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Regionale Netzwerke


Zweiter Erfahrungsaustausch der Moderatoren der regionalen Netzwerke am RKI in Wernigerode am 6. und 7. Mai 2010 (Programm)

MRSA spielen eine führende Rolle unter den antibiotikaresistenten Problemerregern.Ein erfolgreiches MRSA-Management ist nur durch ein regional abgestimmtes Handeln innerhalb von etablierten Zuweiserstrukturen, d. h. von Krankenhaus, Reha-Einrichtung, Heim, Praxis und anderen betroffenen Einrichtungen möglich.
Dieser Ansatz hat Eingang in nationale Strategien zur Eindämmung der Weiterverbreitung von MRSA gefunden (s. Fachtagung zu MRSA am RKI 2004; MRSANet Twente-Münsterland; Gesundheitsministerkonferenz (GMK) – Beschluss 10.1 der 79. Konferenz 2006 und Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) 2008).Eine wichtige Grundlage für die Tätigkeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) im Rahmen regionaler Netzwerke ist die Kenntnis der Situation in den einzelnen Einrichtungen. Dazu hat § 23 Abs. 1 des IfSG Voraussetzungen geschaffen (Verpflichtung, Erreger mit besonderen Resistenzen und Mehrfachresistenzen aufzuzeichnen, zu bewerten und auf Verlangen die Daten dem Gesundheitsamt vorzulegen). Die mit dem 1. Juli 2009 eingeführte Meldepflicht für den Nachweis von MRSA aus Blut und Liquor ist ein weiteres wichtiges Instrument zur Erfassung der MRSA-Last sowie ein wichtiger Indikator für die Objektivierung von Präventionserfolgen.
Informationen zum Aufbau regionaler Netzwerke sind in einer Reihe von Beiträgen im Epidemiologischen Bulletin erschienen sowie auf den Internetseiten des RKI (www.rki.de > Infektionsschutz > Krankenhaushygiene > Regionale Netzwerke) zusammengestellt. Der Erfahrungsaustausch der Moderatoren der Netzwerke im Oktober 2008 am RKI hat gezeigt, dass inzwischen bereits eine Reihe von Netzwerken ihre Arbeit aufgenommen haben. Der nächste Erfahrungsaustausch findet am 6. und 7. Mai 2010 wieder am RKI in Wernigerode statt.

Gemeinsam gegen MRSA

Titel Erscheinungsdatum Download

Regionale Netzwerke: Instrumente zur Vermeidung der Weiterverbreitung von Erregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen

23.03.2009 mehr

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA)

Beschluss der 79. Gesundheitsministerkonferenz der Länder vom 30.6.2006, TOP 10.1

mehr

MRSA: Regionale Netzwerkbildung zur Bekämpfung von MRSA

11.07.2008 mehr
Ein regionales Netzwerk zur Prävention und Kontrolle von Infektionen durch MRSA: EUREGIO MRSA-net Twente/Münsterland (aus Epid Bull 33/2007) 03.09.2007 (PDF, 102 KB)
DRG-System für 2008 - Ein Update (Artikel aus Mikrobiologe 18. Jg. 2008: 25-30) 18.03.2008 (PDF, 214 KB)

Zur Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden im Rahmen von Versorgungsnetzwerken

10.10.2008 mehr
Zur Berücksichtigung der MRSA-Problematik im Fallpauschalensystem - diagnosebezogenes Entgeltesysten (DRG) 19.06.2006 (PDF, 63 KB)
Fachtagung der AG Nosokomiale Infektionen am RKI zur Intensivierung der Umsetzung von Präventionsstrategien bei MRSA (aus Epid Bull 5/2005) 07.02.2005 (PDF, 117 KB)
Literaturverzeichnis zum Beitrag "Fachtagung der AG Nosokomiale Infektionen am RKI zur Intensivierung der Umsetzung von Präventionsstrategien bei MRSA" 07.02.2005 (PDF, 37 KB)
Bakterielle Erreger von Krankenhausinfektionen mit besonderen Resistenzen und Multiresistenzen.Teil II: Erfassung und Bewertung gem. § 23 Abs.1 IfSG in einem regionalen Netzwerk 10.04.2004 (PDF, 243 KB)

Beiträge (Erfahrungsberichte) zu Regionalen Netzwerken im Epidemiologischen Bulletin

Literatur zu Regionalen Netzwerken

Oberste Landesgesundheitbehörden und Landesgesundheitsämter

Zuständigkeiten in den Bundesländern

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg- Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

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Schleswig-Holstein

Thüringen

Stand: 25.03.2010

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