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Schutzimpfung gegen Mumps: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Stand: 20.04.2017

Sind bei der MMR-Impfung Impfabstände zu anderen Impfungen einzuhalten?

Eine MMR-Impfung (Lebendimpfstoff) kann am gleichen Tag z.B. mit einer Sechsfachimpfung (Totimpfstoff), aber auch mit einem weiteren Lebendimpfstoff wie zum Beispiel einer Varizellenimpfung verabreicht werden; hier muss kein Mindestabstand eingehalten werden. Wenn jedoch verschiedene Lebendimpfstoffe nicht gleichzeitig geimpft werden, sollte ein Mindestabstand von 4 Wochen zwischen diesen Impfungen eingehalten werden.

Stand: 15.12.2016

Ist es möglich, die MMR-Impfung auch schon vor dem 12. Lebensmonat zu geben?

Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) kann die MMR-Impfung auch schon vor dem 12. Lebensmonat erfolgen. Eine Anwendung vor dem 9. Lebensmonat ist nicht zulassungskonform und sollte nur im Rahmen von Ausbrüchen erfolgen. Die Wirksamkeit des Impfstoffs kann bei einer Impfung vor dem 9. Lebensmonat durch das Vorhandensein mütterlicher Antikörper und durch die Unreife des kindlichen Immunsystems häufig stark vermindert sein. Eine Impfung ab einem Alter von 9 Monaten kann unter Berücksichtigung der gegebenen epidemiologischen Situation insbesondere in folgenden Situationen erfolgen:

  • bevorstehende Aufnahme in eine Gemeinschaftseinrichtung,
  • nach möglichem Kontakt zu Masernkranken.

Sofern vor dem Alter von 11 Monaten geimpft wird, muss die 2. Impfung bereits zu Beginn des 2. Lebensjahrs erfolgen, da persistierende maternale Antikörper im 1. Lebensjahr die Impfviren neutralisieren können.

Für eine MMR-Impfung von Säuglingen unter 9 Monaten fehlen umfassende Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit, sodass diese Säuglinge z.B. in einem Ausbruchsgeschehen in erster Linie durch Impfungen der Kontaktpersonen in der Umgebung zu schützen sind. Individuelle Risiko-Nutzen-Abwägungen können eine Impfung mit 6 bis 8 Monaten ausnahmsweise begründen. Die Aufklärung, dass es sich um eine Anwendung außerhalb der Zulassung handelt ("off-label use"), sollte der Arzt schriftlich dokumentieren. Vor dem Alter von 9 Monaten geimpfte Säuglinge sollen zum Aufbau einer langfristigen Immunität 2 weitere Dosen MMR-Impfstoff im 2. Lebensjahr erhalten.

Nach Kontakt zu Masernkranken können unter 9 Monate alte Säuglinge nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung alternativ Immunglobuline zum Schutz vor einer Erkrankung erhalten. Nach einer Immunglobulin-Gabe ist die MMR-Impfung für 5-6 Monate nicht sicher wirksam. Dies sollte bei der Indikation zur Immunglobulin-Gabe berücksichtigt werden.

Stand: 15.12.2016

Wann soll die 2. Impfung durchgeführt werden?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, die 1. MMR-Impfung im Alter von 11-14 Monaten und die 2. MMR-Impfung im 2. Lebensjahr im Alter von 15-23 Monaten durchführen zu lassen. Bei bevorstehender Aufnahme in eine Gemeinschaftseinrichtung (z.B. Kita) kann die 1. MMR-Impfung bereits ab einem Alter von 9 Monaten erfolgen. Die 2. MMR-Impfung kann frühestens 4 Wochen nach der 1. MMR-Impfung durchgeführt werden. Sofern die Erstimpfung im Alter von 9-10 Monaten erfolgte, muss die 2. MMR-Impfung bereits zu Beginn des 2. Lebensjahres gegeben werden (siehe auch "Ist es möglich, die MMR-Impfung auch schon vor dem 12. Lebensmonat zu geben?"). Wurde die 2. Impfung versäumt, so sollte sie so schnell wie möglich nachgeholt werden. Bei der 2. MMR-Impfung handelt es sich nicht um eine Auffrischungsimpfung; sie dient der Schließung von Impflücken.

Stand: 15.12.2016

Wie lange dauert es bis der Körper nach MMR-Impfung eine Immunität entwickelt?

Im Allgemeinen dauert es 10-14 Tage, bis nach erstmaliger Impfung bei bisher nicht exponierten Personen eine Immunantwort aufgebaut ist.

Stand: 15.12.2016

Kann bei Kindern auf eine 2. Impfung gegen MMR verzichtet werden und stattdessen eine serologische Überprüfung der Antikörper gegen Masern-, Mumps- und Rötelnviren (Titerkontrolle) nach der 1. MMR-Impfung durchgeführt werden?

Eine Titerkontrolle nach der 1. MMR-Impfung ist möglich, ist jedoch nach den Empfehlungen der STIKO nicht sinnvoll. Falsch positive Laborbefunde können für alle zu testenden Komponenten nicht ausgeschlossen werden. Da aktuell kein monovalenter Mumpsimpfstoff verfügbar ist, soll vorzugsweise ein MMR-Kombinationsimpfstoff verwendet werden. So müssten Titerkontrollen zu allen 3 Komponenten durchgeführt werden - was auch mit entsprechenden Kosten verbunden wäre, wenn dies routinemäßig bei allen Kindern erfolgen würde. Etwa 10 % der Kinder müssten nach einer Titerkontrolle aufgrund einer unzureichenden Immunität allein gegen Masern eine weitere Impfung erhalten. Andere Kinder müssten eine weitere MMR-Impfung erhalten, wenn keine ausreichende Immunität gegen Mumps aufgebaut werden konnte. Dies würde ca. 35 % der Kinder betreffen (s. "Wie ist es zu erklären, dass ein Patient an Mumps erkrankt, obwohl er eine 2-malige Mumps-Impfung erhalten hat?").

Zudem sollte überlegt werden, dass es sich bei der venösen Blutentnahme, die für eine Titerkontrolle notwendig ist, um einen medizinischen Eingriff handelt. Eine Blutentnahme stellt für das Kind unter Umständen eine erhebliche Belastung dar. Auch hier können unerwünschte Wirkungen auftreten (z.B. Infektionen, Blutungen). Außerdem stellt sich die Frage, inwiefern venöse Blutentnahmen, die nachfolgende Beurteilung der serologischen Befunde und die dann ggf. anfallenden Wiedervorstellungen von Kindern, die eine 2. MMR-Impfung benötigen, im Praxisalltag organisatorisch umsetzbar sind.

Stand: 15.12.2016

Wie soll verfahren werden, wenn bei einer regulär 2-mal gegen Mumps geimpften Person nach Bestimmung des IgG-Titers serologisch keine Immunität besteht?

Antikörper-Bestimmungen werden vielfach als Surrogat benutzt, um eine Immunität nachzuweisen. Für den Nachweis einer Mumps-Immunität ist jedoch kein serologisches Korrelat verfügbar, das kontinuierlich und verlässlich eine Immunität nachweist. Bei der Immunantwort gegen Mumps sind sowohl die humorale wie auch die zelluläre Immunantwort beteiligt, für die bisher kein definitives serologisches Korrelat identifiziert werden konnte. Für den Nachweis einer Mumps-Immunität ist die Dokumentation eines altersgerechten Impfschutzes ausschlaggebend und dem serologischen Immunitäts-Nachweis überlegen. Nach der Verabreichung von 2 Impfdosen kann davon ausgegangen werden, dass eine zellulär vermittelte Immunität ausreichenden Schutz vor Erkrankung bietet, auch wenn niedrige Antikörpertiter vorliegen. Wurde bei einer Person, die eine 2-malige MMR-Impfung im empfohlenen Mindestabstand erhalten hat, ein negativer oder grenzwertiger Antikörpertiter bestimmt, ist es daher nicht empfohlen eine 3. Impfung durchzuführen. Es sollte vielmehr davon ausgegangen werden, dass die Person immun ist. Hat die Person eine berufliche Indikation, sollte von dem behandelnden Arzt bzw. Arbeitsmediziner individuell entschieden werden, wie verfahren wird. Hier sind evtl. arbeitsrechtliche Vorgaben entscheidend.

Stand: 15.12.2016

Wie ist es zu erklären, dass ein Patient an Mumps erkrankt, obwohl er eine 2-malige Mumps-Impfung erhalten hat?

Die Wirksamkeit der MMR-Impfung zum Schutz vor Mumps ist hoch, aber wie jede andere Impfung auch schützt sie nicht zu 100 % vor einer Erkrankung. So kann es vorkommen, dass Personen trotz 2-maliger Impfung erkranken. Die MMR-Impfung reduziert das Risiko an Mumps zu erkranken deutlich, insbesondere nach einer 2-maligen Impfung. Nach einer 1-maligen MMR-Impfung kann die Mumpserkrankung bei 64-66% der Geimpften verhindert werden und nach 2-maliger Impfung bei 83-88%. Personen, die trotz Impfung erkranken, haben meist einen leichteren Krankheitsverlauf als Nicht-Geimpfte. Neben der Tatsache, dass die MMR-Impfung eine Mumps-Erkrankung nicht 100%ig verhindern kann, gibt es noch andere Gründe für einen nachlassenden Impfschutz. Bleibt eine Immunantwort auf eine Impfung aus oder ist mangelhaft, spricht man von einem primärem Impfversagen. Ein sekundäres Impfversagen liegt vor, wenn der Immunschutz über die Zeit abnimmt ("waning immunity") und keine natürliche Boosterung stattfindet, weil die Zirkulation von Wildviren bei steigenden Impfquoten in der Bevölkerung verringert ist. Besteht zwischen den antigenen Strukturen des Impfstammvirus und denen des zirkulierenden Wildvirus eine große Differenz ("Mismatch"), kann dies ebenfalls ein Grund für mangelhaften Impfschutz sein.

Stand: 15.12.2016

Kann eine Mumps-Infektion ausgeschlossen werden, wenn ein Mumps-Verdachtsfall einen positiven IgG-Nachweis, aber einen negativen IgM-Titer aufweist?

Nein, bei einer geimpften Person, die eine Mumps-Exposition hatte, wird generell nur der IgG-Titer reagieren.

Stand: 15.12.2016

Kann eine Mumps-Infektion bei einem Patienten mit typischer Symptomatik ausgeschlossen werden, wenn alle Labornachweise negativ sind?

Hat sich das Immunsystem des Patienten bereits nach einem früheren Kontakt mit dem Mumps-Virus auseinandergesetzt, sei es durch eine (insbesondere 2-malige) Impfung oder durch eine natürliche Infektion, kann die IgM-Antwort negativ sein und in der initial veranlassten Serologie ist nur der IgG-Nachweis positiv. Der Virus-Nachweis mittels RT-PCR aus der Zahn­taschen­flüssigkeit gelingt eventuell nicht, weil der Abstrich zu spät nach Symptom­beginn erfolgte. Eine Mumps-Infektion ist mittels negativer Labor­ergebnisse nicht sicher auszuschließen. Insbesondere serologische Resultate sollten sorgfältig interpretiert werden, da falsch-positive und falsch-negative IgM-Test­ergebnisse auftreten können.

Stand: 15.12.2016

Welche anderen Ursachen können eine Speicheldrüsenschwellung (Parotitis) hervorrufen?

Eine Speicheldrüsenschwellung kann durch bakterielle Infektionen und unter anderem durch Virusinfektionen mit Parainfluenza Typ 1 und 3, Influenza A, Coxsackie A sowie Echoviren hervorgerufen werden. Tumorerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder Speichelsteine, die den Ausführungskanal verlegen, sind nicht-infektiöse Ursachen einer Speicheldrüsenschwellung.

Stand: 15.12.2016

Ist eine Impfung mit MMR-Impfstoff bei Hühnereiweißallergie möglich?

Nur wenige Impfstoffe werden in Hühnerembryos produziert (z.B. solche gegen Influenza, Gelbfieber). Grundsätzlich enthalten Impfstoffe, bei denen die Viren auf Hühnerfibroblasten gezüchtet wurden (z.B. MMR, Tollwut, FSME), allenfalls kaum nachweisbare Spuren von Hühnereiweiß ohne allergisierende Potenz. Internationale Studien belegen, dass auch Kinder mit anamnestisch bekannter Hühnereiweißallergie problemlos und gefahrlos mit MMR-Impfstoff geimpft werden können, so dass die Hühnereiweißallergie in internationalen und nationalen Leitlinien nicht mehr als Kontraindikation genannt wird. Ausschließlich Kinder mit klinisch sehr schwerer Hühnereiweißallergie (z.B. anaphylaktischer Schock nach Genuss von geringsten Mengen von Hühnereiweiß) sollten unter besonderen Schutzmaßnahmen und anschließender Beobachtung (ggf. im Krankenhaus) geimpft werden. Fragen zu allergischen Reaktionen sollten auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden. Weitere Informationen zum Thema Hühnereiweißallergie und Impfen finden sich zum Beispiel in:

Quast, Ley, Arndt: Schwierige Impffragen – kompetent beantwortet. Kilian Verlag 2005

Khakoo GA, Lack G: Recommendations for using MMR vaccine in children allergic to eggs. BMJ 2000; 320: 929-32

Patya A et al.: Allergic Reactions to Measles-Mumps-Rubella-Vaccinations. Pediatrics, Vol. 107 No. 2, Feb. 2001, E 27

Stand: 15.12.2016

Kann in der Schwangerschaft und Stillzeit gegen Mumps geimpft werden?

Es handelt sich bei der Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfung um einen Lebendimpfstoff. Impfungen mit einem Lebendimpfstoff, wie z.B. gegen Röteln, Masern-Mumps-Röteln (MMR) oder Varizellen, sind in der Schwangerschaft aus theoretischen Überlegungen grundsätzlich kontraindiziert. Nach einer Impfung mit Lebendimpfstoff sollte eine Schwangerschaft für 1 Monat vermieden werden. Eine versehentliche Impfung mit MMR-, Röteln- oder Varizellen-Impfstoff in oder kurz vor einer Schwangerschaft stellt jedoch nach nationalen und internationalen Empfehlungen keine Indikation zum Schwangerschaftsabbruch dar. Bei vielen hundert dokumentierten Impfungen während bzw. kurz vor einer Schwangerschaft wurde kein erhöhtes Risiko für kongenitale Fehlbildungen festgestellt. Siehe auch die Hinweise in den Fachinformationen der jeweiligen Impfstoffe und den Übersichtsartikel des Paul-Ehrlich-Instituts im Bulletin zur Arzneimittelsicherheit 4/2014 (S. 16 ff.).

In der Stillzeit können sowohl die Stillende als auch der gestillte Säugling alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen bekommen.

Zu Impfungen vor einer geplanten Schwangerschaft siehe auch die FAQ "STIKO-Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunsch" sowie "Vorgehen bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Vermeidung von Röteln und Varizellen in der Schwangerschaft"

Stand: 15.12.2016

Autismus-Behauptung und MMR-Impfung

Zahlreiche wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und autistischen Störungen gibt. Impfkritiker argumentieren jedoch beständig, dass es einen solchen Zusammenhang gäbe. Sie stützen diese These mit einem Artikel von Andrew Wakefield, der 1998 erschien und in dem ein möglicher Zusammenhang postuliert wird. In der Untersuchung, die diesem Artikel zugrunde liegt, wurden jedoch mehrere methodische Fehler und sogar Manipulationen aufgedeckt: So wurden insgesamt nur 12 Kinder untersucht, deren Auswahl nicht zufällig erfolgte. Des Weiteren wurden Daten über den zeitlichen Abstand zwischen der Impfung und dem Auftreten von Anzeichen von Autismus gefälscht. Es bestand ein Interessenkonflikt Wakefields, da er von einem Anwalt, der Eltern von Kindern mit Autismus vertrat, zur Durchführung der Untersuchung beauftragt und bezahlt wurde. Daraufhin wurde der Artikel 2010 vollständig widerrufen, und Andrew Wakefield wurde seine ärztliche Zulassung in Großbritannien aberkannt.

Im Nachgang zu diesem Skandal konnten diverse, qualitativ hochwertige Studien belegen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und autistischen Störungen gibt [1-5]. Dazu gehört z.B. eine Studie aus Dänemark, in der mehr als 530.000 Kinder über einen längeren Zeitraum beobachtet wurden. Von diesen hatten 82% einen MMR-Impfstoff erhalten. Insgesamt wurden 316 Autismus-Fälle diagnostiziert [4]. Es bestand kein signifikanter Unterschied in der Häufigkeit des Auftretens von Autismus zwischen den geimpften und den ungeimpften Kindern. In einer weiteren kontrollierten Studie in England wurden 1.294 Personen mit einer Diagnose aus dem Spektrum autistischer Störungen eingeschlossen und mit 4.469 zufällig ausgewählten Personen verglichen, die keine autistische Störung aufwiesen [5]. Auch hier konnte statistisch kein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und der Diagnose aus dem Spektrum autistischer Störungen oder der Diagnose eines Autismus nachgewiesen werden.

Für den in der Vergangenheit wahrgenommenen Anstieg von Autismusfällen gibt es eine gute wissenschaftliche Erklärung: Er ist vor allem durch neuere, sensiblere Diagnosekriterien, eine verbesserte diagnostische Praxis und durch ein gesteigertes öffentliches Bewusstsein für die Erkrankung zu begründen [6-8]. Auch die amerikanische Autismus-Wissenschaftsstiftung (Autism Science Foundation) weist ausdrücklich darauf hin, dass es keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus gibt [9].

Literatur:

  1. Demicheli V, et al.: Vaccines for measles, mumps and rubella in children. Cochrane Database Syst Rev, 2012(2): p. CD004407
  2. Uchiyama T, Kurosawa M, Inaba Y: MMR-vaccine and regression in autism spectrum disorders: negative results presented from Japan. J Autism Dev Disord, 2007. 37(2): p. 210-7
  3. Honda H, Shimizu Y, Rutter M: No effect of MMR withdrawal on the incidence of autism: a total population study. J Child Psychol Psychiatry, 2005. 46(6): p. 572-9
  4. Madsen KM, Hviid A, Vestergaard M, Schendel D, Wohlfahrt J, Thorsen P, Olsen J, Melbye M: A population-based study of measles, mumps, and rubella vaccination and autism. N Engl J Med 2002; 347: 1477-82.
  5. Smeeth L, Cook C, Fombonne E, Heavey L, Rodrigues LC, Smith PG, Hall AJ: MMR vaccination and pervasive developmental disorders: a case-control study. Lancet 2004; 364: 963-9.
  6. Lyall K, Croen L, Daniels J, Fallin MD, Ladd-Acosta C, Lee BK, Park BY, Snyder NW, Schendel D, Volk H, Windham GC, Newschaffer C: The Changing Epidemiology of Autism Spectrum Disorders. Annu Rev Public Health 2017; 38: 9.1-9.22
  7. Leonard H, Dixon G, Whitehouse A, Bourke J, Aiberti K, Nassar N, Bower C, Glasson E: Unpacking the complex nature of the autism epidemic. Res Autism Spectr Disord. 2010; 4(4): 548-54
  8. Matson JL, Kozlowski AM: The increasing prevalence of autism spectrum disorders. Res Autism Spectr Disord. 2011; 5(1): 418-25
  9. Halladay A: Let’s focus on the real environmental factors linked to autism. 2017, 15 March

Stand: 20.04.2017

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