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Abstract zur Publikation: HIV bei intravenösen Drogengebrauchern

Marcus U (2008): HIV bei intravenösen Drogengebrauchern.
Suchtmed. 10 (Suppl. 1): S8-S12.

Hintergrund
Konsumenten intravenös verabreichter Drogen gehören weltweit zu den am stärksten von HIV-, HCV- und HBV-Infektionen betroffenen Personengruppen. Die Existenz intravenösen Drogenkonsums ist für mindestens 103 Länder belegt und die Gesamtzahl intravenös konsumierender Drogengebraucher (IVDU) wird auf weltweit mindestens 13 Millionen Personen geschätzt, davon 10 Millionen in Entwicklungsländern und Übergangsgesellschaften (Aceijas 2004). Es wird geschätzt, dass derzeit ca. 10% aller HIV-Neuinfektionen weltweit direkt auf intravenösen Drogenkonsum zurückzuführen sind (UNODC 2005). Insbesondere in Osteuropa, Zentralasien, Südostasien und China ist die Mehrzahl der HIV-Infektionen auf intravenösen Drogenkonsum zurückzuführen. Aber auch in Nordamerika, Teilen Südamerikas und Südeuropa hat sich ein großer Anteil der HIV-Infizierten bei der intravenösen Verabreichung von Drogen infiziert (WHO/UNAIDS 2007).

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