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Zielgruppeneinstiege

Verhaltensstudien

Ansprechpartner: Dr. Ulrich Marcus

Neben den Erhebungsintrumenten für die primäre Surveillance liefern Verhaltensstudien eine weitere Datengrundlage für die Beurteilung der HIV/AIDS-Epidemie.

EMIS 2017

Im Rahmen des EU-finanzierten Projektes "European Surveys and Training to Improve MSM Community Health" (ESTICOM), dessen Gesamt­durchführung und Koordi­nation in den Händen des Robert Koch-Instituts liegt, wurde von Oktober 2017 bis Ende Januar 2018 ein neuer Euro­päischer MSM Internet Survey durchgeführt. An der Studie beteiligten sich ca. 125.000 Männer aus 39 euro­päischen Ländern. EMIS 2017 konzentriert sich auf sexuell übertrag­bare Infek­tionen (einschließlich HIV) unter MSM, es ist kein allgemeiner Gesundheits­survey.

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KABP-Studie mit HIV- und STI-Testangebot bei und mit in Deutschland lebenden Migrant/innen aus Subsahara-Afrika (MiSSA)

Migrant/innen aus Subsahara-Afrika (MiSSA) sind hinsichtlich der HIV-Über­tragung eine in Deutschland epidemiologisch relevante Gruppe, die in den letzten Jahren 10-15 % aller HIV-Erstdiagnosen stellten. Bis zur MiSSA-Studie gab es nur punktuelle Informa­tionen zu Wissen, Ein­stellun­gen und Verhalten in Bezug auf HIV, Hepatitis und STI von in Deutschland lebenden Afrika­ner/innen. In der partizi­pativ gestalteten, deutschland­weiten, multi­zentrischen MiSSA-Haupt­studie wurden ca. 3.000 Migrant/innen (ca. 1-2% der afrikanischen Bevölkerung) befragt. Die Studie lief über 2,5 Jahre und wurde in sechs Städten / Regionen mit großen afrika­nischen Communities wie der Rhein-Ruhr-Region, Berlin, München, Frankfurt am Main, Köln und Hannover durchgeführt und wurde vom RKI in Zusammen­arbeit mit Akteuren und Community-Mitgliedern vor Ort umgesetzt.

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Inanspruchnahme von HIV- und STI-Testangeboten durch Migrantinnen und Migranten in Deutschland (MiTest-Studie)

Ziel der MiTest-Studie war es, die Zugänglichkeit und Nutzung bestehender HIV- und STI-Test­an­gebote durch Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu ermitteln. Dazu wurden Fokusgruppen mit Akteuren aus der HIV- und STI-Testung, -Versorgung und -Beratung, sowie aus der Migrant/innen­beratung in 6 Städten organsiert (Berlin, Frankfurt/ Offenbach, Hamburg, Köln, München und Stuttgart). Darin wurden Faktoren diskutiert, die den Zugang zu Testung ein­schränken können. Dabei orientierte man sich daran, wer aus Sicht der Expertinnen und Experten einen guten bzw. einen einge­schränkten Zugang zu Testung hatte. Zudem wurden Lösungs­optionen im Hinblick auf eine Verbesserung der Zugäng­lichkeit ausgetauscht und gemeinsam Handlungs­empfehlungen entwickelt.

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