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Aktualisierte Empfehlung der DGPI zur Diagnostik, Therapie und Prophylaxe der Infektion mit dem Neuen Influenza A/H1N1-Virus bei Kindern und Jugendlichen

Aufgrund der weltweit wie auch in Deutschland rasant ansteigenden Fallzahlen ist eine der gegenwärtigen Situation angepasste Strategie zur Diagnostik, Therapie und Prophylaxe der Infektion mit dem Neuen Influenza A/H1N1v-Virus notwendig und medizinisch sinnvoll.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist die Infektion mit dem Neuen Influenza A/H1N1v-Virus – soweit dies derzeit aus den Fällen in Deutschland (und anderen europäischen Ländern) abzuleiten ist – eine selbst limitierende Krankheit, die in der Regel nicht schwerer verläuft als die „normale“ saisonale Influenza. Die Behandlung erfolgt daher wie bei der saisonalen Influenza in erster Linie symptomatisch. Dazu gehören vor allem die Gabe von reichlich Flüssigkeit sowie gegebenenfalls die medikamentöse Fiebersenkung mit Paracetamol oder Ibuprofen. Wegen eines möglichen Reye-Syndroms sind Salizylate bei Kindern kontraindiziert.

Erscheinungsdatum
09.11.2009

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