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Impfen: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Nachholimpfungen

Grundsätzlich gibt es keine unzulässig großen Abstände zwischen Impfungen. In der Regel muss auch bei einer für viele Jahre unterbrochenen Grundimmunisierung die Impfserie nicht neu begonnen werden. Auch eine nicht rechtzeitig gegebene Auffrischimpfung kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Bei teilimmunisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zählen bisher dokumentierte Impfungen, wenn der Mindestabstand zwischen den einzelnen Impfstoffdosen nicht unterschritten wurde. Von besonderer Bedeutung für den Aufbau eines lang anhaltenden Impfschutzes ist dabei, den empfohlenen Mindestabstand zwischen vorletzter und letzter Impfung der Grundimmunisierung (meist 6 Monate) nicht zu unterschreiten. Unter dieser Voraussetzung gilt: Jede Impfung zählt!
Weitere Informationen und nach Altersgruppen differenzierte Angaben finden Sie im Kapitel "Nachholimpfungen" in den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission.

Stand: 28.04.2016

Wie soll bei fehlender Impfdokumentation vorgegangen werden?

Bei fehlenden oder lückenhaften Impfdokumenten sowie bei Impfungen, die nicht im Impfausweis dokumentiert wurden, empfiehlt die STIKO für indizierte Impfungen diese durchzuführen zu lassen. Diese Empfehlung dient dazu, betroffene Personen möglichst sicher vor einer Infektion zu schützen.

Grundsätzlich gilt: Nur dokumentierte Impfungen gelten als durchgeführt. Serologische Kontrollen zur Überprüfung des Impfschutzes sind nur in Ausnahmefällen angezeigt (z.B. anti-HBs bei Risikopersonen); zum Nach­weis vorausgegangener Impfungen sind serologische Kontrollen ungeeignet, da ein fehlender Titer nicht zwingend das Fehlen früherer Impfungen doku­men­tiert und ein vorhandener Titer nicht zwingend beweist, dass eine kom­plet­te Grundimmunisierung stattgefunden hat (z.B. im Falle von 1 oder 2 noch nicht so lange zurückliegenden Impfdosen). Daher hat die STIKO abgewogen, dass eine nicht auszuschließende mögliche „Überimpfung“ mit einem ggf. etwas erhöhten Risiko für lokale Nebenwirkungen in Kauf genommen werden kann, um einen zuverlässigen Impfschutz für Personen ohne Impf­doku­men­ta­tion zu gewährleisten. Dies dient auch der Rechts­sicher­heit des Arztes, der sich hinsichtlich der Beurteilung der Notwendigkeit einer Impfung zur Verhinderung schwerer Erkrankungen nicht allein auf eine mündliche Aussage des Patienten stützen kann (s. Quast, U. and Ley, S. (2005) Schwierige Impffragen - kompetent beantwortet. Kilian Verlag, Marburg.)

Stand: 14.12.2012

Wo soll injiziert werden?

Die Ständige Impfkommission empfiehlt grundsätzlich die Injektion in den M. deltoideus. Nur wenn dieser bei Säuglingen noch nicht genügend ausgeprägt ist, wird eine Injektion in den M. vastus lateralis empfohlen. Eine intraglutäale Impfstoffapplikation wird generell wegen der erhöhten Komplikationsraten und unsicheren Resorption und damit unsicheren Effektivität nicht mehr empfohlen.

Stand: 02.10.2003

Kann nach der Impfung Blut gespendet werden?

Bei der Impfung mit einem Totimpfstoff bestehen keine Bedenken hinsichtlich einer Blutspende. Wenn keine unbedingte Notwendigkeit für die gleichzeitige Spende und Impfung besteht (z.B. Blutspende dringend erforderlich), ist ein Zeitabstand von 14 Tagen empfehlenswert. Wenn eine Impfung jedoch auf Grund einer aktuellen Infektionsgefährdung (z.B. Tollwut, Hepatitis A oder B) postexpositionell durchgeführt wurde, können sich daraus Hindernisse für eine nachfolgende Blutspende ergeben.

Stand: 14.12.2012

Kann man sich nach der Impfung sportlich betätigen?

Sportliche Aktivitäten nach Impfungen stellen generell kein Problem dar, besondere Belastungen unmittelbar nach der Impfung sind jedoch nicht unbedingt zu empfehlen.

Stand: 14.12.2012

Kann man auch trotz Impfung erkranken?

Impfungen stellen in der Regel eine wirksame, sichere und kostengünstige Möglichkeit der Verhinderung von Infektionskrankheiten dar. Wie bei anderen Methoden in der Medizin ist ihre Wirksamkeit die Wirksamkeit von Impfungen jedoch nicht 100%ig, sondern je nach Impfung und individueller Immunantwort unterschiedlich. Hier sind persönliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, bestehende Grunderkrankungen etc. für die individuelle Reaktion auf Impfungen entscheidend. Die größte Wirksamkeit von Impfungen wird außerdem durch die Verabreichung der einzelnen Impfungen entsprechend dem empfohlenen Impfschema erreicht, und die volle Wirksamkeit der Impfung ist erst nach Abschluss der Grundimmunisierung erreicht.

Stand: 10.09.2012

Ein Baby bekommt mit der Muttermilch auch Abwehrstoffe. Reicht das nicht als Schutz gegen Krankheiten?

Muttermilch ist zweifellos das Beste für ein Baby.

Die Bindung zwischen Mutter und Kind wird gefördert. Darüber hinaus bieten die in der Muttermilch enthaltenen Antikörper Schutz vor bestimmten Krankheiten. Im Hinblick auf zahlreiche Infektionskrankheiten gibt es jedoch weder durch die Gabe von Muttermilch, noch durch die Weitergabe von mütterlichen Antikörpern im Blut einen sogenannten Nestschutz (z.B. bei Pertussis und Gelbfieber). Folglich können auch gestillte Kinder an Pertussis erkranken, selbst wenn ihre Mütter diese Erkrankung selbst durchgestanden haben. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass sich eine Vielzahl von Müttern aufgrund des Rückgangs einiger Infektionskrankheiten heute nicht mehr mit den Infektionserregern auseinandersetzen und somit weder während der Schwangerschaft noch während der Stillphase Abwehrstoffe an ihre Kinder weitergeben können. Somit bietet nur die Impfung einen sicheren Schutz vor Infektionserkrankungen.

Stand: 14.12.2012

Kann in der Schwangerschaft und Stillzeit geimpft werden?

Für Totimpfstoffe, wie z.B. gegen Influenza, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Hepatitis A und B, stellt eine Schwangerschaft keine Kontraindikation dar. Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollten nur dringend indizierte Impfungen durchgeführt werden, um zu verhindern, dass die in der Frühschwangerschaft häufigen Spontanaborte fälschlicherweise mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden und so im Einzelfall für die Betroffenen zu einer besonderen psychischen Belastung werden. Eine erfolgte Impfung mit Totimpfstoff stellt keine Indikation für eine Schwangerschaftsverhütung dar.

Eine Impfung gegen Influenza ist Schwangeren sogar ausdrücklich ange­ra­ten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenza-Impfung allen Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, bei erhöhter gesund­heit­licher Gefährdung infolge eines Grundleidens (z.B. Asthma oder Diabetes) ab dem 1. Schwangerschaftsdrittel. Weitere Informationen zur Influenza-Impfung finden sich unter www.rki.de/impfen > Impfungen A-Z > Influenza.

Impfungen mit einem Lebendimpfstoff, wie z.B. gegen Röteln, Masern-Mumps-Röteln (MMR) oder Varizellen, sind in der Schwangerschaft aus theoretischen Überlegungen grundsätzlich kontraindiziert. Nach einer Impfung mit Lebendimpfstoff sollte eine Schwangerschaft für 1 Monat vermieden werden. Eine versehentliche Impfung mit MMR-, Röteln- oder Varizellen-Impfstoff in oder kurz vor einer Schwangerschaft stellt jedoch nach nationalen und internationalen Empfehlungen keine Indikation zum Schwanger­schafts­abbruch dar. Bei vielen hundert dokumentierten Impfungen während bzw. kurz vor einer Schwangerschaft wurde kein erhöhtes Risiko für kongenitale Fehlbildungen festgestellt. Siehe auch die Hinweise in den Fachinformationen der jeweiligen Impfstoffe und den Übersichtsartikel des Paul-Ehrlich-Instituts im Bulletin zur Arzneimittelsicherheit 4/2014 (S. 16 ff.).

In der Stillzeit können sowohl die Stillende als auch der gestillte Säugling alle von der STIKO empfohlenen Impfungen bekommen. Lediglich die Impfung gegen Gelbfieber soll bei stillenden Frauen nicht erfolgen. Es sind weltweit vereinzelte Fälle beschrieben, in denen gestillte Säuglinge nach Impfung der Mutter gegen Gelbfieber an einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute (Meningoenzephalitis) erkrankt sind.

Möglicherweise kann die Wirkung der Rotavirus-Impfung optimiert werden, wenn eine Stunde vor und nach der Impfung nicht gestillt wird, soweit der Stillrhythmus des Kindes dies zulässt. Siehe auch "Was ist bei der Verabreichung der Impfstoffdosis zu beachten?"

Zur Varizellenimpfung im Umfeld einer seronegativen Schwangeren siehe: "Kann das Kind einer seronegativen Schwangeren gegen Varizellen geimpft werden?"

Zu Impfungen vor einer geplanten Schwangerschaft siehe auch die FAQ "STIKO-Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunsch" sowie "Vorgehen bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Vermeidung von Röteln und Varizellen in der Schwangerschaft"

Stand: 17.04.2015

STIKO-Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunsch

Diese Empfehlungen gelten vor Eintritt einer Schwangerschaft, siehe auch "Kann in der Schwangerschaft und Stillzeit geimpft werden?"

Impfung gegenIndiziert fürEmpfehlungAnmerkungen
MasernNach 1970 Geborene mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der KindheitEinmalige Impfung, vorzugsweise mit einem MMR-Impfstoff a)

Röteln

a) Ungeimpfte Frauen oder Frauen mit unklarem Impfstatus im gebärfähigen Altera) Zweimalige Impfung, bei entsprechender Indikation mit einem MMR-Impfstoff a)

Bei mindestens 2 dokumentierten Impfungen gegen Röteln (egal, ob monovalent oder MR bzw. MMR) ist keine serologische Kontrolle erforderlich.

b) Einmal geimpfte Frauen im gebärfähigen Alterb) Einmalige Impfung. bei entsprechender Indikation mit einem MMR-Impfstoff a)
VarizellenSeronegative Frauen mit Kinderwunsch Zweimalige Impfung a)Impfabstand nach Angaben des Herstellers

Pertussis

Frauen im gebärfähigen Alter, sofern in den letzten 10 Jahren keine Pertussis-Impfung dokumentiert wurde

Einmalige Impfung mit Tdap-Impfstoff b)

Erfolgt die Impfung nicht vor der Konzeption, sollte die Mutter in den ersten Tagen nach der Geburt des Kindes geimpft werden.
Enge Kontaktpersonen des Neugeborenen: Vater, Geschwister, Betreuer (z.B. Tagesmütter, Babysitter, Großeltern), sofern bei diesen in den letzten 10 Jahren keine Pertussis-Impfung dokumentiert wurde.Einmalige Impfung mit Tdap-Impfstoff b), möglichst bereits 4 Wochen vor Geburt des Kindes oder eher
Tetanus, Diphtherie, PolioFehlende oder unvollständige Impfungen entsprechend den allgemeinen Empfehlungen der STIKO nachholen

a) Aufgrund theoretischer Überlegungen wird generell empfohlen, nach Lebendimpfungen (Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Gelbfieber) einen Zeitraum von mindestens 1 Monat bis zu einer Schwangerschaft einzuhalten. Allerdings sind bei Unterschreitung dieses Zeitraums und selbst bei versehentlicher Impfung in der Frühschwangerschaft bisher keine fetalen Schädigungen durch diese Impfungen bekannt geworden.

b) In Deutschland ist kein monovalenter Pertussisimpfstoff zugelassen. Eine Impfung mit Tdap oder Tdap-IPV kann erfolgen, sobald eine gegebenenfalls vorangegangene Impfung gegen Td mindestens 1 Monat zurückliegt. Siehe auch: "Welche Möglichkeiten gibt es ältere Kinder und Erwachsene, die keine Grundimmunisierung gegen Pertussis haben, gegen Pertussis zu impfen, nachdem der monovalente Impfstoff nicht mehr verfügbar ist?"

Siehe auch die ausführlichen Erläuterungen zum "Vorgehen bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Vermeidung von Röteln und Varizellen in der Schwangerschaft".

Hinweis

Während der Influenzasaison wird für alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon eine Impfung gegen Influenza empfohlen, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung der Schwangeren infolge eines Grundleidens bereits ab dem 1. Trimenon.

Für weitere Informationen zu Impfungen während der Schwangerschaft und Stillzeit siehe: "Kann in der Schwangerschaft und Stillzeit geimpft werden?"

Stand: 17.04.2015

Vorgehen bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Vermeidung von Röteln und Varizellen in der Schwangerschaft

Von den in den Mutterschaftsrichtlinien vorgeschriebenen Untersuchungen des Immunstatus (Röteln, Lues, und fakultativ HIV) bzw. den zusätzlich häufig gewünschten Untersuchungen (Toxoplasmose, Zytomegalie, Varizellen, Parvovirus B19) haben unter dem Gesichtspunkt einer gegenwärtig möglichen Immunprophylaxe Röteln und Varizellen eine besondere Bedeutung. Beide Infektionen können in der Schwangerschaft zu schwersten Schädigungen des Embryos oder Feten führen (kongenitales Röteln- und fetales/kongenitales Varizellensyndrom mit Beteiligung einzelner oder mehrerer Organe). Das Risiko einer Schädigung hängt vor allem vom Zeitpunkt der Infektion ab und ist umso größer, je früher während der Schwangerschaft die Infektion erfolgt, bei Röteln 50 bis 60 % im ersten Schwangerschaftsmonat und absinkend bis zu 7 bis 10 % im vierten Schwangerschaftsmonat, bei Varizellen insgesamt geringer. Ein weiteres Risiko besteht in Falle einer Varizellen-Erkrankung der Mutter 5 Tage vor bis 2 Tage nach der Geburt. Die Infektion des Kindes kann hier zu lebensbedrohlichen neonatalen Varizellen führen.

Die STIKO empfiehlt die zweifache Rötelnimpfung für ungeimpfte Frauen im gebärfähigen Alter oder Frauen im gebärfähigen Alter mit unklarem Impfstatus. Frauen im gebärfähigen Alter, die bisher einmalig gegen Röteln geimpft worden sind, sollten eine weitere Impfung gegen Röteln erhalten. Da seit 2012 in Deutschland kein Röteln-Einzelimpfstoff mehr verfügbar ist, ist die Impfung nur noch mit einem Masern-Mumps-Röteln (MMR) -Kombinationsimpfstoff möglich. Dies stellt jedoch kein Problem dar. Die kombinierte Impfung führt nicht zu vermehrten unerwünschten Wirkungen, auch wenn bereits eine Teilimmunität gegen andere im Impfstoff enthaltene Komponenten vorliegt. Liegt der Nachweis über zwei erfolgte Rötelnimpfungen vor, ist von einer Immunität auszugehen, weitere Maßnahmen wie Titerkontrollen sind nicht erforderlich.

Der serologische Nachweis von Antikörpern ist nur bei Schwangeren ohne entsprechende Nachweise einer bestehenden Immunität (Ungeimpfte oder einmalig Geimpfte oder Impfanamnese unbekannt) sinnvoll. International wird als schützender Titer ein Wert von 10 bis 15 IU/ml im ELISA-Test angesehen. In Deutschland gilt bislang die Empfehlung der Diagnostik-Kommission der Gesellschaft für Virologie (GfV) und Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV), dass bei Werten zwischen 15 IU/ml und 34 IU/ml ein Zweittest herangezogen werden soll. Dafür kann der früher verwendete HHT eingesetzt werden, bei dem Titer ab < 1:8 als ausreichend positiv angesehen werden. Aufgrund der schlechten Standardisierbarkeit der Rötelnteste steht zu vermuten, dass in Zukunft der generelle Nachweis von anti-Röteln IgG Antikörpern, d.h. ein grundsätzlich positives Testergebnis ausreichend sein wird.

Analog zur Rötelnimpfempfehlung der STIKO sollten zur Verhinderung eines kongenitalen Varizellensyndroms und einer neonatalen Varizelleninfektion seronegative Frauen im gebärfähigen Alter zweimal gegen Varizellen geimpft werden. Im Falle einer ungeklärten Immunitätslage ist eine Antikörperbestimmung bei Frauen im gebärfähigen Alter notwendig. Eine ungeklärte Immunitätslage ist dann gegeben, wenn bei unsicherer Varizellenanamnese keine oder nur eine dokumentierte Impfung oder ein unklarer Impfstatus vorliegen.

Auch bei Varizellen können die ELISA-Testergebnisse auf einen internationalen Standard bezogen und in IU/l angegeben werden. Seropositiv sind Proben mit einem Antikörpertiter > 100 IU/l. Grenzwertige Ergebnisse (50 bis 100 IU/l) sollten als negativ betrachtet werden. Bei Verwendung anderer Teste sind die Hinweise des untersuchenden Laboratoriums zu beachten bzw. ist Rücksprache mit dem Labor zu halten.

Lebendimpfstoffe sind in der Schwangerschaft kontraindiziert. Da es sich beim MMR- und Varizellen-Impfstoffe um Lebendimpfstoffe handelt, wird ein zeitlicher Abstand von 1 Monat zur Konzeption empfohlen. Da bislang in den vielen bekannten Fällen einer versehentlichen MMR- wie auch Varizellen-Impfung in der Frühschwangerschaft (da diese noch nicht bekannt war) keine negativen Auswirkungen bekannt geworden sind, stellt eine versehentlich durchgeführte Impfung in der Frühschwangerschaft keinen Grund für einen Schwangerschaftsabbruch dar.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Richtlinie des G-BA zur Empfängnisregelung und zum Schwangerschaftsabbruch hingewiesen.

Siehe dazu auch die allgemeine FAQ zu Impfungen bei Frauen mit Kinderwunsch.

Stand: 17.04.2015

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