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Was sollte der Einzelne tun?

Die Bewältigung einer Influenzapandemie benötigt die Unterstützung der gesamten Gesellschaft. Dies wird vor allem von Personen und Institutionen erwartet, die mit der Planung und/oder Umsetzung von Maßnahmen zur Vorsorge oder Schadensbegrenzung betraut sind. Dazu zählen politische und sonstige Entscheidungsträger auf Bund-/Länder- oder kommunaler Ebene ebenso wie die Mitarbeiter im Öffentlichen Gesundheitswesen, in den Krankenhäusern, der ambulanten medizinischen Versorgung, der niedergelassenen Ärzteschaft sowie die Leiter von Heimen. Aber auch Unternehmen sollten sich im Sinne der Aufrechterhaltung der Abläufe mit der Problematik auseinandersetzen.

Bürger sollten sich regelmäßig über die Situation und über Schutzmöglichkeiten informieren, insbesondere auf den Internetseiten offizieller Stellen (siehe auch die Frage "Wo kann man sich weiter informieren?"). Zu persönlichen Schutzmaßnahmen informiert die Internetseite www.wir-gegen-viren.de. Die Risikogruppen sollten der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission folgen (siehe auch Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Impfung gegen saisonale und pandemische Influenza). Bei einer Erkrankung kann eine frühzeitig durch einen Arzt zu verordnende antivirale Therapie erwogen werden. Dies gilt auch für geimpfte Personen mit Krankheitszeichen, ggf. unterstützt durch eine ergänzende infektiologische Diagnostik.

Zu Fragen nichtmedikamentöser Prävention siehe die Frage „Kann man sich schützen, etwa durch eine Hygienemaske?“ Von einer privaten Bevorratung mit antiviralen Medikamenten wird abgeraten (siehe auch die Frage „Welche Medikamente stehen zur Verfügung?“). Allgemeine Empfehlungen zur Vorbereitung auf eine Notsituation enthält eine Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de). Die Veröffentlichung „Für den Notfall vorgesorgt“ ist im Internet abrufbar.

Stand: 16.11.2009

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