch die Politik und den öffentlichen Gesundheitsdienst.

        Stand: 09.05.2019

          Gesundheitsmonitoring

          In­fek­ti­ons­schutz

          Forschung

          Kom­mis­sio­nen

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