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Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 – FocusJoHM 3/2019

Abstract: Von den in Deutschland lebenden Minderjährigen haben über ein Drittel (36,5 %) einen Migrations­hintergrund. Basierend auf den Daten der zweiten Folgeerhebung der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2, 2014 – 2017) wird die gesundheitliche Lage von 11- bis 17-Jährigen mit und ohne Migrations­hintergrund anhand ausgewählter Indikatoren beschrieben. Da Kinder und Jugendliche mit Migrations­hintergrund eine in sich vielfältige Gruppe darstellen, werden die Gesundheits­indikatoren nicht nur nach dem Vorliegen eines Migrations­hintergrundes, sondern auch nach weiteren migrations­bezogenen Merkmalen stratifiziert. Darüber hinaus erfolgt in den einzelnen Subgruppen eine Differenzierung der Ergebnisse nach sozio­demografischen Merkmalen. Im Hinblick auf die Selbst­einschätzung des allgemeinen Gesundheitszustandes sowie der ambulanten Inanspruch­nahme pädiatrischer und allgemeinmedizinischer Leistungen bestehen keine Unterschiede zwischen den 11- bis 17-Jährigen mit und ohne Migrationshintergrund. Demgegenüber zeigen sich migrations­bezogene Unterschiede im Gesundheits­verhalten. Während Kinder und Jugendliche mit ein- sowie beidseitigem Migrations­hintergrund häufiger als Gleichaltrige ohne Migrations­hintergrund von Über­gewicht (einschließlich Adipositas) betroffen sind, konsumieren sie seltener Alkohol in riskanten Mengen. Zudem konnte gezeigt werden, dass die Outcomes der untersuchten Indikatoren nach migrations­bezogenen und sozio­demografischen Merkmalen variieren.

Erscheinungsdatum 18. September 2019 PDF (3 MB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

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