GBE-Themenhefte und -Schwerpunktberichte
Das Robert Koch-Institut gibt fortlaufend Themenhefte der Gesundheitsberichterstattung heraus. Darin werden spezifische Informationen zum Gesundheitszustand der Bevölkerung und zum Gesundheitssystem handlungsorientiert und übersichtlich präsentiert.
Ein weiteres Produkt der Gesundheitsberichterstattung des Bundes sind die Schwerpunktberichte. In diesen Publikationen werden spezielle Themen der Gesundheit und des Gesundheitssystems detailliert und umfassend beschrieben.
Diese Gesundheitsberichte können Sie sich hier als PDF-Dateien herunterladen oder sich zuerst eine kurze Übersicht (HTML) über das Thema verschaffen. Bei vielen Publikationen können Sie sich beim Klick auf den Titel einer Abbildung auch die dazu gehörenden Werte herunterladen, um sie als Quelle für weitere Berechnung zu nutzen.
Themenheft 50 "Schizophrenie"
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Schizophrenie ist eine der schwersten psychischen Erkrankungen, die weltweit etwa 1% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben, erstmals meist zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr betrifft. Sie ist für viele Betroffenen mit erheblich eingeschränkter Lebensqualität verbunden und zählt weltweit zu den 10 Erkrankungen mit der größten Anzahl durch "Behinderung beeinträchtigter Lebensjahre". ... [mehr]
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Themenheft 49 "Entzündlich-rheumatische Erkrankungen"
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In diesem GBE-Themenheft werden mit der rheumatoiden Arthritis (RA), der ankylosierenden Spondylitis (AS) und dem systemischen Lupus erythematodes (SLE) drei Leiterkrankungen des entzündlichrheumatischen Formenkreises bei Erwachsenen dargestellt. Getrennt davon wird am Beispiel der Juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) über entzündlich-rheumatische Erkrankungen des Kindesalters berichtet. Wichtige Informationen zu Epidemiologie, Versorgung und Folgen dieser Krankheitsgruppen liefern die Rheumatologischen Kerndokumentationen für Erwachsene bzw. Kinder. ...[mehr]
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Themenheft 48 "Krankheitskosten"
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Im Jahr 2006 wurden in Deutschland für den Erhalt der Gesundheit und die Linderung von Krankheitsfolgen durchschnittlich 2.870 Euro für jeden Einwohner ausgegeben – zusammen entsprach das einer Summe von 236 Milliarden Euro. Zusätzlich ist der Verlust am Arbeitsmarkt infolge von Arbeitsunfähigkeit, Invalidität und Mortalität mit rund 4 Millionen Erwerbstätigkeitsjahren zu berücksichtigen. Die höchsten Kosten entstanden durch Krankheiten des Kreislaufsystems (35,2 Mrd. €), an zweiter Stelle stehen die Kosten für Krankheiten des Verdauungssystems (32,7 Mrd. €)und an dritter die für psychische und Verhaltensstörungen (26,7 Mrd.). ... [mehr]
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Themenheft 47 "Mundgesundheit"
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Das vorliegende Themenheft der Gesundheitsberichterstattung gibt auf der Basis aktueller und repräsentativer Daten eine Übersicht über die verschiedenen Erkrankungen und Störungen der Mundgesundheit und deren Verbreitung. Risikofaktoren und Krankheitsursachen werden diskutiert und die Folgen der Erkrankungen dargestellt. Ausführungen zu präventiven und therapeutischen Maßnahmen sowie deren Inanspruchnahme und Kosten vervollständigen den Überblick über die Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland. ...[mehr]
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Themenheft 46 "Beschäftigte im Gesundheitswesen"
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Rund 4,3 Millionen Beschäftigte arbeiteten im Jahr 2006 im Gesundheitswesen. Das entsprach jedem neunten Arbeitsplatz in Deutschland. Charakteristisch für das Gesundheitspersonal sind eine hohe Frauenquote, die Arbeit in Schicht- und Nachtdiensten sowie an Wochenenden und Feiertagen und ein hoher Anteil an Teilzeitbeschäftigten. Differenzierte fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten sowie eine eng an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgerichtete Kooperation der Berufsgruppen bilden die Basis für eine gute Versorgung. Eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsversorgung haben die 288.400 praktizierenden Ärztinnen und Ärzte. ... [mehr]
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Themenheft 45 "Ausgaben und Finanzierung des Gesundheitswesens"
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In der Gesundheitsausgabenrechnung wird der gesamte volkswirtschaftliche Ressourcenverbrauch ermittelt, der jährlich für den Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit aufgewendet wird. Deutschland gibt ca. 10,6% des Bruttoinlandsproduktes für die Gesundheit aus und liegt damit beim internationalen Ländervergleich der OECD im oberen Drittel. Die Ausgaben je Einwohner liegen im Mittelfeld der OECD-Staaten. Im Jahr 2006 betrugen die Gesundheitsausgaben in Deutschland 245 Milliarden Euro. ... [mehr]
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Themenheft 44 "Venenerkrankungen der Beine"
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Veränderungen der Beinvenen sind ein in der deutschen Bevölkerung weit verbreitetes Phänomen: Lediglich ca. 10% der Deutschen zeigen keinerlei Auffälligkeiten, 59% dagegen zumindest Besenreiser und ähnliches. Die übrigen 30% der Bevölkerung weisen schwerwiegendere Symptome eines chronischen Venenleidens wie Krampfadern, Flüssigkeitsansammlungen oder offene Beine auf. Hinzukommt, dass jährlich schätzungsweise einer von tausend Erwachsenen eine Thrombose erleidet und pro Jahr über 7.000 Deutsche an einer Lungenembolie versterben. ...[mehr]
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Themenheft 43 "Hypertonie"
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Das Krankheitsbild der Hypertonie ist durch dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte gekennzeichnet. Langfristig kommt es dabei zu einer Schädigung der arteriellen Blutgefäße, wodurch das Risiko für Begleit- und Folgeerkrankungen, wie z.B. Schlaganfall und Herzinfarkt, steigt. Diese spielen in Deutschland nach wie vor eine bedeutende Rolle und sind Ursache für Frühinvalidität, eingeschränkte Lebensqualität und krankheitsbedingte bzw. vorzeitige Todesfälle. Hypertonie zählt aufgrund der Verbreitung und der anfallenden Behandlungskosten zu den volkswirtschaftlich bedeutsamen Erkrankungen. ...[mehr]
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Themenheft 42 "Gesundheitliche Folgen von Gewalt"
Unter besonderer Berücksichtigung von häuslicher Gewalt gegen Frauen
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Institutionen des Gesundheitswesens haben als häufig erste und einzige Anlaufstelle beim Vorliegen von akuten Verletzungen und gesundheitlichen Folgen von Gewalt eine Schlüsselrolle bei der Intervention und Prävention weiterer Gewalt. In dem vorliegenden Themenheft werden – unter besonderer Berücksichtigung von häuslicher Gewalt gegen Frauen – Ergebnisse der nationalen und internationalen Forschung zu gesundheitlichen Folgen von Gewalt präsentiert und Handlungsanleitungen sowie Best-Practice-Ansätze für den Umgang mit Gewaltbetroffenen vorgestellt. ...[mehr]
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Schwerpunktbericht: Migration und Gesundheit
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Fast ein Fünftel der Menschen in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Sie sind entweder selbst zugewandert oder Kinder und Enkel von Zuwanderern. Ein Migrationshintergrund bringt Chancen und Risiken mit sich, sowohl für die Lebenssituation als auch für die Gesundheit. Hinweis: Auf der RKI-Homepage können Sie Daten zum Schwerpunktbericht "Migration und Gesundheit" (PDF, 844 KB) (ergänzende Wertetabellen zu den Abbildungen) herunterladen.
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Themenheft 41 "Psychotherapeutische Versorgung"
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Die Bundesrepublik Deutschland verfügt im internationalen Vergleich sowohl im stationären (Krankenhäuser, Kliniken), als auch im teilstationären (Tageskliniken) und ambulanten Bereich (Praxen, Ambulanzen, Beratungsstellen) über ein dicht ausgebautes System der psychotherapeutischen Versorgung, das weitestgehend durch die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme finanziert wird. Seit dem Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes im Jahr 1999 wird die ambulante Versorgung psychisch Erkrankter hauptsächlich durch niedergelassene ärztliche und psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten geleistet.... [mehr]
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Themenheft 40 "Alkoholkonsum und alkoholbezogene Störungen"
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Trotz leicht abnehmenden Alkoholkonsums über die letzten Jahrzehnte liegt Deutschland im internationalen Vergleich des Pro-Kopf-Konsums von Alkohol mit an der Spitze. Bereits bei Kindern und Jugendlichen finden sich riskante Konsummuster. Von 12% der 12- bis 15-Jährigen und fast der Hälfte der 16- bis 19-Jährigen werden mindestens einmalige monatliche Trinkanlässe mit Intoxikation berichtet. Etwa 22% der 18- bis 59-jährigen Erwachsenen trinkt Alkohol in einem Ausmaß, in dem auf Dauer physische, psychische und soziale Folgeschäden zu erwarten sind. ... [mehr]
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Themenheft 39 "Harninkontinenz"
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Harninkontinenz ist ein häufiges, jedoch immer noch stark tabuisiertes Problem. Auch sind Vorurteile noch sehr verbreitet und erschweren eine sachgerechte Versorgung und erfolgreiche Prävention. Eine Inkontinenz kann bei Frauen und Männern durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie Lebensstil- und psychosoziale Faktoren verursacht bzw. gefördert werden. Im Alter gibt es zusätzliche Risiken, wie z. B. Immobilität, funktionale Einschränkungen und Demenz. Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer... [mehr]
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Themenheft 38 "Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten"
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Verbesserte Arbeitsbedingungen, zu denen Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Maßnahmen zur betrieblichen und überbetrieblichen Gesundheitsförderung gehören, tragen zu einer Verminderung von Fehlzeiten, Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei. Die Arbeitsunfälle haben sich von 2,1 Millionen im Jahr 1992 auf 1,1 Millionen im Jahr 2003 fast halbiert. Auch Wegeunfälle haben sich in diesem Zeitraum von 260.000 auf 200.000 reduziert. Besonders stark sind die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit zurückgegangen von 190.000 auf 65.000. ...[mehr]
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Themenheft 37 "Gebärmuttererkrankungen"
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Gebärmuttererkrankungen umfassen verschiedene bösartige und gutartige Erkrankungen der Gebärmutter sowie Krankheitsbilder, an denen die Gebärmutter beteiligt ist. Jährlich erkranken schätzungsweise (Daten aus 2002) rund 28.000 Frauen neu an Krebs unter Beteiligung des Gebärmutterkörpers (ca. 11.500), des Gebärmutterhalses (ca. 6.500) und der Eierstöcke (ca. 9.900). Dies sind ca. 13,5% der geschätzten Krebsneuerkrankungen bei Frauen insgesamt. ...[mehr]
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Themenheft 36 "Prostataerkrankungen"
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Neben dem Prostatakrebs sind die gutartige Prostatavergrößerung (Benignes Prostata Syndrom, BPS), das Prostatitissyndrom sowie Herzkreislauferkrankungen die häufigsten Krankheiten bei älteren Männern. An einem BPS erkranken ca. 50 % der über 60-jährigen und 90 % der über 80-jährigen Männer. Am Prostatitissyndrom einmal im Leben zu erkranken liegt bei einer Wahrscheinlichkeit von ca. 15 %. ...[mehr]
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Themenheft 35 "Tuberkulose"
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Die Tuberkulose ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Die Übertragung erfolgt fast immer von Mensch zu Mensch durch das Einatmen von erregerhaltiger Atemluft. Die Tuberkulose manifestiert sich hauptsächlich in der Lunge, sie kann aber auch jedes andere Organ befallen. Eine Infektion mit Tuberkulose-Bakterien führt allerdings nicht immer zur Erkrankung. Bei einem intakten Immunsystem können die menschlichen Abwehrzellen Tuberkulose- Erreger kontrollieren oder abtöten, sodass die Krankheit nur bei etwa jedem zehnten Erwachsenen ausbricht. ...[mehr]
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Themenheft 34 "Doping beim Freizeit- und Breitensport"
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Freizeit- und Breitensport in Vereinen und kommerziellen Einrichtungen ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, die positiven gesundheitlichen Auswirkungen sind belegt. Aber auch in diesen Bereichen des Sports gibt es Doping bzw. Arzneimittelmissbrauch. Aus den wenigen verfügbaren europäischen Studien zum Doping außerhalb des Leistungssports ist bekannt, dass ein, wenn auch geringer Teil der Fitnessstudiokundinnen und –kunden Dopingsubstanzen missbraucht. ...[mehr]
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Themenheft 33 "Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt"
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In den Industrienationen zählt die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter. In Deutschland war im Jahr 2003 insgesamt jeder fünfte Sterbefall durch eine KHK verursacht. Bei der koronaren Herzkrankheit kommt es durch Verengung oder Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzmuskels. Als Komplikation einer KHK spielt der akute Myokardinfarkt (Herzinfarkt) eine vorrangige Rolle. Ursache für die Erkrankung ist die Verkalkung der Herzkranzgefäße. ...[mehr]
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Themenheft 32 "Bürger- und Patientenorientierung"
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Das Thema Bürger- und Patientenorientierung wird seit Anfang der 1990er Jahre nicht nur national, sondern international von unterschiedlichen Akteuren zunehmend angemahnt. Bürgerinnen und Bürger wollen in gesundheitspolitische Entscheidungen eingebunden werden, eine Forderung, die mit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) zum 1.1.2004 aufgegriffen wurde. ...[mehr]
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Themenheft 31 "HIV und AIDS"
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Die weltweite HIV/AIDS-Epidemie hat sich zu einem der größten Gesundheitsprobleme der heutigen Zeit entwickelt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnete Ende 2005 mit weltweit knapp 40 Millionen HIV-Infizierten, bei jährlich fünf Millionen Neuinfektionen und drei Millionen Todesfällen. Die Infektion mit dem Human Immunodeficiency Virus (HIV) führt aufgrund einer schweren Schädigung der Immunabwehr zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die ohne therapeutische Intervention zum Tod führt. ...[mehr]
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Themenheft 30 "Gesundheitsbedingte Frühberentung"
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Rund 100.000 Männer und 74.000 Frauen erhielten im Jahr 2003 aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit neu eine Rente. Bezogen auf die aktiv Versicherten zeigt sich, dass Arbeiter und Arbeiterinnen höhere Frühberentungsrisiken tragen als männliche und weibliche Angestellte: Während etwa neun Arbeiterinnen und sieben Arbeiter pro 1.000 Versicherte früh berentet wurden, waren es bei den Angestellten vier Frauen und drei Männer (früheres Bundesgebiet). In den neuen Ländern erhielten sechs Arbeiter und fast sieben Arbeiterinnen pro 1.000 Versicherte sowie je vier angestellte Frauen und Männer neu eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. ...[mehr]
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Themenheft 29 "Hörstörungen und Tinnitus"
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Die Fähigkeit zu hören hat eine große Bedeutung für Kommunikation und Orientierung. Sowohl Schwerhörigkeit als auch Tinnitus sind in Deutschland weit verbreitet. Rund 60 % der Bevölkerung sind in ihrem Leben zumindest zeitweise davon betroffen. Es gibt zudem Hinweise auf eine wachsende Verbreitung von Hörschäden. Die Ursachen und Formen der Hörbeeinträchtigung sind vielfältig. Den größten Anteil machen dabei Hörschäden durch Lärm und Schwerhörigkeit im Alter aus. ...[mehr]
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Schwerpunktbericht: Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter
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ISBN 3-89606-160-7 Zahlreiche Geschlechtsunterschiede sind für die Planung geschlechtergerechter Versorgungsangebote im mittleren Lebensalter relevant. Im Alter zwischen 30 und 65 Jahren ist die Sterblichkeit bei Männern doppelt so hoch wie bei Frauen, was vor allem auf Herzkreislauferkrankungen sowie Unfälle und Suizide zurückzuführen ist. Frauen geben dagegen eine schlechtere körperliche und psychische Befindlichkeit an.
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Themenheft 28 "Altersdemenz"
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Demenzielle Erkrankungen sind gekennzeichnet durch fortschreitenden Gedächtnisverlust und Abbau kognitiver Fähigkeiten. Etwa zwei Drittel aller Demenzerkrankungen entfallen auf die Alzheimerkrankheit, 15 bis 20% auf vaskuläre Demenzen, der Rest auf Mischformen und andere seltene Demenzerkrankungen. Die Häufigkeit demenzieller Erkrankungen steigt mit zunehmendem Alter stark an. Bezogen auf die 65-Jährigen und Älteren sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von einer mittelschweren oder schweren Demenz betroffen und in der Regel nicht mehr zur selbstständigen Lebensführung in der Lage; erstmals an einer Demenz erkranken jährlich nahezu 200.000 Menschen. ...[mehr]
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Themenheft 27 "Schlafstörungen"
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Schlafstörungen zählen zu den häufigen Beschwerden. So klagen 25 % der Bevölkerung über Schlafstörungen und 11 % erleben ihren Schlaf als »häufig nicht erholsam«. Über die unmittelbaren Folgen für die Betroffenen hinaus, verursachen schlafmedizinische Erkrankungen kostenträchtige Schäden für die Gesellschaft, z. B. durch Einschlafen am Steuer. Das Themenheft behandelt Grundlagen des normalen und gestörten Schlafs sowie die Prävention, Diagnostik und Therapie der schlafmedizinischen Erkrankungen. ...[mehr]
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Themenheft 26 "Körperliche Aktivität"
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Körperliche Inaktivität ist ein ernstzunehmender gesundheitlicher Risikofaktor. Nach Schätzungen aus den USA sind knapp ein Viertel aller durch chronische Erkrankungen bedingte Todesfälle dem Mangel an regelmäßiger körperlicher Aktivität zuzurechnen. Dabei sind Interventionsprogramme zur Förderung körperlicher Aktivität nicht allein wegen ihrer gesundheitlichen Relevanz geboten, sondern sie können auch unter gesundheitsökonomischer Perspektive als »best buy« in der öffentlichen Gesundheitsvorsorge bezeichnet werden. ...[mehr]
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Themenheft 25 "Brustkrebs"
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Brustkrebs ist die häufigste bösartige Neubildung bei Frauen: Schätzungsweise 47.500 Frauen erkranken jährlich neu an dieser Krebsart. Brustkrebs hat damit einen Anteil von 24 % bei den Krebsneuerkrankungen der Frauen. Im Jahr 2003 verstarben 17.173 Frauen an Brustkrebs. Seit 1997 ist die Brustkrebsmortalität leicht rückläufig. Die Anteile der Früherkennung einerseits und der Therapie andererseits an dieser Entwicklung sind unklar. ...[mehr]
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Themenheft 24 "Diabetes mellitus"
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Bei etwa 5 % der Bevölkerung in Deutschland ist ein Diabetes mellitus, die sog. Zuckerkrankheit, diagnostiziert worden, rund 90 % davon haben einen Typ 2-Diabetes, der vorwiegend im höheren Lebensalter auftritt. 5 % der Diabeteskranken leiden am insulinpflichtigen Typ 1-Diabetes, der sich vorwiegend im Kindes- und Jugendalter manifestiert. Weitere Diabetesformen sind eher selten. Außerdem gibt es viele Menschen mit einem unentdeckten Diabetes. ...[mehr]
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Schwerpunktbericht: Pflege
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ISBN 3-89606-155-0 Dieser Schwerpunktbericht gibt einen Überblick über die gegenwärtige pflegerische Versorgung in Deutschland in der institutionellen Zuständigkeit der Pflege- und auch der Krankenversicherung. Er informiert zudem über die Entwicklung des Berufsfeldes Pflege und über die Etablierung von Pflegewissenschaft und Pflegeforschung im Wissenschaftssystem.
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Themenheft 23 "Selbsthilfe im Gesundheitsbereich"
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Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen zählen mittlerweile zu anerkannten Partnern im Gesundheitswesen. Die organisierte Selbsthilfe, welche auf eine lange Tradition zurückblicken kann, erfuhr in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts einen massiven Aufschwung. Die Zunahme chronischer Erkrankungen, verbesserte Behandlungsmöglichkeiten und steigende Lebenserwartung, die Veränderung der primären sozialen Netzwerke wie Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft und die zunehmende gesellschaftliche Anerkennung führen bis heute zu einer weiteren Verbreitung von Selbsthilfegruppen. ...[mehr]
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Themenheft 22 "Hautkrebs"
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In den letzen Jahrzehnten hat die Bedeutung des Hautkrebses in der Bevölkerung zugenommen. Die Hauptursache der seit den 1970er Jahren steigenden Neuerkrankungsrate (Inzidenz) ist in einem veränderten Freizeitverhalten und einer damit einhergehenden zunehmenden Belastung mit UV-Strahlen zu sehen. Der in der Allgemeinbevölkerung bekannteste Hautkrebstyp, das maligne Melanom der Haut, verursacht 3 % aller bösartigen Neubildungen. ...[mehr]
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Themenheft 21 "Angststörungen"
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Angst ist dem Menschen als natürliche Anpassungsleistung für das Überleben im Sinne der Gefahrenvermeidung mitgegeben. Bei Personen mit Angsterkrankungen bzw. Angststörungen sind die Angstreaktionen nicht mehr angemessen und führen zu erheblichen Beeinträchtigungen und Belastungen der Betroffenen. In Deutschland wurden Häufigkeit, Auswirkungen und Versorgungssituation von Angststörungen erstmals im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98) detailliert und bevölkerungsrepräsentativ erhoben. ...[mehr]
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Schwerpunktbericht: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
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ISBN 3-89606-149-6 Die Kindheitsphase zählt zwar zu den gesündesten Abschnitten des Lebenslaufes, dennoch sind gesundheitliche Störungen im Kindes- und Jugendalter ernst zu nehmen und bedürfen hinsichtlich ihrer Ursachen und Folgen sowie ihrer Versorgung einer ausreichenden Beschreibung. Hierzu will dieser Schwerpunktbericht einen Beitrag leisten.
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Themenheft 20 "Ungewollte Kinderlosigkeit"
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In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl kinderloser Frauen in Deutschland stark angestiegen: Über 30 % der Frauen des Geburtsjahrgangs 1965 aus den alten Bundesländern und über 25 % der Frauen aus den neuen Bundesländern sind kinderlos. Das Alter der Mütter bei Geburt stieg in den letzten 10 Jahren um fast 2 Jahre auf knapp 30 Jahre an. Dies zeigt, dass die Entscheidung zur Elternschaft, bedingt durch lange Ausbildungszeiten und Schwierigkeiten in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zunehmend in höherem Lebensalter getroffen wird... [mehr]
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Themenheft 19 "Heimtierhaltung – Chancen und Risiken für die Gesundheit"
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In sehr vielen Haushalten in Deutschland gibt es Heimtiere wie Katzen, Hunde, Vögel, Zierfische, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Reptilien oder Amphibien. Das Zusammenleben mit Heimtieren kann sich sehr positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken, andererseits können aber auch Risiken damit verbunden sein. Als gesundheitsfördernd gelten eine höhere Lebenszufriedenheit durch das Gefühl des Gebrauchtwerdens, Stressabbau durch Tierkontakt und Beobachtung, vermehrte körperliche Bewegung und mehr Sozialkontakte. ...[mehr]
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Themenheft 18 "Neu und vermehrt auftretende
Infektionskrankheiten"
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Seit ungefähr 30 Jahren gewinnen Infektionskrankheiten auch in den Industrieländern wieder an Bedeutung. Neben bekannten Erkrankungen, die verstärkt auftreten, wie z. B. Tuberkulose, bakterielle Pneumonien oder lebensmittelassoziierte Infektionen, wurden neuartige Krankheitsbilder beschrieben, zu denen die neue Variante der Creutzfeld-Jakob-Krankheit und das Erworbene Immundefizienzsyndrom (AIDS) zählen. ...[mehr]
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Themenheft 17 "Organtransplantation und Organspende"
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In Deutschland wurden bislang rund 60.000 Organtransplantationen durchgeführt, davon über 44.000 Nierentransplantationen. Die Zahl der durchgeführten Transplantationen kann mit dem Bedarf weiterhin nicht Schritt halten: So warteten im Jahr 2001 allein über 9.500 Menschen darauf, eine Niere transplantiert zu bekommen. Mit dem Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes am 1. Dezember 1997 ist nach mehr als zwanzigjähriger Diskussion eine gesetzliche Grundlage für die Spende, Entnahme, Vermittlung und Übertragung von Organen in der Bundesrepublik Deutschland geschaffen worden. ...[mehr]
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Themenheft 16 "Übergewicht und Adipositas"
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Der prozentuale Anteil Übergewichtiger und adipöser Menschen in der Bevölkerung der westlichen Industrieländer nimmt seit einigen Jahrzehnten stetig zu. Dies gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.In Deutschland sind ca. zwei Drittel der männlichen Bevölkerung und ca. die Hälfte der weiblichen Bevölkerung übergewichtig oder adipös. Der Anteil adipöser Kinder und Jugendlicher liegt bei ca. sieben Prozent... [mehr]
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Themenheft 15 "Hepatitis C"
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Die Hepatitis C, die durch ein auf dem Blutweg übertragenes Virus verursacht wird, hat weltweit eine große medizinische, epidemiologische und gesundheitsökonomische Bedeutung. Die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) verläuft in 60 bis 80 Prozent der Fälle chronisch und kann zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Leberzirrhose und Leberzellkarzinom führen. In Deutschland leben schätzungsweise 400.000 bis 500.000 Menschen mit einer chronischen HCV-Infektion. ...[mehr]
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Themenheft 14 "Gesundheit alleinerziehender Mütter und Väter"
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In Deutschland leben 1,4 Millionen alleinerziehende Mütter und Väter, die 1,9 Millionen minderjährige Kinder betreuen. 88 % der Alleinerziehenden sind Frauen. Auf der Basis einer einheitlichen Definition des »Alleinerziehens« wurden für diesen Bericht vier repräsentative Datenquellen ausgewertet und der Gesundheitszustand alleinerziehender und verheirateter Mütter und Väter verglichen. Alleinerziehende Mütter leiden häufiger unter Allgemeinbeschwerden und Schmerzen als verheiratete Mütter und sind in ihrer psychischen Befindlichkeit sowie ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität eher beeinträchtigt als diese. ...[mehr]
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Themenheft 13 "Arbeitslosigkeit und Gesundheit"
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Arbeitslose Männer und Frauen haben einen ungünstigeren Gesundheitszustand und leben weniger gesundheitsbewusst als berufstätige Männer und Frauen..Während 49 % der im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 befragten arbeitslosen Männer rauchen, sind es unter den berufstätigen männlichen Befragten 34 %. Die Unterschiede bei den Frauen sind mit 31 % Raucherinnen unter den arbeitslosen Frauen und 28 % Raucherinnen unter den berufstätigen Frauen geringer. ...[mehr]
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Themenheft 12 "Dekubitus"
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Nach vorsichtigen Schätzungen entwickeln in der Bundesrepublik Deutschland jährlich mehr als 400.000 Personen ein behandlungsbedürftiges Druckgeschwür in der Fachsprache auch Dekubitus genannt.Vor allem immobile, kranke sowie oft ältere Menschen und damit Bewohner und Patienten in allen Einrichtungen unseres Gesundheitswesens, aber auch Pflegebedürftige in der häuslichen Umgebung erkranken daran. ...[mehr]
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Themenheft 11 "Schuppenflechte"
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Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die schätzungsweise 2 Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Epidemiologische Studien sprechen dafür, dass Männer und Frauen gleich häufig betroffen sind. Innerhalb des Spektrums der Psoriasis werden die Hauptformen der Psoriasis vulgaris oder gewöhnliche Schuppenflechte, die mit Eiterbläschen einhergehende Psoriasis pustulosa und die Psoriasis-Arthritis oder Gelenk-Psoriasis unterschieden. ...[mehr]
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Themenheft 10 "Gesundheit im Alter"
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In der Ottawa-Deklaration von 1986 betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO), wie wichtig eine selbstständige, selbstverantwortliche und persönlich sinnerfüllte aktive Lebensgestaltung für ein gesundes Älterwerden ist. Um dieses zu ermöglichen, sind neben individuellen Kompetenzen und Ressourcen Anregungen, Anforderungen und Hilfen der sozialen, räumlichen und infrastrukturellen Umwelt von entscheidendem Einfluss. ...[mehr]
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Themenheft 9 "Inanspruchnahme alternativer Methoden in der Medizin"
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Medienberichte der letzten Jahre beschäftigen sich zunehmend mit »alternativen« Diagnose- und Therapieverfahren und erwecken nicht selten den Eindruck, als seien diese außerhalb der »Schulmedizin« angesiedelten Methoden für Patienten wie Ärzte heute ganz selbstverständliche Praktiken in unserem Gesundheitswesen. Tatsächlich gab es bislang jedoch nur sehr wenige zuverlässige und empirisch fundierte Daten zur Inanspruchnahme und Verbreitung der vielfältigen Verfahren alternativer Medizin, die von den klassischen Naturheilverfahren über Homöopathie und anthroposophische Medizin bis hin zu der in den letzten Jahren zunehmend populär gewordenen Akupunktur reichen. ...[mehr]
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Themenheft 8 "Nosokomiale Infektionen"
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Die Probleme, die mit nosokomialen Infektionen, also im Krankenhaus erworbenen Infektionen zusammenhängen, existieren zweifellos bereits solange, wie Patienten in Krankenhäusern behandelt werden. Mit der Entwicklung der modernen Medizin werden immer neue invasive diagnostische und therapeutische Verfahren angewendet, um das Leben zu verlängern. Die Patienten werden älter, multimorbide und/oder haben verminderte Abwehrmechanismen. ...[mehr]
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Themenheft 7 "Chronische Schmerzen"
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Fast jeder leidet zumindest gelegentlich unter Schmerzen. Von den 1998 im Bundes-Gesundheitssurvey befragten Bundesbürgern gaben nur 12 % der Männer und 6 % der Frauen an, im vergangenen Jahr keine Schmerzen gehabt zu haben. Im vorliegenden Bericht werden Schmerzerscheinungsformen von hoher Public-Health-Relevanz und besonderen Konsequenzen für die Betroffenen dargestellt: chronische Kopf- und Rückenschmerzen und der Schmerz, der durch Krebsleiden hervorgerufen wird. ...[mehr]
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Themenheft 6 "Lebensmittelbedingte Erkrankungen"
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Lebensmittelbedingte Erkrankungen haben in den letzten 25 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Neben dem häufigeren Nachweis durch verbesserte Diagnoseverfahren beruht die Zunahme der Infektionen auf Änderungen der Umweltbedingungen, z. B. in der Tierhaltung, Änderungen der Erregereigenschaften und Änderungen des Konsumverhaltens. Auch der weltweite Lebensmittelhandel trägt dazu bei, dass trotz umfangreicher Hygienemaßnahmen mikrobiell belastete Lebensmittel zum Verzehr kommen können. ...[mehr]
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Themenheft 5 "Medizinische Behandlungsfehler"
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Es gibt in Deutschland keine umfassende Statistik über medizinische Behandlungsfehler. Die Häufigkeit von Vorwürfen vermuteter medizinischer Behandlungsfehler liegt bundesweit derzeit bei etwa 40.000 pro Jahr. Bei einer Fehler-Anerkennungsrate von rund 30 % entspricht dies einer Anzahl anerkannter medizinischer Behandlungsfehler von etwa 12.000 pro Jahr. Fehlervorwürfe betreffen vornehmlich die operativen Disziplinen und in überdurchschnittlichem Maße Krankenhausärzte. ...[mehr]
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Themenheft 4 "Armut bei Kindern und Jugendlichen"
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Kinder und Jugendliche stellen in Deutschland mittlerweile diejenige Altersgruppe dar, die am häufigsten von Armut bedroht ist. Eine Armutslage in der Kindheit bedeutet einen schlechten Start ins Leben und hat oftmals nachhaltige Auswirkungen auf die soziale und gesundheitliche Entwicklung der Heranwachsenden. Das Themenheft verdeutlicht dies anhand von Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Krankenkassen sowie verschiedener epidemiologischer Studien und Gesundheitssurveys. ...[überarbeitete Neuauflage 2005] Hinweis: Wir bieten hier nur noch die im August 2005 überarbeitete Version des im Oktober 2001 erschienenen Heftes zum Herunterladen an.
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Themenheft 3 "Gesundheitsprobleme bei Fernreisen"
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Reisen in subtropische und tropische Regionen sind mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden. Bei etwa einem Drittel der Reisenden in solche Gebiete ist mit reise-assoziierten Durchfallerkrankungen zu rechnen, die in der Regel milde verlaufen und spontan ausheilen. Das Krankheitsspektrum umfasst aber auch potenziell lebensbedrohliche Infektionskrankheiten wie Malaria oder Typhus. In den letzten Jahren wurden jeweils zwischen 800 und 1.000 Malariafälle pro Jahr nach Deutschland importiert. ...[mehr]
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Themenheft 2 "Sterbebegleitung"
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Neue medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie unterschiedliche moralische Vorstellungen und Lebensstile (Wertepluralismus) werfen in der Medizin schwierige ethische Fragen am Ende menschlichen Lebens auf. Dabei muss zwischen Verzicht bzw. Beendigung von kurativen Maßnahmen, ärztlicher Beihilfe zur Selbsttötung und Tötung auf Verlangen unterschieden werden. Während die Tötung auf Verlangen, auch auf Wunsch des Kranken, in Deutschland eindeutig strafrechtlich verboten ist, werden die anderen Formen der Sterbehilfe zunehmend offen und kontrovers diskutiert. ...[überarbeitete Neuauflage 2003] Hinweis: Wir bieten hier nur noch die aktuelle, im November 2003 überarbeitete Version des im März 2001 erschienenen Heftes zum Herunterladen an.
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Themenheft 1 "Schutzimpfungen"
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Noch zu Beginn der achtziger Jahre glaubte man, dass in den Industrienationen die Infektionskrankheiten weitgehend besiegt seien. Das Wissen um deren Gefährlichkeit und die Bedeutung von Schutzimpfungen verschwanden aus dem Bewusstsein der Bevölkerung und in Wissenschaft und Forschung wurden andere Prioritäten gesetzt. Unterschiedlichste Faktoren führten jedoch zum Auftreten neuer Infektionsgefahren sowie zum Wiederaufflammen alter Seuchen. ...[überarbeitete Neuauflage 2004] Hinweis: Wir bieten hier nur noch die aktuelle, im Januar 2004 überarbeitete Version des im Dezember 2000 erschienenen Heftes zum Herunterladen an.
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