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Gibt es einen Zusammenhang zwischen Squalen und dem so genannten „Golfkriegs-Syndrom?

Squalen ist ein natürliches Zwischenprodukt des menschlichen endogenen Cholesterinstoffwechsels und Bestandteil der Körperzellen. In geringer Menge wird Squalen auch als Wirkverstärker in Impfstoffen eingesetzt. Aktuell wird vermehrt die Sorge geäußert, ob das in dem pandemischen H1N1-Influenzaimpfstoff Pandemrix® enthaltene Squalen zu unerwünschten Reaktionen, die als „Golfkriegs-Syndrom“ (gulf war syndrome, GWS) beschrieben wurden, führen kann. Ein Zusammenhang zwischen Squalen und dem Golfkriegs-Syndrom wurde in mehreren Studien widerlegt.

Konkret auf den Impfstoff Pandemrix® bezogen kommt hinzu, dass das squalenhaltige Adjuvanz AS03, das in diesem Impfstoff verwendet wird, inzwischen in klinischen Studien bereits bei mehr als 30.000 Probanden eingesetzt wurde, ohne dass es auffällige Nebenwirkungen gegeben hätte. Für ein weiteres squalenhaltiges Adjuvans, MF59, das in den pandemischen Impfstoffen Focetria® und Celtura® enthalten ist, liegen Erfahrungen aus der Anwendung bei mehr als 40 Millionen Personen vor. Diese Erfahrungen stammen aus der Anwendung eines saisonalen Grippeimpfstoffs (Fluad®), der in Deutschland seit 2000 zugelassen und in Anwendung ist, weltweit sogar bereits seit 1997.

Eine ausführliche Stellungnahme zu dieser Thematik finden Sie unter dem folgenden Link auf den Seiten des Paul-Ehrlich-Instituts: http://www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impf-fach/schweineinfluenza/sicherheit-pand-impfstoff/stellungnahme-sicherheit-squalen.html

Stand: 12.12.2009

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