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Patienten-Informationsblätter zu Reisediarrhö und Erwerb multiresistenter Erreger auf Fernreisen

Pünktlich zur Reisesaison wurden im Rahmen des RAI-Projektes in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut Patienten-Informationsblätter zu den Themen Reisediarrhö und Erwerb multiresistenter Erreger auf Fernreisen entwickelt. Diese sollen Hausärzten bzw. reisemedizinisch tätigen Ärzten das Ausstellen von leicht verständlichen und anschaulich aufbereiteten medizinischen Reiseinformationen ermöglichen. Die sogenannten Infozepte können von Ärzten nach Registrierung über die digitale Plattform www.infozeptgenerator.de bezogen und in mehreren Sprachen ausgedruckt werden. Aktuell stehen Deutsch, Türkisch, Englisch und Arabisch zur Verfügung.

Die Reiseinformationen ergänzen die Infozepte rund um das Thema Erkältung und Atemwegsinfektionen, die im Rahmen des RAI-Projektes inhaltlich durch Mitarbeiter der Charité und des Uni-Klinikums Jena entwickelt wurden.

Der Infozeptgenerator soll es Ärzten ermöglichen, evidenzbasierte Informationen zu Verlauf, Therapie, Allgemeinmaßnahmen und Prävention der verschiedenen Krankheitsbilder für die Patienten individualisiert zusammenzustellen, auszudrucken und mitzugeben. Die verständlichen Erklärungen sollen so die Arzt-Patienten-Kommunikation unterstützen und helfen, Antibiotika nur dort einzusetzen, wo sie indiziert sind.

Das Modellprojekt «Rationaler Antibiotikaeinsatz durch Information und Kommunikation» (RAI) ist ein Basisprojekt des Konsortiums InfectControl 2020 im Rahmen der Fördermaßnahme «Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation» des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). InfectControl 2020 hat sich die Entwicklung, Validierung und Umsetzung neuer Strategien zur Infektionsbekämpfung zum Ziel gesetzt. RAI zeichnet sich dadurch aus, dass sich erstmals in Deutschland sektorenübergreifend Human- und Tiermediziner gemeinsam mit Designern und Kommunikationsexperten in einem Projektverbund dem Thema Antibiotikaeinsatz und Resistenzentwicklung widmen.

Hinweis: Das Robert Koch-Institut führt keine reisemedizinische Beratung durch.

Stand: 31.07.2017

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