Wer sollte sich gegen FSME impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung gegen FSME für Personen, die in Risikogebieten exponiert sind oder Personen, die beruflich durch FSME-Exposition gefährdet sind (z.B. exponiertes Laborpersonal, Forstarbeiter). Sie können sich über Risikogebiete in Deutschland unter www.rki.de/fsme-karte informieren.
Zecken sind in der Zeit zwischen März und Oktober/November aktiv. Sie befinden sich z.B. im niederen Busch- und Strauchwerk, auf Gräsern, in Mischwäldern. Nicht alle Zecken sind mit FSME infiziert, man schätzt, dass 0,1 - maximal 5% der Zecken Träger des FSME-Virus sind. Nicht jeder Kontakt mit einer infizierten Zecke führt zur Übertragung des Virus. Je früher eine Zecke entdeckt und entfernt wird, desto geringer ist die Infektionsgefahr. Die Impfung bietet zuverlässigen Schutz gegen die FSME. Das Risiko einer Infektion lässt sich auch durch andere Maßnahmen weiter vermindern (z.B. Meidung von hohem Grass, Strauchwerk - helle, möglichst geschlossenen Kleidung - regelmäßiges Absuchen auf Zecken).
Wir haben weitere Informationen zu FSME auf unseren Internetseiten.
Stand: 10.11.2004
