Anmerkung: Diese Übersicht basiert auf den übermittelten Meldefällen. Die Daten wurden nicht validiert und unterliegen damit noch möglichen Korrekturen und nachtäglichen Änderungen. Im RKI-Wochenbericht wird eine Einschätzung der epidemiologischen Situation vorgenommen.

Seit KW 46 wurden 30325 COVID-19-Fälle Omikron zugeordnet.

Damit wurden + 3524 Fälle (13%) mehr gemeldet als am Vortag (inkl. Nachmeldungen für vergangene Wochen)

Fälle in Meldewochen:

Übermittelte Omikronfälle nach Meldewoche. Gezählt werden nur Fälle, bei denen ein Nachweis mittels Gesamtgenomsequenzierung oder ein labordiagnostischer Verdacht mittels variantenspezifischer PCR eine Infektion mit Omikron zeigte. Zwischen der erstmaligen Meldung eines Falles (SARS-CoV-2 Nachweis) und dem Laborergebnis über das Vorliegen einer Variante of Conncern (VOC) können je nach Nachweismethode mehrere Tage oder Wochen liegen.

Tabelle 1: Die Anzahl beinhaltet alle für die entsprechende Meldewoche bis zum Tag des Berichts an das RKI übermittelten Omikronfälle (Nachweis und Verdacht). Berücksichtigt wird nur der Zeitraum bis zum 02.01.2022. Die Änderung zum Vortag gibt die seit gestern zusätzlich übermittelten Fälle für die jeweilige Kalenderwoche an. Für grau-markierte Bereiche werden viele Neu- und Nachmeldungen erwartet.
Meldewoche Anzahl Änderung zum Vortag Infektionen pro 100.000 EW
46 12 +0 0.0
47 37 +1 0.0
48 212 +17 0.3
49 833 +59 1.0
50 3329 +125 4.0
51 9385 +202 11.3
52 16517 +3120 19.9
Abbildung 1: Anzahl der übermittelten Fälle pro Meldewoche. Der graue Bereich markiert den Zeitraum mit besonders großer Unsicherheit. Für diesen Bereich wird mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet.

Abbildung 1: Anzahl der übermittelten Fälle pro Meldewoche. Der graue Bereich markiert den Zeitraum mit besonders großer Unsicherheit. Für diesen Bereich wird mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet.

Altersgruppen:

Tabelle 2: Anzahl von Omikronfällen nach Altersgruppe seit Meldewoche 46/2021. Für diese Fälle mit Zusatzangabe zum Hospitalisierungs- und Verstorbenenstatus sowie Reinfektionen, sofern die Informationen vorhanden sind.
0 - 4 5 - 14 15 - 34 35 - 59 60 - 79 80+ Gesamt
Fälle (gesamt) 632 2892 13731 10157 2465 437 30314
Hospitalisiert 12 5 91 79 71 56 314
Verstorben 0 0 0 1 5 0 6
Reinfektionen 1 19 252 163 21 3 459

Fälle pro Bundesländer:

Tabelle 3: zeigt die Anzahl der Omikronfälle pro Bundesland, nach Sequenzierung (Nachweise) und Verdachtsfälle mittels variantenspezifischer PCR seit Meldewoche 46/2021.
Nachweise (Seq.)
Verdacht (PCR)
Gesamt
Anzahl Änderung zum Vortag Anzahl Änderung zum Vortag Anzahl Änderung zum Vortag
Baden-Württemberg 406 +83 3214 +170 3620 +253
Bayern 514 +118 5850 +992 6364 +1110
Berlin 180 +65 810 +8 990 +73
Brandenburg 43 +17 351 +21 394 +38
Bremen 26 +5 422 +71 448 +76
Hamburg 373 +105 2784 +267 3157 +372
Hessen 166 +72 1017 +28 1183 +100
Mecklenburg-Vorpommern 7 +4 60 +2 67 +6
Niedersachsen 214 +77 1349 +356 1563 +433
Nordrhein-Westfalen 856 +304 8462 +534 9318 +838
Rheinland-Pfalz 89 +24 797 +40 886 +64
Saarland 2 +2 135 +-11 137 +-9
Sachsen 36 +13 142 +4 178 +17
Sachsen-Anhalt 5 +3 25 +2 30 +5
Schleswig-Holstein 75 +17 1874 +126 1949 +143
Thüringen 9 +1 32 +4 41 +5
Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Omikronfälle pro Bundesland unterschieden in Nachweis (Sequenzierung) und Verdacht (variantenspezifische PCR) seit Meldewoche 46/2021.

Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Omikronfälle pro Bundesland unterschieden in Nachweis (Sequenzierung) und Verdacht (variantenspezifische PCR) seit Meldewoche 46/2021.