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Körperliche Aktivität

Körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, kann damit das allgemeine Wohlbefinden und die körperliche, psychische und soziale Gesundheit stärken sowie das Herz-Kreislaufsystem und Entwicklung des Muskel-Skelettsystems steigern. Gleichzeitig kann regelmäßige körperliche Aktivität zur Prävention von Übergewicht, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen beitragen.

Unser Alltag erfordert immer weniger körperliche Bewegung. Viele Erwachsene und zunehmend auch viele Kinder erreichen nicht die von der WHO für einen gesundheitlichen Nutzen empfohlene Mindestaktivitätszeit. Aufgrund der Bedeutung körperlicher Aktivität für Prävention und Gesundheitsförderung hat die Förderung körperlicher Aktivität eine hohe Public-Health-Relevanz. In den nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung finden sich konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen sowie Informationen für Bewegungsförderungsmaßnahmen, die auf verschiedenen Ebenen (Bevölkerung, Gemeinde, Politik, Umwelt) ansetzen können.

Informationsgrafik: Anteil der Kinder und Jugendlichen, die täglich mindestens 60 Minuten körperlich aktiv sind. Quelle: © Robert Koch-InstitutKinder und Jugendliche, die täglich mindestens 60 Minuten körperlich aktiv sind - Anteile an der gleichaltrigen Bevölkerung, differenziert nach Geschlecht Quelle: ©Robert Koch-Institut 2015, Studie KiGGS Welle 1, Erhebung 2009–2012

Aktivitäten am RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings regelmäßig Daten zum Aktivitätsverhalten und zur körperlichen Leistungsfähigkeit von Kindern und Erwachsenen. Neben den Prävalenzen und zeitlichen Trends zur körperlichen Aktivität und Leistungsfähigkeit werden beispielsweise Zusammenhänge zu Gesundheit, anderen Verhaltensweisen und soziodemographischen Merkmalen untersucht.

Forschungsprojekte und Kooperationen

Im Rahmen des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys arbeitet das RKI mit einem Modulpartner zusammen, der sich aus einem Verbundprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie (Prof. Dr. Alexander Woll) und der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (Prof. Dr. Annette Worth) zusammensetzt. Mit dem Motorik-Modul kann damit der Bereich „körperliche Aktivität und Motorik“ differenziert befragt und untersucht werden.

Ferner arbeitet das RKI in verschiedenen europäischen Initiativen mit, wie dem „European Union Physical Activity and Sport Monitoring System“ (EUPASMOS) und der Joint Funding Action “Effectiveness of existing policies for lifestyle interventions – Policy Evaluation Network“ (PEN).


Stand: 17.08.2020

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