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Was muss bei der Impfung von Patienten die blutverdünnende Medikamente erhalten oder eine Blutgerinnungsstörung haben beachtet werden?

Intramuskuläre Injektionen können bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Blutgerinnungsstörung u.U. zu schweren Blutungen führen. Daher muss der Arzt entscheiden, ob die Anwendung des Impfstoffes Pandemrix® bei Personen mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörung, bei denen eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert ist, gerechtfertigt ist und ob der mögliche Nutzen der Impfung das Risiko von Blutungen überwiegt. Zur subkutanen Verabreichung von Pandemrix® gibt es bisher keine klinischen Daten. Eine subkutane Verabreichung des Impfstoffes kann jedoch u.U. mit verstärkten lokalen und systemischen Nebenwirkungen einhergehen.
Eine detaillierte Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Instituts und der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. zur Impfung von Personen unter Antikoagulationstherapie (z.B. Marcumar-Therapie) gegen Neue Influenza finden Sie unter dem folgenden Link.

Stand: 12.12.2009

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