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Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion

Stand: 09.08.2013

Wo kommen Zecken vor?

Der Gemeine Holzbock Ixodes ricinus kann sich dauerhaft nur dort halten, wo die relative Luftfeuchte nicht für einen längeren Zeitraum (mehrere Tage bis Wochen) unter 80% fällt. Dies ist in Mitteleuropa regelmäßig in Laub- und Mischwäldern gegeben, die eine bodenbedeckende Laubschicht oder dichtes Unterholz aufweisen. Auch reine Nadelwälder kommen infrage, wenn die jährliche Niederschlagsmenge hoch ist oder ein dichter Baumbestand für ausreichend Schatten und Feuchtigkeit sorgt. Für I. ricinus ungeeignet sind trockene, offene Flächen, z.B. der Sonne exponierte Kurzgrasrasen. Allerdings kann die Zecke auf dauerhaft beschatteten Wiesen vorkommen und auch entlang von Waldrändern einige Meter auf offene Flächen vordringen. Selbst einzelne Baumgruppen oder Büsche z.B. innerhalb von Parkanlagen können Zecken in der unmittelbaren Umgebung das Überleben sichern.

Zur Ernährung benötigt die Zecke ausschließlich das Blut von Wirbeltieren. Dabei akzeptieren Zeckenlarven und -nymphen fast alle kleinen, mittelgroßen und großen Säuger, aber auch Vögel und sogar Reptilien. Das kleinste für eine Blutmahlzeit geeignete Säugetier ist der Nager. Die erwachsenen Zecken benötigen dagegen mittelgroße und große Säuger, z.B. Rotwild, das kleinste geeignete Säugetier ist der Igel. Da entsprechende Wirte regelmäßig auch im Siedlungsbereich des Menschen vorkommen, kann sich die Zecke mitunter sogar in innerstädtischen Grünanlagen oder Gärten etablieren.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Was tun bei Zecken im Garten?

Zecken im Umfeld von Wohnungen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Bewohner darstellen. Dennoch gibt es derzeit kein Standardverfahren zum Management von Zecken im Freiland. Eine alleinige Anwendung von Zeckenbekämpfungsmitteln bietet wenig Aussicht auf dauerhaften Erfolg. Zudem ist der Einsatz von Bioziden häufig z.B. in Einzugsgebieten für Trinkwasser nicht möglich. Es bieten sich daher zwei Strategien an, um eine nachhaltige lokale Minderung des Zeckenbefalls zu erzielen:

Ziel der ersten Strategie ist es, die Reproduktion der Zecken im Adultstadium zu unterbrechen. Zur Fortpflanzung saugt die Zecke an einem größeren Tier Blut. Haustiere wie Hunde und Katzen müssen hierzu während der gesamten Saison mit Zeckenmitteln behandelt werden. Dies schützt die Tiere selbst vor Krankheiten und verhindert, dass sich Zeckenweibchen vollsaugen und nachfolgend Eier legen. Falls Wildtiere wie Rehe, Füchse, etc. vorhanden sind kann es sinnvoll sein, das Gelände zusätzlich einzuzäunen um auch diese potentiellen Wirte fern zu halten.

Ziel der zweiten Strategie ist es, den Garten derart zu gestalten, dass er den Zecken keine günstigen Lebensbedingungen mehr bietet. Feuchterefugien sind zu beseitigen und Sonnenlicht und Luftbewegung in bodennahen Bereichen zu gewährleisten. In der Praxis bedeutet dies, dass Langgraswiesen geschnitten, Gebüsch ganz oder zumindest im Bodenbereich stark gelichtet, und Falllaub wie auch Bodendecker (z.B. bodenwüchsiger Efeu) komplett zu entfernen sind. Auch das Entfernen stark Schatten spendender Bäume ist im Einzelfall zu erwägen. Diese Strategien stoßen aber an Grenzen, insbesondere wenn befallene Grundstücke an einen Wald angrenzen, von dem aus Zecken immer wieder einwandern.

Des Weiteren werden persönliche Schutzmaßnahmen gegen Zeckenstiche in vielen weiteren Fragen besprochen.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"

Stand: 28.11.2012

Wie gelangen die Zecken auf einen Wirt?

Um auf einen Wirt zu gelangen klettert die Zecke zunächst auf eine exponierte Stelle, wie einen Grashalm, ein Gebüsch, einen Baumstubben oder auch auf herumliegendes Totholz. Dort wartet sie bis ein Tier oder ein Mensch vorbeikommt, an dem sie sich bei Kontakt innerhalb von Sekundenbruchteilen festhält. Weder fallen Zecken von Bäumen noch können sie springen. Es ist immer ein direkter Kontakt zwischen Zecke und Wirt notwendig. Die meisten Zecken warten dabei in einer Höhe von weniger als einem Meter, häufig sogar nur zwischen 10 und 50 cm über dem Boden. Dies entspricht auch der Größe häufig vorkommender Wirte. Nur wenige, überwiegend adulte Zecken klettern bis zu 1,5 m hoch. Da Zecken i.d.R. monatelang ohne Nahrung auskommen, müssen sie allerdings sparsam mit ihren Ressourcen umgehen. Daher ist der Laufradius der Zecken vergleichsweise begrenzt und beträgt bei Larven und Nymphen von I. ricinus meist nur wenige Meter. Aufgrund ihres guten Geruchssinns sind sie vermutlich in der Lage, stark frequentierte Wege und Wildpfade zu lokalisieren und sich auf diese hin zu bewegen. Insbesondere die etwas größeren adulten Zecken können sich in der Folge bevorzugt auf der Vegetation entlang von Wegrändern ansammeln.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Spricht man bei Zecken von einem Zeckenbiss oder Zeckenstich?

Zecken besitzen einen Stech- und Saugapparat. Dieser besteht aus zwei scherenartigen Mundwerkzeugen (Cheliceren), mit denen die Zecken die Wirtshaut aufschneiden/-reißen, und dem Hypostom zum Stechen. Zeckenstich ist daher der zutreffende Begriff.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Wohin stechen Zecken bevorzugt?

Der Saugakt von I. ricinus dauert mehrere Tage (Larve: 2-4 Tage, Nymphe: 3-5 Tage, Adulte: 6-8 Tage). Da sie während dieser Zeit ständig der Gefahr ausgesetzt sind, vom Wirt herausgerissen oder zerbissen zu werden, suchen sie sich dafür eine möglichst geschützte Stelle aus. Bei Hunden und Katzen z.B. häufig am Kopf, wo diese mit ihrer Schnauze nicht herankommen. Auch beim Menschen stechen Zecken am Kopf (Haaransatz, Ohren), häufig aber auch an anderen geschützten Stellen, z.B. Hals, Achseln, Ellenbeuge, Bauchnabel, Genitalbereich oder Kniekehlen. Auch eng anliegende Kleidung wird von der Zecke offensichtlich als geschützter Ort wahrgenommen und so stechen Zecken ebenso im Hüftbereich, wo die Hose aufliegt oder z.B unter dem Uhrarmband. Da die Wahl der Einstichstelle für das Überleben der Zecke von so hoher Bedeutung ist, sticht diese nicht sofort zu, wenn sie auf der Haut angelangt ist. Vielmehr läuft sie auch für längere Zeit auf dem Körper umher um eine passende Stichstelle zu finden. Dies kann bis zu einer Stunde oder länger dauern.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Wie wird eine Zecke richtig entfernt?"
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"

Stand: 28.11.2012

Gibt es Menschen, die für Zecken besonders attraktiv sind?

Während Forscher herausgefunden haben, dass Menschen mit einem hohen Anteil an Milchsäure auf ihrer Haut besonders attraktiv für Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) sind, ist diesbezügliches für heimische Zeckenarten nicht bekannt. Vielmehr dürfte das menschliche Verhalten von weitaus größerer Bedeutung dafür sein, ob er häufig von Zecken gestochen wird oder nicht. In der Regel ist es nicht die Zecke, die auf den Menschen zu läuft, sondern der Mensch, der sich die Zecken von der Vegetation abstreift. Demzufolge erhöht häufiger Kontakt mit niedriger Vegetation die Wahrscheinlichkeit, eine Zecke einzufangen. Dies trifft naturgemäß besonders auf spielende Kinder zu. Auch wer abseits der Wanderwege durch Gebüsch geht, hat ein erhöhtes Risiko.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?

Zecken können eine Vielzahl von Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen. Zu den bedeutendsten durch die Schildzecke (Ixodes ricinus) übertragenen Infektionskrankheiten in Deutschland gehört zum einen die Borreliose, die landesweit vorkommt. Nach aktuellen Ergebnissen werden beispielsweise ca. 3% der 3- bis 6-Jährigen und 7% der 14- bis 17-Jährigen mindestens einmal von einer mit Borrelien infizierten Zecke gestochen. Zum anderen gehört die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) dazu, die hauptsächlich im süddeutschen Raum übertragen wird. Hierzu wird vom RKI jährlich eine Karte der Haupt-Endemiegebiete veröffentlicht [(2); www.rki.de/fsme-karte]. Ixodes ricinus kommt vorrangig im Frühjahr bis zum Herbst in unterschiedlicher Häufigkeit vor, wobei die meiste Aktivität um den April herum und im Oktober stattfindet. Auch in milden Wintermonaten (November bis Februar) kann sie zeitweise aktiv werden und auf Wirtssuche gehen. Weitere durch Zecken auf Menschen übertragene Erkrankungen wie die humane granulozytäre Anaplasmose, die Babesiose oder verschiedene Rickettsiosen können ebenfalls in Deutschland auftreten, wurden bislang jedoch nicht oder nur in Einzelfällen beobachtet.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Ist eine Übertagung von normalerweise durch Zecken übertragenen Pathogenen auch durch andere Vektoren möglich?

Es sind bislang kaum Veröffentlichungen bekannt, die belegten, dass zeckenübertragene Pathogene wie Borrelien oder FSME-Viren durch diese Vektoren auf den Menschen übertragen wurden (3).

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"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
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"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Wie hoch ist das Risiko, nach einem Stich an FSME zu erkranken?

Auch in den FSME-Risikogebieten Deutschlands (2) sind nur wenige Zecken mit dem FSME-Virus infiziert. Nur diese wären auch in der Lage eine Infektion zu verursachen. Aus zahlreichen Studien wissen wir, dass die Virusprävalenzen in den Zecken kleinräumig sehr stark schwanken können. Im Mittel liegt sie bei 0,1% bis 3,4% oder auch noch geringer (4) (5). Hieraus ein Risiko nach erfolgtem Zeckenstich abzuleiten, ist im Einzelfall nicht möglich. Nach einer Infektion entwickeln bis zu 30 Prozent der infizierten Personen Symptome einer FSME.

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"Wie wird eine Zecke richtig entfernt?"
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"

Stand: 28.11.2012

Ist ein Zeckenstich in Nicht-FSME Risikogebieten weniger gefährlich?

Während die FSME weitgehend auf süddeutsche Regionen begrenzt ist und dort Risikogebiete beschrieben werden können, ist die durch Zecken übertragene Borreliose bundesweit verbreitet und stellt ein Infektionsrisiko dar. Eine Risikoabschätzung bzgl. einer Borreliose für die unterschiedlichen Gebiete in Deutschland ist derzeit nicht möglich. Bei Regionen, die nicht als FSME-Risikogebiete ausgewiesen sind, besteht bzgl. einer FSME im Allgemeinen kein Infektionsrisiko (siehe auch Karte der FSME-Risikogebiete [(2); www.rki.de/fsme-karte]). Dennoch wurden in den vergangenen Jahren auch außerhalb von FSME-Risikogebieten gelegentlich vor Ort entstandene (autochthone) FSME-Fälle beobachtet, z.B. in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern.

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"Wie wird eine Zecke richtig entfernt?"
"Welche Krankheiten können in Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?""
"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?

Bei Aufenthalt im hohen Gras, Gebüsch oder Unterholz, bietet das Tragen geschlossener Kleidung (feste Schuhe, lange Hosen, lange Ärmel) einen gewissen Schutz. Dadurch wird es einer Zecke erschwert, eine geeignete Hautstelle für eine Blutmahlzeit zu finden. Werden die Hosenbeine zudem in die Socken gesteckt, ist die Zecke gezwungen, auf der Kleidung nach oben zu laufen, was ihre Auffindung erleichtert. Die Anwendung von Repellentien (Akarizide) auf der Haut schützt ebenfalls. Falls geeignet (keine Fleckenbildung) sollten Repellentien auch auf die Kleidung aufgetragen werden. Dieser Schutz ist aber zeitlich begrenzt. Nach einem Aufenthalt im Freien sollte der Körper nach Zecken abgesucht werden und die getragene Kleidung sofort bei mindestens 60°C gewaschen oder anderweitig auf 60°C (z.B. Trockner) erhitzt wird. Insbesondere sollte man Kinder nach dem Spielen im Freien gründlich untersuchen. Zecken bevorzugen Stichstellen wie zum Beispiel Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge, Bauchnabel, Genitalbereich oder Kniekehlen. Das Tragen von heller Kleidung erleichtert das Auffinden von Zecken.

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"

Stand: 28.11.2012

Warum ist das Absuchen nach Zecken so wichtig?

Da Zecken nicht sofort zustechen, sondern auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle zunächst auf dem Körper bzw. der Kleidung umher laufen, können sie durch regelmäßiges Absuchen bereits vor dem Stechen entfernt werden. Nach einem Einstich dauert es nach derzeitigem Kenntnisstand bis zu 1 bis 2 Tagen (6-8) bis Borrelien übertragen werden, in Abhängigkeit von der Borrelien- und Ixodesspezies. Die Übertragung von FSME-Viren erfolgt dagegen schon innerhalb kurzer Zeit nach dem Stich. Es ist daher überaus sinnvoll, den Körper zumindest abends gründlich nach eingestochenen Zecken abzusuchen und diese sogleich zu entfernen. Das rechtzeitige Entfernen von Zecken vermindert das Risiko einer Infektion mit Borrelien erheblich, auch wenn die eingestochene Zecke selbst infiziert ist.

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"Wie wird eine Zecke richtig entfernt?"
"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"

Stand: 28.11.2012

Ist Duschen nach einem Aufenthalt in einem mit Zecken belasteten Gebiet sinnvoll, um Zeckenstiche zu vermeiden?

Da Zecken nicht sofort zustechen (siehe auch "Warum ist das Absuchen auf Zecken so wichtig?"), könnten sie eventuell auch durch Duschen abgewaschen werden. Das Duschen kann ein Absuchen aber nicht ersetzen, sondern sollte nur ergänzend durchgeführt werden. Hat die Zecke bereits gestochen, ist das Duschen in keinem Fall geeignet, um die Zecke zu entfernen.

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Stand: 28.11.2012

Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?

Repellentien, die zur Abwehr von Zecken auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden bieten zwar einen gewissen Schutz, dieser ist aber zeitlich begrenzt (einige Stunden) und dürfte in der Praxis keinen vollständigen Schutz bieten. In der Regel werden nur exponierte Hautflächen (oder Kleidung) mit Repellent behandelt. Hautflächen unter der Kleidung oder am Kopf (Haare) bleiben dagegen unbehandelt und Zecken, die auf diese Hautareale gelangen, könnten trotz Repellent einstechen. So ist z.B. leicht vorstellbar, dass, bei einer Rast sitzend an einen Baumstamm angelehnt, eine Zecke vom Stamm direkt auf die Haare eines Menschen wechseln kann. Bei einer Verwendung von Repellentien sollte deshalb nicht auf die sonst üblichen Vorsichtsmaßnahmen verzichtet werden, insbesondere das Absuchen des Körpers auf Zecken. Die Stiftung Warentest hat im Jahre 2008 eine Reihe von Zeckenmitteln getestet (Testheft 5/2008; www.test.de). Sämtliche Repellentien müssen zur Zeit infolge der Biozidgesetzgebung der EU ein Zulassungsverfahren durchlaufen, in dessen Rahmen den Behörden u.a. auch ein Wirksamkeitsnachweis erbracht werden muss. Es ist absehbar, dass die derzeit greifenden gesetzlichen Regelungen das Spektrum der verfügbaren Repellentien in den kommenden Jahren stark verändern werden.

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"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
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"Wer sollte sich impfen lassen"

Stand: 28.11.2012

Wie wird eine Zecke richtig entfernt?

Um eine Infektion mit FSME zu vermeiden, sollte die Zecke sobald wie möglich herausgezogen werden. Dabei sollten möglichst alle Teile der Zecke entfernt werden, um eine Entzündung zu vermeiden. Hierzu greift man die Zecke mit einer Pinzette oder einem speziellen Zeckenentfernungsinstrument nahe der Hautoberfläche, also an ihren Mundwerkzeugen (niemals am vollgesogenen Körper!) und zieht sie langsam und gerade aus der Haut. Möglichst sollte die Zecke dabei nicht gedreht werden und auf keinen Fall darf sie vor dem Entfernen mit Öl oder Klebstoff beträufelt werden. Dies würde das Tier unnötig reizen und könnte dazu führen, dass es seinen Speichel und somit mögliche Infektionserreger abgibt. Nach Entfernung der Zecke ist eine sorgfältige Desinfektion der Wunde empfohlen. Eine Bilderserie „Entfernung einer Zecke“ finden Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/borreliose/doc/zeckenentfernung.pdf) (9).

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"

Stand: 09.08.2013

Welche Maßnahmen sollte man nach einem Zeckenstich durchführen?

Um die eventuelle Ausbildung eines roten Infektionsrings (sog. Wanderröte; fachsprachlich Erythema migrans: ein früher Hinweis auf eine beginnende Borreliose) in der Haut besser verfolgen zu können, empfiehlt es sich, die Einstichstelle mit einem kleinen Kreis mittels Kugelschreiber zu markieren und regelmäßig zu beobachten. Auch ein Foto von der Stichstelle kann hilfreich sein. Sollte sich nach einigen Tagen (bis Wochen) eine deutliche ringförmige Hautrötung, typischerweise im Zentrum blasser als am Rand, ausweiten, sollte ein Hausarzt zwecks weiterer Abklärung aufgesucht werden. In einigen Fällen erscheint nur eine unspezifische Hautrötung, welche wandert. Sollte man in den nächsten 7-14 Tagen nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome entwickeln oder andere Symptome einer Infektion feststellen (siehe auch "Welche Symptome deuten auf eine FSME-Infektion hin?"), muss gegebenenfalls der Hausarzt konsultiert werden.

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Stand: 28.11.2012

Welche Symptome deuten auf eine FSME-Infektion hin?

Bei ca. 30 Prozent der FSME-Infizierten treten nach 7-14 Tagen Krankheitssymptome auf. Die Krankheit verläuft in zwei Phasen. Es kommt zunächst zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen. Nach einem fieberfreien Intervall von wenigen Tagen bis etwa einer Woche entwickelt sich dann bei einem Teil der symptomatisch Infizierten eine neurologische Symptomatik. Am häufigsten kommt es zur Entzündung der Hirnhäute (Meningitis, ca. 50%), gefolgt von der Gehirnentzündung (Enzephalitis, 40%) und der Rückenmarksentzündung (Myelitis, 10%). Hohes Fieber (>40°C) ist bis auf sehr seltene Ausnahmen praktisch immer vorhanden. Das Allgemeinbefinden ist meist erheblich beeinträchtigt, Kopfschmerzen sind bei Patienten mit Meningitis fast immer vorhanden. Bei der Enzephalitis, welche meist regelhaft von der Meningitis begleitet wird, stehen Störungen des Bewusstseins mit extremer Müdigkeit bis hin zum Koma, illusionären Verkennungen, Fieberträumen und schweren Gleichgewichtsstörungen (Ataxie) ganz im Vordergrund. Je nach anatomischen Ort der maximalen Entzündung im Hirn finden sich an weiteren Symptomen: Zittern (Tremor) der Extremitäten, der Gesichtsmuskeln und der Stimmbänder, Hörstörungen bis zum Hörverlust, Gesichtslähmungen, epileptische Anfälle, Sprech- und Schluckstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie Gangstörungen. Häufig kommt es jedoch selbst nach schweren Verläufen zur völligen Heilung. Schwere Krankheitsverläufe werden fast nur bei Erwachsenen beobachtet.

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Stand: 28.11.2012

Welche Maßnahmen sind erforderlich bei Fieber, Nackensteifigkeit, IgM-/IgG-positiv bestätigter FSME?

Bislang kann die FSME nur symptomatisch behandelt werden. Da eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung bisher nicht beobachtet wurde, ist eine Isolierung von FSME-Patienten nicht notwendig. In den ersten 48 Stunden ist eine intensive Überwachung der Patienten mit regelmäßigen neurologischen Nachuntersuchungen indiziert, da sich die akute Atemlähmung bei der Enzephalomyelitis auch bei einem anfangs nur hochfieberhaften, neurologisch jedoch noch unauffälligen Patienten innerhalb von Stunden weiterhin entwickeln kann. Die Dauer der stationären Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und der Art der neurologischen Symptomatik. Die Erhaltung des Wasser- und Elektrolythaushaltes, die ausreichende Kalorienzufuhr sowie die Behandlung mit Analgetika (gegen Schmerzen) und Antipyretika (ab Fieber >39°C) sind die grundlegenden Pfeiler einer klinischen Behandlung der FSME. In vielen Fällen sind die Patienten auch nach Entlassung aus der Klinik anfänglich wegen eines ausgeprägten postenzephalitischen Syndroms noch für etliche Wochen nicht arbeitsfähig.

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"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
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Stand: 28.11.2012

Was ist zu tun, wenn nach einem Zeckenstich eine Hautrötung auftritt?

Ein Fleck, ein heller roter Ring oder auch Doppelring, typischerweise im Zentrum blasser als am Rand, breitet sich von der Einstichstelle der Zecke nach außen aus. Außer einem gelegentlichen Jucken oder Stechen macht sich die Rötung nicht bemerkbar. Die sog. Wanderröte (Erythema migrans) ist die häufigste klinische Manifestation der Borreliose, ausgelöst durch das Bakterium Borrelia burgdorferi sensu lato. Zeigt sich einige Tage (bis Wochen) nach einem Zeckenstich eine derartige Hautrötung, muss ein Hausarzt für eine gezielte Diagnosestellung und Behandlung aufgesucht werden. Da der serologische Nachweis von Antikörpern erst circa 2-3 Wochen nach einer Borrelien-Infektion erfolgreich ist, sollte unverzüglich eine antibiotische Behandlung eingeleitet werden. Durch einen frühzeitigen Therapiebeginn können evtl. Spätschäden an Gelenken, am Nervensystem und an anderen Organen vermieden werden.

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Stand: 28.11.2012

Wie sinnvoll ist die Untersuchung einer Zecke auf Infektionserreger nach einem Stich?

Eine Untersuchung von Zecken auf Infektionserreger wie Borrelien oder FSME-Viren wird nicht als sinnvoll angesehen. Ein positiver Nachweis von Borrelien bzw. FSME-Viren in der Zecke lässt keine Schlüsse zu, dass es auch zu einer Infektion der betroffenen Person gekommen ist, sodass aus diesem Befund auch keine weiteren Behandlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Wegen der unterschiedlichen Nachweisempfindlichkeiten der jeweils verwendeten Untersuchungsmethoden kann zudem bei einem negativen Untersuchungsergebnis auch nicht ausgeschlossen werden, dass es dennoch zu einer Infektion mit Borrelien oder FSME-Viren gekommen ist. Ferner könnte eine Übertragung durch weitere, unbemerkte Zeckenstiche erfolgt sein. Die Einleitung einer Antibiotikatherapie bei einer Borreliose ist erst bei einem klinisch bzw. diagnostisch begründeten Krankheitsverdacht (Wanderröte und/oder neurologische Symptome oder massive Gelenkschwellung) angezeigt und stellt keine präventive Behandlung dar.

Für die FSME ist derzeit keine gezielte medizinische Therapie verfügbar, so dass auch der Nachweis von FSME-Viren in der Zecke keine prophylaktischen Maßnahmen nach sich zieht. Die beste Prävention, bei Reisen oder Aufenthalt in FSME-Risikogebieten stellt hier die rechtzeitige Impfung dar (siehe auch "Wer sollte sich impfen lassen?").

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"Wie wird eine Zecke richtig entfernt?"
"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"

Stand: 28.11.2012

Besteht ein Infektionsrisiko für ein ungeborenes Kind bzw. einen Säugling, wenn die nicht geimpfte Mutter in einem FSME-Endemiegebiet von einer Zecke gestochen wurde?

Die Übertragung einer FSME-Infektion von einer infizierten Schwangeren auf ihr ungeborenes Kind erscheint möglich. Derartige Fälle wurden jedoch noch nicht beschrieben. Ob und welche Folgen dies für das ungeborene Kind hätte, ist zudem unklar. Auch eine Übertragung der Infektion von einer mit FSME infizierten Mutter über die Muttermilch erscheint möglich, da von FSME infizierten Säugetieren bekannt ist, dass das Virus über die Muttermilch übertragen werden kann. In der Fachliteratur sind jedoch keine derartigen Fälle bei Säuglingen beschrieben. Grundsätzlich spricht ein Zeckenstich bei einer ungeimpften Mutter in einem Risikogebiet nicht gegen das Stillen, da die Wahrscheinlichkeit einer FSME-Infektion relativ gering ist (siehe auch "Wie hoch ist das Risiko, nach einem Stich an FSME zu erkranken?"). Frauen, die in einem FSME-Risikogebiet mit Zecken in Kontakt kommen könnten, sollten möglichst noch vor ihrer Schwangerschaft einen Impfschutz aufbauen, da dieser sowohl vor der theoretisch möglichen Übertragung des Erregers während der Schwangerschaft als auch vor einer Übertragung über die Muttermilch schützen würde. Zudem werden FSME-Antikörper einer geimpften Mutter auf den Fötus übertragen, so dass nach der Geburt zumindest vorübergehend ein Nestschutz bestehen dürfte.

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"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"
"Ist eine Impfung gegen FSME bei Kindern sinnvoll und ab welchem Alter empfohlen?"

Stand: 28.11.2012

Besteht ein Infektionsrisiko fürs Baby und Kleinkinder, die von einer Zecke gestochen wurden?

Da Babys und Kleinkinder noch über eine sehr dünne Haut verfügen, sind sie ein leichtes Ziel für Zeckenstiche. Als Präventionsmaßnahme ist es wichtig, dass Babys und Kleinkinder nach dem Aufenthalt im Freien gründlich auf das Vorhandensein von Zecken untersucht werden, um diese umgehend entfernen zu können. Eine Untersuchung auf Antikörper-Titer gegen Borreliose und evtl. Antibiotika-Therapie ist angeraten. Für die FSME ist derzeit keine gezielte medizinische Therapie verfügbar. Ist die Mutter geimpft, werden wahrscheinlich schützende Antikörper während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen. Die FSME-Impfung, die ab dem Alter von einem Jahr zugelassen ist, stellt hier die effektivste Präventionsmaßnahme dar.

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"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
"Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?"
"Welche Anti-Zeckenmittel bieten einen wirksamen Schutz?"
"Wer sollte sich impfen lassen?"
"Ist eine Impfung gegen FSME bei Kindern sinnvoll und ab welchem Alter empfohlen?"

Stand: 28.11.2012

Gibt es nationale/internationale Zahlen zur FSME-Inszidenz und zu Folgekomplikationen nach einer FSME-Infektion bei Kindern in Abhängigkeit vom Alter?

Die FSME-Inzidenz in Deutschland zusammengefasst nach Altersgruppen beispielsweise, lässt sich bei SurvStat@RKI abrufen (https://survstat.rki.de/). In den beiden Bundesländern mit der höchsten Inzidenz, Baden-Württemberg und Bayern liegt die Inzidenz bei Kindern <5 Jahren sowie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 29 Jahren mit 0,5-0,6 Erkrankungen /100.000 Einwohnern pro Jahr am niedrigsten, bei Kindern im Alter von 5-14 Jahren bei 0,9-1,0, um dann auf ca. 1,7 bei Erwachsenen ab 40 Jahren anzusteigen. Die Erkrankung verläuft bei Kindern und Jugendlichen in der Regel zwar milder (10) (11), kann aber auch in dieser Altersstufe schwerwiegende Defektzustände hinterlassen (u.a. Lernbehinderung).

Für weiterführende Informationen lesen Sie zum Beispiel auch:
"Ist eine Impfung gegen FSME bei Kindern sinnvoll und ab welchem Alter empfohlen?"

Stand: 28.11.2012

Besteht ein FSME-Infektionsrisiko durch Rohmilchprodukte?

Die Übertragung von FSME durch den Verzehr von Rohmilch oder Rohmilchprodukten wie Käse von Kühen, Ziegen oder Schafen aus FSME-Endemiegebieten wurden immer wieder beschrieben, z.B. in osteuropäischen Ländern. Im Jahr 2008 gab es nach dem Konsum von Rohmilchkäse 6 derartige FSME-Erkrankungen in Österreich (12). In Deutschland wurden derartige Fälle jedoch in den letzten Jahren nicht bekannt. Dieser Übertragungsweg kann durch die Verwendung von pasteurisierter Milch vermieden werden.

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"Welche Krankheiten können Deutschland durch Zecken übertragen werden?"
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"Wer sollte sich impfen lassen?"

Stand: 28.11.2012

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