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Übergewicht und Adipositas

Nach Selbstangaben aus den Jahren 2019/2020 sind in Deutschland 46,6% der Frauen und 60,5% der Männer von Übergewicht (einschließlich Adipositas) betroffen. Fast ein Fünftel der Erwachsenen (19%) weisen eine Adipositas auf. Mit höherem Alter steigen Übergewichts- und Adipositasprävalenzen an.

Informationsgrafik: Adipositas.  Quelle: © Robert Koch-Institut 2021

Quelle: Robert Koch-Institut 2021, Studie GEDA 2019/2020-EHIS


In GEDA 2019/2020-EHIS liegen Selbstangaben der Teilnehmenden zu Körpergewicht und Körpergröße vor. Mit solchen Selbstangaben wird das Körpergewicht im Vergleich zu standardisiert gemessenen Werten häufig unterschätzt, die Körpergröße dagegen eher überschätzt. Dadurch ist der mit Selbstangaben berechnete Body Mass Index (BMI) geringer, als ein mit Messdaten ermittelter BMI, so dass Übergewichts- und Adipositasprävalenzen aus der GEDA-Zeitreihe niedriger liegen, als diejenigen aus Surveys mit Messdaten. Der letzte Untersuchungssurvey (DEGS1) wurde zwischen 2008 und 2011 durchgeführt. Damals war die Hälfte der Frauen (53%) und zwei Drittel der Männer (67%) in Deutschland von Übergewicht betroffen. Bei einem Viertel der Erwachsenen (24% der Frauen, 23% der Männer) lag eine Adipositas vor. Laut den KiGGS Untersuchungen (2015-2017) waren im Kindes- und Jugendalter (3-17 Jahre) 15 von 100 Kindern und Jugendlichen von Übergewicht betroffen, 6 von 100 Kindern und Jugendlichen wiesen eine Adipositas auf.

Übergewicht und Adipositas sind Mitursache für viele Beschwerden und können die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigen. Aufgrund der hohen Prävalenz und den damit verbundenen Folgeerkrankungen entstehen beträchtliche Kosten für das Gesundheits- und Sozialsystem. Übergewicht und Adipositas sind daher Themen von hoher Public-Health-Relevanz.

Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings regelmäßig Daten zu Körpergröße und –gewicht und kann somit Aussagen zu Übergewicht und Adipositas für die Bevölkerung in Deutschland treffen. In den Auswertungen des RKI geht es darüber hinaus auch um Zusammenhänge zu anderen Parametern, wie beispielsweise Bewegung und Aktivitätsverhalten, Ernährungsverhalten oder Sozialstatus.

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