Anmerkung: Diese Übersicht basiert auf den übermittelten Meldefällen nach IfSG. Die Daten wurden nicht validiert und unterliegen damit noch möglichen Korrekturen und nachtäglichen Änderungen. Im RKI-Wochenbericht wird eine Einschätzung der epidemiologischen Situation vorgenommen.

Seit KW 46 wurden 268661 COVID-19-Fälle Omikron zugeordnet.

Damit wurden + 20616 Fälle (8%) mehr gemeldet als am Vortag (inkl. Nachmeldungen für vergangene Wochen)

Fälle in Meldewochen:

Übermittelte Omikronfälle nach Meldewoche. Gezählt werden nur Fälle, bei denen ein Nachweis mittels Gesamtgenomsequenzierung oder ein labordiagnostischer Verdacht mittels variantenspezifischer PCR eine Infektion mit Omikron zeigte. Zwischen der erstmaligen Meldung eines Falles (SARS-CoV-2 Nachweis) und dem Laborergebnis über das Vorliegen einer Variante of Conncern (VOC) können je nach Nachweismethode mehrere Tage oder Wochen liegen.

Tabelle 1: Die Anzahl beinhaltet alle für die entsprechende Meldewoche bis zum Tag des Berichts an das RKI übermittelten Omikronfälle (Nachweis und Verdacht). Berücksichtigt wird nur der Zeitraum bis zum 20.01.2022. Die Änderung zum Vortag gibt die seit gestern zusätzlich übermittelten Fälle für die jeweilige Kalenderwoche an. Für grau-markierte Bereiche werden viele Neu- und Nachmeldungen erwartet.
Meldewoche Anzahl Änderung zum Vortag (+/-) Infektionen pro 100.000 EW
2021-W46 73 +7 0.1
2021-W47 112 +5 0.1
2021-W48 295 +6 0.4
2021-W49 923 +6 1.1
2021-W50 3770 +12 4.5
2021-W51 10963 +7 13.2
2021-W52 34232 +85 41.2
2022-W01 79046 +444 95.1
2022-W02 99997 +5122 120.3
2022-W03 39250 +14922 47.2
Abbildung 1: Anzahl der übermittelten Fälle pro Meldewoche. Der graue Bereich markiert den Zeitraum mit besonders großer Unsicherheit. Für diesen Bereich wird mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet.

Abbildung 1: Anzahl der übermittelten Fälle pro Meldewoche. Der graue Bereich markiert den Zeitraum mit besonders großer Unsicherheit. Für diesen Bereich wird mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet.

Altersgruppen:

Tabelle 2: Anzahl von Omikronfällen nach Altersgruppe seit Meldewoche 46/2021. Für diese Fälle mit Zusatzangabe zum Hospitalisierungs- und Verstorbenenstatus sowie Reinfektionen, sofern die Informationen vorhanden sind.
0 - 4 5 - 14 15 - 34 35 - 59 60 - 79 80+ Gesamt
Fälle (gesamt) 8134 36521 112168 89713 18013 3970 268519
Hospitalisiert 83 78 604 630 553 479 2427
Verstorben 0 0 1 5 28 100 134
Reinfektionen 55 674 2828 1750 182 41 5530

Fälle pro Bundesländer:

Tabelle 3: zeigt die Anzahl der Omikronfälle pro Bundesland, nach Sequenzierung (Nachweise) und Verdachtsfälle mittels variantenspezifischer PCR seit Meldewoche 46/2021.
Nachweise (Seq.)
Verdacht (PCR)
Gesamt
Anzahl Änderung zum Vortag (+/-) Anzahl Änderung zum Vortag (+/-) Anzahl Änderung zum Vortag (+/-)
Baden-Württemberg 6541 +413 33711 +1622 40252 +2035
Bayern 4080 +236 69593 +6459 73673 +6695
Berlin 2162 +110 7592 +526 9754 +636
Brandenburg 822 +51 4869 +425 5691 +476
Bremen 202 +15 1437 +17 1639 +32
Hamburg 888 +44 13155 +1647 14043 +1691
Hessen 1137 +78 10179 +547 11316 +625
Mecklenburg-Vorpommern 137 +7 651 +47 788 +54
Niedersachsen 1091 +42 12522 +1680 13613 +1722
Nordrhein-Westfalen 6175 +556 65447 +3770 71622 +4326
Rheinland-Pfalz 1370 +107 9422 +831 10792 +938
Saarland 66 +3 1173 +12 1239 +15
Sachsen 432 +9 3916 +610 4348 +619
Sachsen-Anhalt 111 +0 602 +101 713 +101
Schleswig-Holstein 400 +40 7718 +497 8118 +537
Thüringen 216 +32 844 +82 1060 +114
Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Omikronfälle pro Bundesland unterschieden in Nachweis (Sequenzierung) und Verdacht (variantenspezifische PCR) seit Meldewoche 46/2021.

Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Omikronfälle pro Bundesland unterschieden in Nachweis (Sequenzierung) und Verdacht (variantenspezifische PCR) seit Meldewoche 46/2021.