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Labor für Gesundheitsbefragungen

Stand: Oktober 2017

Das „Labor für Gesundheitsbefragungen“ (LfG) stellt die logistisch/technische Plattform zur Gewinnung von Daten unterschiedlicher Art zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt es abteilungsübergreifend OEs bei der Umsetzung ihrer Befragungen und setzt dafür seine Expertise im Bereich Survey Design und Methodik ein.

Ursprünglich als CATI Labor der Abteilung 2 für die Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA) konzipiert, werden nun die Erhebung der Befragungsanteile der Studien des Gesundheitsmonitorings der Abteilung 2 (KiGGS und DEGS) über die Plattform realisiert.

Durch die Implementierung einer online Plattform für webbasierte Befragungen (CAWI) und weiterer Technologien ist das LfG auch in Befragungen und Studien anderer Abteilungen und Organisationseinheiten des RKI involviert, beispielsweise bei Ausbruchssituationen, für Fallkontrollstudien oder für die Krankheitssurveillance.

Labor für Gesundheitsbefragungen (LfG). Quelle: RKI

Die Befragungsdaten erhebt das LfG mittels einer standardisierten Methodik und einer einheitlichen technischen Infrastruktur (Software Voxco und Software Teleform). Weiterhin übernimmt das LfG die Anpassung von Erhebungsinstrumenten, die Mitarbeiterschulung sowie die Datenerfassung und Qualitätssicherung des Erhebungsprozesses. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf der Implementierung der jeweils erforderlichen IT-Sicherheitsstandards und entsprechender Datenschutzauflagen.

Technologien:
Befragungsinfrastruktur auf Basis der Software Voxco und Teleform für …

  • Telefonische Befragungen (CATI)
  • Online-Befragungen (CAWI)
  • Schriftliche Befragungen (PAPI)
  • Face-to-Face-Befragungen (CAPI)

Anwendungsbereiche:

  • Befragungen im Rahmen von Surveys (Gesundheitsmonitoring der Abteilung 2)
  • Fallkontrollstudien
  • Befragungen im Rahmen von Ausbruchssituationen
  • Surveillance von Erkrankungen
  • Evaluation von z.B. Internetangeboten

Ansprechpartner:

• Patrick Schmich, Teamleitung
• Matthias Wetzstein, Bereich Online-Befragungen

Weitere Informationen

  • Schmich P, Jentsch F (2012): Fieldwork monitoring in Telephone Surveys. In: Häder S, Häder M, Kühne M (Hrsg.): Telephone Surveys in Europe: Research and Practice, S. 295-314.
  • Remschmidt C, Walter D, Schmich P, Wetzstein M, Deleré Y, Wichmann O (2014): Knowledge, attitude, and uptake related to human papillomavirus vaccination among young women in Germany recruited via a social media site. Hum. Vaccin.Immunother. 10 (9): 2527-2535. Epub Oct 30. doi: 10.4161/21645515.2014.970920.
  • Schmich P (2015): Ergebnisse einer Projektstudie im Mixed-Mode-Design. In: J. Schupp & C. Wolf (Hrsg.), Nonresponse Bias – Qualitätssicherung sozialwissenschaftlicher Umfragen (S. 287-304) (Schriftenreihe der ASI – Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute). Wiesbaden: Springer Fachmedien.
  • Allen J, Schmich P (2016): Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA). Eine repräsentative Gesundheitsbefragung im neuen (Mixed-Mode-) Design. In: S. Eifler & F. Faulbaum (Hrsg.), Methodische Probleme von Mixed-Mode-Ansätzen in der Umfrageforschung (S. 161-184) (Schriftenreihe der ASI – Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Im Rahmen des DFG geförderten Projekts „MiMoSe“ arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LfG aktuell gemeinsam mit der GESIS, der TU Dresden und der USUMA GmbH an der Erarbeitung eines Handbuches, in dem das vorhandene Wissen über Telefonbefragungen in Form von Best-Practice-Guidelines aufgearbeitet werden soll.

Stand: 20.12.2017

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