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Datenschutzhinweise zur RKI-Befragung zur Zusammenarbeit mit Arztpraxen

Datenschutzhinweise

Die aktuelle Befragung zur Zusammenarbeit mit Arztpraxen findet von November 2021 bis voraussichtlich Dezember 2021 statt. Ziel dieser Befragung ist es, 30 hausärztlich tätige Ärztinnen und Ärzte in qualitativen Interviews zu befragen. Nach Auswertung dieser Befragung ist zu einem späteren Zeitpunkt die Durchführung einer darauf aufbauenden quantitativen Befragung mit 500 Arztpraxen geplant.

Das RKI führt regelmäßig Studien durch, um aktuelle Informationen zum Gesundheitszustand der in Deutschland lebenden Menschen zu erhalten. Wichtige Messdaten zur Gesundheit wie z.B. Körpergröße und Gewicht aber auch Bioproben für Laboranalysen, haben bislang Studienteams des RKI erhoben.

Die Befragung hat das Ziel, neue Wege zu evaluieren, mit denen diese Messdaten in Zukunft für die RKI-Studien erhoben werden können. Möglich wären unter anderem eine dauerhafte Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten mit dem RKI sowie der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks von kooperierenden Arztpraxen.

Die Befragung zur Zusammenarbeit mit Arztpraxen wurde vorab durch die Behördliche Datenschutzbeauftragte des RKI geprüft.

Verantwortliche Stelle, Ansprechpartner und Behördliche Datenschutzbeauftragte

Ansprechpartner und Verantwortlicher im Sinne der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Studie ist das Robert Koch-Institut, Fachgebiet 23, General-Pape-Str. 62, 12101 Berlin („RKI“). Die Befragung wird im Auftrag des RKI von der USUMA GmbH durchgeführt (Auftragsverarbeitung).

Ansprechpartnerin im RKI ist Studienleiterin Dr. Antje Gößwald

Das RKI führt die Datenerhebung unter strenger Beachtung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) durch.

Die Behördliche Datenschutzbeauftragte berät und unterstützt die Projektleitung in Fragen des Datenschutzes. Sie erreichen die Datenschutzbeauftragte unter: Robert Koch-Institut, Datenschutzbeauftragte, Nordufer 20, 13353 Berlin oder über das Kontaktformular.

Datenverarbeitung im Rahmen der Studie

Die Telefonnummern der Ärztinnen und Ärzte werden anhand von öffentlich zugänglichen Verzeichnissen ausgewählt. Zu Beginn der Kontaktierung werden die Angerufenen über die Ziele der Studie und die Freiwilligkeit der Teilnahme informiert.

Ärztinnen und Ärzte, die an der Teilnahme an einem qualitativen Interview interessiert sind, werden zunächst gebeten, an einer Kurzbefragung teilzunehmen. Diese dient dazu, zu ermitteln, ob die Arztpraxis für das Telefoninterview in Frage kommt (Screening) sowie zur Beschreibung der Stichprobe. Hierzu werden alle Angerufenen über die Ziele der Kurzbefragung, die Freiwilligkeit der Teilnahme sowie den Datenschutz informiert und um ihre mündliche Einwilligung zur Teilnahme an der Kurzbefragung gebeten.

Themen der Kurzbefragung sind die ärztliche Fachrichtung und die Arbeit in der Praxis. Zusätzlich möchten wir das Geschlecht erfassen und die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte Altersgruppen zuordnen. Die Erhebungsdaten der Kurzbefragung werden dem RKI in anonymisierter Form durch die USUMA GmbH auf verschlüsseltem Weg (RKI Cryptshare-Server) zur Verfügung gestellt.

Falls im weiteren Verlauf kein Interview geführt wird, werden die Telefonnummer, der Name und die in der Kurzbefragung erhobenen Daten sofort nach Beendigung des Gesprächs gelöscht.

Kann das anschließende qualitative Telefoninterview stattfinden, werden alle Angerufenen zuvor über die Freiwilligkeit der Teilnahme, die Ziele der Befragung sowie den Datenschutz informiert und um ihre dokumentierte mündliche Einwilligung zur Teilnahme am Interview und um Einwilligung in eine Audioaufzeichnung des Telefoninterviews gebeten. Ohne diese Einwilligung wird kein Telefoninterview durchgeführt und es werden keinerlei personenbezogene Daten erhoben. Eine Teilnahme am Telefoninterview ohne Einwilligung in die Audioaufzeichnung ist nicht möglich, da die Audioaufzeichnung für die Auswertung benötigt wird. Die Audioaufzeichnungen werden unmittelbar nach dem Interview – spätestens jedoch bis nach Ablauf von einer Woche nach Durchführung der Telefoninterviews – in anonymisierter Form transkribiert und durch die Firma USUMA GmbH unwiderruflich gelöscht. Das RKI hat keinen Zugriff auf die Audioaufzeichnungen, so dass es keinen Personenbezug zu den Interviewten herstellen kann. Die anonymisierten Transkriptionen und die anonymisierten Auswertungsdaten des Interviews (zuvor durch die USUMA GmbH verknüpft mit den Angaben aus der Kurzbefragung) werden dem RKI auf verschlüsseltem Wege (RKI Cryptshare-Server) zur Verfügung gestellt. Die Rufnummern und ggfs. die Namen für die Vereinbarung und Durchführung eines weiteren Interviews werden direkt nach Abschluss der Telefoninterviews unwiderruflich gelöscht. Nach der Löschung der Telefonnummer sowie ggfs. des Namens der befragten Person und nach der Löschung der Audioaufzeichnung, können die Antworten der befragten Person nicht mehr zugeordnet werden. Der Datensatz wird dadurch anonymisiert. Das bedeutet, dass niemand später aus den Ergebnissen erkennen kann, von welcher Person die Angaben gemacht wurden.

Themen des Interviews sind zunächst kurz die ärztliche Ausbildung sowie der Alltag der Blutabnahme in der Praxis. In der Hauptsache möchten wir gerne die Meinung der Befragten zu einer möglichen Beteiligung von niedergelassenen, hausärztlich tätigen Praxen im Rahmen von RKI-Studien und zu einer Einschätzung der möglichen praktischen Abläufe bei der Durchführung einholen.

Im Anschluss an das Telefoninterview erhalten die Befragten eine Aufwandsentschädigung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können wählen zwischen a) der Überweisung eines Geldbetrages auf ein Konto, b) der Zusendung eines Amazon-Gutscheins, c) der Spende des Geldbetrags durch die USUMA GmbH an Ärzte ohne Grenzen e.V. oder d) auf die Aufwandsentschädigung zu verzichten.

Entscheiden sich die Befragten für die Überweisung (Option a)), werden der Name des Kontoinhabers/der Kontoinhaberin, IBAN und BIC durch die USUMA GmbH erhoben und gespeichert. Im Falle der Wahl des Gutscheins (Option b)) werden die E-Mail-Adresse und der Name der/des Befragten erhoben. Bei Wahl der Spende (Option c)), wird die E-Mail-Adresse nur dann gespeichert, wenn auf Wunsch der/des Befragten ein Nachweis der erfolgten Spende durch die USUMA GmbH zugesandt werden soll (keine Spendenquittung). Die USUMA GmbH ist dafür verantwortlich, die Anonymität der Befragten gegenüber dem RKI zu wahren und deren Kontaktdaten nicht an das RKI weiter zu geben. Die für die Verarbeitung der Aufwandsentschädigung erhobenen Daten werden nur zu diesem Zweck verwendet und von der USUMA GmbH entsprechend der steuerrechtlichen Speicherfristen gemäß § 147 Abs. 1 und Abs. 3 Abgabenordnung für 10 Jahre gespeichert. Die Speicherung der Kontaktdaten der Befragten durch die USUMA GmbH erfolgt nur nach deren mündlicher Einwilligung. Sind Befragte mit der Speicherung nicht einverstanden, können sie nur die Optionen c) (ohne Nachweis) und d) wählen.

Rechtsgrundlage für die vorstehend beschriebene Datenverarbeitung ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Weitere Maßnahmen, die zum Schutz Ihrer Daten ergriffen werden:

Sowohl der Zugang zum Rufnummernpool als auch zu den Erhebungsdaten/Transkriptionen wird nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, die diese für die Prozesssteuerung beziehungsweise Datenauswertung benötigen.

Die Interviewerinnen und Interviewer selbst haben keinen Zugriff auf die Erhebungsdaten/Transkriptionen und können bereits abgeschlossene Datensätze (Interviews) nicht erneut aufrufen.

Die Kontaktaufnahme, Terminverwaltung und die Befragung selbst erfolgen computergestützt über eine spezielle Software. Dadurch können Eingabefehler minimiert und die Datenqualität maximiert werden.

Der Datentransfer erfolgt nach RKI-Vorgaben gemäß den datenschutzrechtlichen Bestimmungen, verschlüsselt über den Cryptshare-Server des RKI.

Ihre Rechte

Bis Ihre Telefonnummer und ggfs. Ihr Name sowie die Audioaufzeichnung Ihres Interviews gelöscht wurden, können Sie Ihre Einwilligung jederzeit ohne Angaben von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen, wird das Interview abgebrochen und sämtliche bis dahin bereits erhobene Daten gelöscht. Sobald das Interview abgeschlossen ist und Ihre Telefonnummer sowie die Aufzeichnung gelöscht wurden, kann der Datensatz Ihrer Person nicht mehr zugeordnet werden. Ab diesem Zeitpunkt können Sie Ihre Einwilligung daher nicht mehr widerrufen.

Weiterhin haben Sie bis zur Löschung Ihrer Daten folgende Rechte:

  • Recht auf Auskunft
  • Recht auf Löschung
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Widerspruchsrecht
  • Recht auf Berichtigung

Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Datenschutzrechte nur erfüllt werden können, wenn die Daten, auf die sich die geltend gemachten Ansprüche beziehen, eindeutig Ihrer Person zugeordnet werden können. Die vorgenannten Datenschutzrechte können deshalb nur bis zur vollständigen Löschung Ihrer Telefonnummer, Ihres Namens und der Audio-Aufzeichnung Ihrer Interviews ausgeübt werden. Das RKI selbst kann die vorgenannten Datenschutzrechte nicht erfüllen, da es nur anonymisierte Datensätze erhält.

Sie haben außerdem das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für das RKI zu beschweren. Die zuständige Aufsichtsbehörde für das RKI ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Graurheindorfer Str. 153, 53117 Bonn.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter: www.rki.de/datenschutz.

Stand: 10.11.2021

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