Anmerkung: Diese Übersicht basiert auf den übermittelten Meldefällen nach IfSG. Die Daten wurden nicht validiert und unterliegen damit noch möglichen Korrekturen und nachtäglichen Änderungen. Im RKI-Wochenbericht wird eine Einschätzung der epidemiologischen Situation vorgenommen.

Seit KW 46 wurden 118298 COVID-19-Fälle Omikron zugeordnet.

Damit wurden + 17139 Fälle (17%) mehr gemeldet als am Vortag (inkl. Nachmeldungen für vergangene Wochen)

Fälle in Meldewochen:

Übermittelte Omikronfälle nach Meldewoche. Gezählt werden nur Fälle, bei denen ein Nachweis mittels Gesamtgenomsequenzierung oder ein labordiagnostischer Verdacht mittels variantenspezifischer PCR eine Infektion mit Omikron zeigte. Zwischen der erstmaligen Meldung eines Falles (SARS-CoV-2 Nachweis) und dem Laborergebnis über das Vorliegen einer Variante of Conncern (VOC) können je nach Nachweismethode mehrere Tage oder Wochen liegen.

Tabelle 1: Die Anzahl beinhaltet alle für die entsprechende Meldewoche bis zum Tag des Berichts an das RKI übermittelten Omikronfälle (Nachweis und Verdacht). Berücksichtigt wird nur der Zeitraum bis zum 11.01.2022. Die Änderung zum Vortag gibt die seit gestern zusätzlich übermittelten Fälle für die jeweilige Kalenderwoche an. Für grau-markierte Bereiche werden viele Neu- und Nachmeldungen erwartet.
Meldewoche Anzahl Änderung zum Vortag (+/-) Infektionen pro 100.000 EW
2021-W46 39 +7 0.0
2021-W47 63 +6 0.1
2021-W48 243 +5 0.3
2021-W49 875 +5 1.1
2021-W50 3674 +30 4.4
2021-W51 10710 +125 12.9
2021-W52 32016 +730 38.5
2022-W01 62893 +10111 75.6
2022-W02 7785 +6120 9.4
Abbildung 1: Anzahl der übermittelten Fälle pro Meldewoche. Der graue Bereich markiert den Zeitraum mit besonders großer Unsicherheit. Für diesen Bereich wird mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet.

Abbildung 1: Anzahl der übermittelten Fälle pro Meldewoche. Der graue Bereich markiert den Zeitraum mit besonders großer Unsicherheit. Für diesen Bereich wird mit einer hohen Anzahl an Neu- und Nachmeldungen gerechnet.

Altersgruppen:

Tabelle 2: Anzahl von Omikronfällen nach Altersgruppe seit Meldewoche 46/2021. Für diese Fälle mit Zusatzangabe zum Hospitalisierungs- und Verstorbenenstatus sowie Reinfektionen, sofern die Informationen vorhanden sind.
0 - 4 5 - 14 15 - 34 35 - 59 60 - 79 80+ Gesamt
Fälle (gesamt) 2493 11504 54339 39175 8809 1907 118227
Hospitalisiert 44 24 307 269 261 215 1120
Verstorben 0 0 0 3 14 33 50
Reinfektionen 10 190 1277 729 81 12 2299

Fälle pro Bundesländer:

Tabelle 3: zeigt die Anzahl der Omikronfälle pro Bundesland, nach Sequenzierung (Nachweise) und Verdachtsfälle mittels variantenspezifischer PCR seit Meldewoche 46/2021.
Nachweise (Seq.)
Verdacht (PCR)
Gesamt
Anzahl Änderung zum Vortag (+/-) Anzahl Änderung zum Vortag (+/-) Anzahl Änderung zum Vortag (+/-)
Baden-Württemberg 2042 +407 14529 +2203 16571 +2610
Bayern 2253 +467 25507 +4058 27760 +4525
Berlin 1037 +111 3600 +895 4637 +1006
Brandenburg 337 +112 1868 +265 2205 +377
Bremen 101 +41 1139 +121 1240 +162
Hamburg 578 +28 5780 +425 6358 +453
Hessen 524 +56 5884 +1067 6408 +1123
Mecklenburg-Vorpommern 22 +2 280 +17 302 +19
Niedersachsen 675 +143 4861 +639 5536 +782
Nordrhein-Westfalen 3066 +337 30775 +3953 33841 +4290
Rheinland-Pfalz 633 +59 5174 +943 5807 +1002
Saarland 12 +1 1030 +34 1042 +35
Sachsen 218 +103 983 +83 1201 +186
Sachsen-Anhalt 29 +9 144 +21 173 +30
Schleswig-Holstein 191 +29 4643 +393 4834 +422
Thüringen 63 +28 320 +89 383 +117
Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Omikronfälle pro Bundesland unterschieden in Nachweis (Sequenzierung) und Verdacht (variantenspezifische PCR) seit Meldewoche 46/2021.

Abbildung 2: Anzahl der übermittelten Omikronfälle pro Bundesland unterschieden in Nachweis (Sequenzierung) und Verdacht (variantenspezifische PCR) seit Meldewoche 46/2021.