Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

Auswirkungen des Klimawandels auf Nichtübertragbare Krankheiten

Hitzebedingte Übersterblichkeit - Methodenweiterentwicklung

Ziel des vom Umweltbundesamt geförderten Projektes ist die Weiterentwicklung der Methodik zur Schätzung der Anzahl von hitzebedingten Sterbefällen in Deutschland. Dabei sollen neben dem bekannten Einfluss des Alters auch regionale Unterschiede und Unterschiede in der Betroffenheit von Männern und Frauen untersucht werden. Durch Analyse der Expositions-Wirkungskurve über längere Zeiträume soll untersucht werden, inwieweit es zu einer Anpassung an Hitzewellen in Deutschland kommt.

Heat-related mortality—an analysis of the impact of heatwaves in Germany between 1992 and 2017 (Deutsches Ärzteblatt, 2020)

Schätzung hitzebedingter Sterbefälle in Deutschland

Für den Monitoringbericht 2019 der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) wurde seitens des Robert Koch-Instituts der gesundheitsbezogene Indikator „GE-I-2 Hitzebedingte Todesfälle“ neu entwickelt. Mit diesem Indikator wurde erstmals eine bundesweite Darstellung des Sachverhaltes für den Zeitraum 2001 bis 2015 ermöglicht. Der hierfür gewählte methodische Ansatz basiert auf einer Analyse des systematischen Zusammenhangs zwischen den beobachteten Hitzewellen und einer erhöhten Mortalität im gleichen Zeitraum in Deutschland. Hierfür wurde ein generalisiertes additives Modell (GAM) mit einer nichtlinearen Expositions-Wirkungsfunktion entwickelt, welches den Effekt von Hitze auf die Mortalität quantifiziert. Die Basis dieser Analyse waren Daten zur wöchentlichen Anzahl von Sterbefällen differenziert nach Bundesland und Altersgruppe für den Zeitraum 2001 bis 2015.

Schätzung hitzebedingter Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015 (Bundesgesundheitsblatt, 2019)

Saisonalität nosokomialer Ausbrüche und Assoziation mit Hitze

Es bestehen Hinweise auf die Assoziation chirurgischer Wundinfektionen mit Klimafaktoren. Bei den bakteriellen nosokomialen Ausbrüchen wurden ähnliche saisonale Verläufe beobachtet und werden daraufhin auf ihre Assoziation mit Klimafaktoren untersucht.

The Association of Climatic Factors with Rates of Surgical Site Infections: 17 Years' Data From Hospital Infection Surveillance (Deutsches Ärzteblatt, 2019)

Stand: 26.01.2022

Zusatzinformationen

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.