Pandemieplanung bei Betrieben und Unternehmen
Weltweit werden Vorsorgemaßnahmen getroffen, um die Auswirkungen einer zukünftigen Pandemie auf ein Mindestmaß zu reduzieren. In Deutschland arbeiten Bund, Länder und Kommunen seit geraumer Zeit an entsprechenden Plänen bzw. passen bereits bestehende Notfallpläne an die Herausforderungen einer Pandemie an. Auch in der Privatwirtschaft sollten sich Betriebe und Unternehmen dem Thema widmen, zum einen, um während der Pandemie weitgehend funktionstüchtig zu bleiben, zum zweiten wird dadurch auch ein normaler Ablauf des gesellschaftlichen Alltags so gut wie möglich aufrecht erhalten.
Prinzipiell sind für Betriebe und Unternehmen in der Erarbeitung eigener Pandemiepläne (bzw. aktualisierter Notfallpläne unter Einbeziehung der Pandemiesituation) das Gesundheitsamt, das Amt für Arbeitsschutz und die Oberste Landesgesundheitsbehörde geeignete Ansprechpartner. Weil viele Betriebe und Unternehmen wegen der Erarbeitung eines solchen Planes vielfach direkt an das RKI herantreten, werden auf dieser Webseite zwei Dokumente angeboten, die als Starthilfe dienen sollen. Sie erheben aber keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Vollständigkeit. Das erste Dokument ist ein idealisiertes Schema eines Pandemieplans eines Unternehmens, das nach den WHO-Phasen und betrieblichen Schwerpunkten gegliedert ist. Das zweite Dokument ist ein Powerpoint-Vortrag, der im ersten Teil die Grundlagen der saisonalen, aviären und pandemischen Influenza zum Thema hat, im zweiten Teil werden einige Aspekte beleuchtet, die bei der Erstellung einer Pandemieplanung in Betrieben und Unternehmen relevant sein könnten.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK) hat auf seinen Internetseiten folgenden Hinweis veröffentlicht: "Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Influenzapandemieplanung in Unternehmen“ erstellt derzeit Empfehlungen für eine betriebliche Pandemieplanung. Diese sollen Unternehmen bei Erstellung betriebsinterner Notfallpläne unterstützen und einen Überblick über zu berücksichtigende rechtliche, behördliche und infrastrukturelle Aspekte geben. Die Moderation erfolgt durch das Zentrum Katastrophenmedizin des BBK."
