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Wie können Schwangere an der Überwachung der Verträglichkeit des Influenza-Impfstoffs teilnehmen oder sich zur Impfung beraten lassen?

Nach positiven Erfahrungen im Ausland wird die Impfung gegen saisonale Influenza seit Juli 2010 auch in Deutschland allen Schwangeren empfohlen (siehe vorige Frage). Zur Überwachung der Verträglichkeit der Influenzaimpfung bei Schwangeren führt das „Berliner Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie“ mit Unterstützung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) eine bundesweite Erhebung durch.

Schwangere, die an diesem Überwachungsprojekt teilnehmen möchten, können sich jederzeit beim Zentrum für Embryonaltoxikologie registrieren lassen unter www.embryotox.de > Influenza oder telefonisch unter 030 / 30308-111. Projektteilnehmerinnen erhalten sechs Wochen nach Erstkontakt und zwei Monate nach dem errechneten Geburtstermin einen Fragebogen zum weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Das Studienprotokoll berücksichtigt datenschutzrechtliche Vorschriften und erhielt das positive Votum der zuständigen Ethikkommission. Die im Rahmen des Projekts erhobenen Daten werden ausschließlich zur individuellen Beratung und, in anonymisierter Form, zur wissenschaftlichen Auswertung institutsintern verwendet.

Außerdem bietet das Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie sowohl für Schwangere als auch für Ärzte/Ärztinnen eine umfassende Beratung an, auch zu anderen Medikamenten und deren Verträglichkeit in der Schwangerschaft. Die Beratung ist unabhängig von der Teilnahme am Überwachungsprojekt.

Das Berliner Zentrum für Embryonaltoxikologie arbeitet unabhängig von pharmazeutischen Herstellern und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Es führt Aufgaben aus, die im Arzneimittelgesetz festgelegt sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: 23.09.2011

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