Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben in Deutschland im Jahr 2011 etwa 26.300 Menschen an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs nach Lungenkrebs weiterhin die zweithäufigste Krebstodesursache, einer von 33 Menschen in Deutschland stirbt an dieser Erkrankung. Es gibt aber auch positive Nachrichten: Seit 2000 ist die Zahl der Sterbefälle an dieser Erkrankung um etwa sieben Prozent gesunken.
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Quelle: © Rainer Sturm / PIXELIO
Zwischen 2005 und 2009 wurde in Deutschland schrittweise ein flächendeckendes Mammografie-Screeningprogramm eingeführt. Eingeladen werden seitdem alle Frauen in der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren. Erste Effekte spiegeln sich nun in den Daten der epidemiologischen Krebsregister wider.
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Am 09. April 2013 ist das Krebsfrüherkennungs- und registergesetz (KFRG) in Kraft getreten. Wesentliche Inhalte des Gesetzes sind die Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister, die flächendeckend durch die Länder einzurichten sind. Derzeit gibt es in Deutschland zwei verschiedene Arten von Krebsregistern mit jeweils unterschiedlichen Fragestellungen und Auswertungszielen: einerseits die epidemiologischen, andererseits die klinischen. Hier finden Sie Informationen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Entgegen verschiedener Medienberichte liegt die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland im europaweiten Vergleich nicht am höchsten. Die zitierte Analyse vergleicht lediglich die Ergebnisse aus sechs Ländern und stützt sich auf teilweise veraltete Daten. In 2009 lag die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland nur minimal über dem EU-Durchschnittswert.